(openPR) Die volatilen Märkte erfordern gerade derzeit ein Höchstmaß an Verantwortung bei Eigengeschäften von Managern börsennotierter Unternehmen. Darauf weist Carsten Gerlinger, Fondsmanager der Luxemburger Kapitalanlagegesellschaft Quint:Essence Capital S.A. in einem aktuellen Marktkommentar hin.
Aktientransaktionen von Führungskräften börsennotierter Unternehmen seien- da vollkommen legal - an der Tagesordnung. Dabei müsse man sich, so der Fondsmanager, allerdings fragen, ob alles, was rechtlich erlaubt, auch gut für die Märkte und für das jeweilige Unternehmen sei. „Es besteht zwangsläufig ein Informationsungleichgewicht zwischen dem Manager und allen übrigen Marktteilnehmern – selbst wenn das Unternehmen regelmäßig die gesetzliche Verpflichtung zur Mitteilung von Insiderinformationen erfüllt. Auch wenn aktuell keine Insidertatsachen vorliegen (und sie auch nicht der Anlass für die Transaktionen eines Managers sind), so kann jeder Director’s deal gewollt oder nicht doch eine Signalwirkung entfachen.“, stellt Gerlinger fest.
Gerade in einer Börsenphase, wie wir sie seit einigen Wochen durchlebten, fänden solche Geschäfte besondere Aufmerksamkeit, so der Fondsmanager. Gerlinger weiter: „Viele Börsianer werten die Transaktionen von Unternehmensinsidern als wichtiges Indiz dafür, wie die Lage in dem Unternehmen tatsächlich ist.“
Gerlinger fordert daher von den Managern der börsennotierten Unternehmen, sich auf ihre besondere Stellung im Markt zu besinnen. „Die nächsten Wochen werden uns weiterhin sehr volatile Märkte bescheren. Obwohl die Fundamentaldaten vieler Unternehmen dafür keinen zwingenden Anlass bieten, regiert weithin Nervosität. Manager mit Format sind sich gerade in derartigen Zeiten ihrer besonderen Verantwortung bewusst und vermeiden alles, was in einer derartigen Marktlage zum Anlass für Fehlinterpretationen genommen werden könnte. Börsianer wie Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen werden es ihnen danken.“, so sein Appell.













