(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Isaac heißt der Übeltäter, der derzeit im Golf von Mexico seine innere Natur als Hurrikan auslebt. Die Folge: Evakuierte Ölplattformen. Das treibt die Preise. Hinzu kommt ein Bericht der EIA: Diese US-Informationsbehörde zum Thema Energie veröffentlichte am späten Freitag einen Bericht, wonach die Öl-Reserven knapper würden. Sie geht von 2,4 Millionen Barrel täglich aus, die bei der Produktion übrig bleiben. Das ist gut ein Drittel weniger als in den Jahren zuvor. Diese Nachrichten trieben die Ölpreise deutlich nach oben. Im Morgenhandel gewannen sowohl Nordseeöl (Brent) als auch US-Leichtöl (WTI) deutlich mehr als 1 US-Dollar je Barrel hinzu. Die europäische Referenzsorte kratzt nun an der 115-Dollar-Marke. Brent ist gut 18 Dollar günstiger. Da der Euro unter 1,25 US-Dollar abrutschte, müssen Verbraucher mit deutlichen Aufschlägen rechnen. Das Jahreshoch von knapp 96 Euro je 100 Liter könnte dabei geknackt werden.
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