(openPR) Wird schon bald Wichtiges nicht nur unter den Nägeln brennen, sondern auch auf ihnen gespeichert und eingebrannt sein?
Der japanische Forscher Yoshio Hayasaki von der Universität Tokushima hat den menschlichen Fingernagel als Datenspeicher entdeckt, berichtet das Hamburger Magazin "Geo" in seiner Novemberausgabe.
Mit einem speziellen Laser werden kleinste Datenpunkte in das Biomaterial Fingernagel gebrannt. Die Vision des Forschers: Mit dieser Methode in mehreren Schichten bis zu 800 Kilobyte Daten zu speichern - das würde in etwa einem kurzen Roman entsprechen.
Daten, Zahlen, Schriftzeichen oder Grafiken lassen sich durch einen Femtosekundenlaser; welcher Bildpunkte von nur 3,1 tausendstel Millimetern Größe pulst, auf dem Nagel auftragen. Unter einem Mikroskop mit fluoreszierendem Licht werden die Informationen dann wieder sichtbar. Die Daten waren im Test auch nach fast einem halben Jahr noch abrufbar. Auf allen zehn Fingern könnten so acht Megabyte - etwa der Speicherplatz von fünf Computerdisketten (1,44 Megabyte) - gesichert werden.
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