(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Schaut man auf diese Woche rohölpreistechnisch zurück, so macht sie dem Begriff „Ferien“ alle Ehre. Den die Kurse aalten sich unter reichlich strahlender Sonne, getreu dem Beamten-Mikado-Motto: Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. Brent legte bezogen auf Montag gerade mal um 50 US-Cent je Barrel zu, WTI gar nur 30 Cent. Das ist nichts. Und sieht man von dem kleinen Aufreger ums billige Geld zur Wochenmitte ab, hätte es nicht mal einen Ausschlag nach oben oder unten gegeben.
Zum Freitag schielte das kostbare schwarze Gold (oder, um es präziser auszudrücken – die es handelnden Akteure) aufs Wochenende und ließ sich ein bisschen hängen. Erholsame Ruhe, soweit das Analystenauge blicken kann. Und dort, bei den Finanztiteln entdeckt es ebenfalls nur leicht Abschüssiges – nicht der Rede wert, um einen Zusammenhang zu den Ölpreisen herbei zu fabulieren.
Der Euro verlor ebenfalls leicht, jedoch nicht so viel als dass er die mageren Teuerungen von gestern nicht hätte ausgleichen können. Unterm Strich verbilligte sich Heizöl. Die 100 Liter HEL kosteten bei Lieferung von 3000-Litern bundesdurchschnittlich und brutto 95,04 Euro, das sind 44 Cent weniger als gestern.
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