openPR Recherche & Suche
Presseinformation

MPC Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG (Dachfonds) - Schadenersatz für Anleger

Bild: MPC Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG (Dachfonds) - Schadenersatz für Anleger

(openPR) Bei dem MPC Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG handelt es sich um einen Dachfonds, der in 14 Kühlschiffe investiert hat. Anleger haben sich an dem Fonds mit rund 145 Mio. € beteiligt. Der Fonds wurde im Jahr 2006 platziert. Der Fonds befindet sich in wirtschaftlicher Schieflage. Die Einnahmen bleiben hinter den prospektierten Annahmen zurück, die Schiffsbetriebskosten liegen deutlich über den prospektierten Ansätzen und die Darlehensrückführung ist ins Stocken gekommen. Ausschüttungen sind nicht möglich. Anlegern droht angesichts der fehlenden Aussichten für einen Anstieg der Chartereinnahmen möglicher Weise der Totalverlust ihrer Einlage.



Gute Chancen für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen

Im Auftrag von Mandanten, die an dem Fonds beteiligt sind, haben wir den Prospekt des MPC Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG geprüft und dabei nach unserer Auffassung sowohl Prospektmängel, als auch fehlerhafte Anlageberatungen festgestellt. Beides begründet Schadenersatzansprüche.

Nur 73,6% der Anlegergelder flossen in die Schiffsinvestition: Dem Prospekt muss sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ohne großes Nachrechnen ermitteln lassen, welcher Teil des vom Anleger aufgebrachten Kapitals werthaltig in die Schiffsinvestition fließt und welcher Teil für nicht investive Zwecke, so genannte Weichkosten verbraucht wird. Hierauf muss auch der Berater, der die Anlage empfiehlt hinweisen.

Der Prospekt enthält solche Aussage nicht. Erst durch die Addition der auf der Ebene des Dachfonds, als auch auf der Ebene der Einschiffsgesellschaften anfallenden Kosten lässt sich dies ermitteln. Das aus Anlegersicht erschreckende Ergebnis: 26,4% des von den Anlegern aufzubringenden Kommanditkapital incl. Agio wurde für Weichkosten aufgewandt. Nur 73,6% flossen in den Kauf der Schiffe.

24% der Anlegergelder flossen in Vertriebsprovisionen: Bankberater müssen immer darauf hinweisen, welche Provisionen die Bank oder Sparkasse, für die Vermittlung des Fondsanteils erhält. Nicht bankgebundene Berater müssen dies ab einem Anteil der Vertriebskosten an dem von den Anlegern aufgebrachten Kapital von über 15 % tun. Vorliegend belief sich die für die Beschaffung des Kommanditkapitals, also für den Vertrieb des Fonds gezahlte Provision auf 24,2 % des von den Anlegern investierten Geldes. Hierüber klärt weder der Prospekt explizit auf, noch wurden die uns bekannten Anleger hierüber im Beratungsgespräch informiert.

Hohes Risiko durch Kreditaufnahme in Japanischem Yen: Da ein Teil der vom Fonds aufzunehmenden Kreditmittel in JPY aufgenommen wurde, die Einnahmen des Fonds aber in US$ erzielt werden, besteht ein erhebliches Währungsrisiko, welches zu größeren Verwerfungen durch Wechselkursschwankungen führen kann. Aufgrund des hohen Fremdfinanzierungsanteils des Fonds kann dies nicht nur Auswirkungen auf die Liquidität des Fonds infolge der in US$ steigenden Kapitaldienstaufwendungen sondern auch zu einer Zahlungsunfähigkeit des Fonds und zur Kreditkündigung mit anschließender Verwertung des Fondsobjekts und somit zum Totalverlust für die Anleger führen. Hierauf hätte der Berater ausdrücklich hinweisen müssen. Die mit der finanzierenden Bank vereinbarte 105%-Klausel wurde den uns bekannten Anlegern des Fonds im Rahmen der Beratung nicht erläutert.

Agio verschwiegen, Vertriebskosten "schöngerechnet": Der Prospekt weist das Agio weder als Einnahmen, noch als Ausgabenposition aus, obwohl der Betrag der Gesellschaft zufließt und für die Eigenkapitalvermittlung aufgewendet wird. Der Prospekt weist infolgedessen die für die Kapitalbeschaffung vorgesehenen Kosten zu niedrig aus, da das Agio einfach in einer Fußnote als zusätzliche Kosten "versteckt" wird. Zutreffend wäre es gewesen, die Kosten für die Eigenkapitalbeschaffung in voller Höhe von knapp 30,5 Mio. € auszuweisen. Dies ist nicht geschehen.

Es gibt aber noch eine Vielzahl weiterer Beratungsfehler, die wir in den Gesprächen mit Anlegern festgestellt haben. So wurden Anleger insbesondere regelmäßig nicht informiert über:

- das eigene Provisionsinteresse des Beraters - Stichwort kickbacks - http://www.nittel.co/kanzlei/kapitalanlagerecht/geschlossene-fonds/schiffsfonds/kickbacks-schadenersatz-fuer-wertpapier-und-fondsanleger-infolge-von-banken-verschwiegener-rueckverguetungen-.html (bei Banken und Sparkassen regelmäßig zwischen 11 und 15%),
- die fehlende Veräußerbarkeit der Anteile (fehlender Zweitmarkt),
- den Charakter als hochspekulative Anlage mit Totalverlustrisiko,
- die fehlende Eignung als Altersvorsorge - http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/geschlossene-fonds-als-altersvorsorge-die-grosse-luege-der-anlageberater.html -
- die fünfjährige Nachhaftung bei Übertragung der Fondsanteile.

Dies sind nur einige wenige Punkte, über die nach unserer Erfahrung fast regelmäßig falsch beraten wurde. Zahlreiche weitere Punkte, über die Sie auch hätten beraten werden müssen, können wir mit Ihnen gerne im persönlichen Kontakt klären.

Für Anleger der MPC Reefer Flottenfonds 1 sehen wir vor diesem Hintergrund grundsätzlich gute Chancen, Schadenersatzansprüche gegen ihre Berater beziehungsweise die Gründungsgesellschafter des Fonds, die nach einer aktuellen BGH-Entscheidung ebenfalls für die Falschberatung haften - http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/gruendungsgesellschafter-von-fonds-haften-fuer-falschberatung.html -, durchzusetzen.

Verjährung von Schadenersatzansprüchen droht

Zum Ende des Jahres 2012 drohen viele Schadenersatzansprüche von Schiffsfondsanlegern zu verjähren. Hintergrund ist, dass in zahlreichen Schiffsfonds im Jahr 2009 erstmals Ausschüttungen ausgesetzt, Sanierungskonzepte entwickelt und Anleger zu Nachschüssen oder Sanierungsbeiträgen aufgefordert wurden. Dadurch wurde den Anlegern bekannt, dass es sich bei einer Schiffsfondsbeteiligung keineswegs um eine so sichere und risikolose Beteiligung handelt, als die sie ihnen im Beratungsgespräch dargestellt wurde. Diese Kenntnis setzt möglicher Weise den lauf von dreijährigen Verjährungsfristen in Gang, die die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen nach 2012 erschweren oder unmöglich machen.

Mehr Informationen zur Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei geschlossenen Fonds erfahren Sie hier: http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/verjaehrung-von-schadenersatzanspruechen-von-anlegern-geschlossener-fonds.html

Haben Sie Fragen zu Ihrer Fondsbeteiligung am MPC Reefer-Flottenfonds 1? Möchten Sie wissen, wie Ihre Chancen auf Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen stehen? Rufen Sie mich an, ich helfe Ihnen gerne.


Artikellink: http://www.nittel.co/kanzlei/aktuell/mpc-reefer-flottenfonds-schadenersatz-fuer-anleger.html

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 657599
 737

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „MPC Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG (Dachfonds) - Schadenersatz für Anleger“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Alno Anleihe - Schadenersatz gegen Ex-Vorstände
Alno Anleihe - Schadenersatz gegen Ex-Vorstände
Im Juli 2017 hat der Küchenhersteller Alno AG Insolvenz angemeldet. Bereits seit längerem bestand der Verdacht, dass das Unternehmen schon deutlich früher insolvenzreif war. Dieser Verdacht hat jetzt ein im Auftrag des Insolvenzverwalters erstelltes Wirtschaftsprüfergutachten bestätigt: Die Alno AG war bereits 2013 zahlungsunfähig. Seitdem wurde durch die früheren Vorstände die Insolvenz verschleppt. Anleihen hätten nicht zurückgezahlt werden können Nach dem Gutachten hätte die Alno AG also schon rund vier Jahre früher Insolvenz anmelden müs…
Bild: Anwaltshaftung: Anwaltspfusch beim DarlehenswiderrufBild: Anwaltshaftung: Anwaltspfusch beim Darlehenswiderruf
Anwaltshaftung: Anwaltspfusch beim Darlehenswiderruf
Anwalt führt aussichtslose Klage auf Kosten seiner Mandanten Auf rund 25.000 € beläuft sich mittlerweile der Schaden, den die Eheleute E. ihrem ehemaligen Anwalt zu verdanken haben. In einem Interview in der Lokalzeitung stellte er sich als Spezialist für den Widerruf von Verbraucherdarlehensverträgen dar. Im Fall der Eheleute E. zeigte er wenig Expertise. Kreditverträge, bei denen unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt Fehler der Belehrung festzustellen waren, erklärte er für widerruflich, andere, bei denen ihm nicht einmal ein Vertrag mit …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: MPC Reefer Flottenfonds 1 - hohe Weichkosten und hohe ProvisionenBild: MPC Reefer Flottenfonds 1 - hohe Weichkosten und hohe Provisionen
MPC Reefer Flottenfonds 1 - hohe Weichkosten und hohe Provisionen
Fachanwälte setzen Schadenersatz für MPC Schiffsfonds Anleger durch Für Anleger, die in den MPC Reefer Flottenfonds 1 investiert haben, bestehen gute Chancen, von ihren Beratern, ihrer sie beratenden Bank oder Sparkasse Schadenersatz zu erlangen. Hintergrund sind unter anderem die exorbitant hohen Weichkosten und Vertriebsaufwendungen bei dem Schiffs-Dachfonds. Nur …
Bild: MPC Reefer-Flottenfonds 2 - Schadenersatz für Schiffsfonds AnlegerBild: MPC Reefer-Flottenfonds 2 - Schadenersatz für Schiffsfonds Anleger
MPC Reefer-Flottenfonds 2 - Schadenersatz für Schiffsfonds Anleger
Bei dem MPC Fonds Zweite Beteiligungsgesellschaft Reefer-Flottenfonds mbH & Co. KG handelt es sich um einen Dachfonds, der in 14 Kühlschiffe investiert hat. Anleger haben sich an dem Fonds mit rund 120 Mio. € beteiligt. Der Fonds wurde im Jahr 2007 platziert. Der Fonds befindet sich in wirtschaftlicher Schieflage. Ausschüttungen sind nicht möglich. …
Bild: MPC Reefer Flottenfonds 1 und 2: MPC Schiffsfonds Anleger sollen nachschießenBild: MPC Reefer Flottenfonds 1 und 2: MPC Schiffsfonds Anleger sollen nachschießen
MPC Reefer Flottenfonds 1 und 2: MPC Schiffsfonds Anleger sollen nachschießen
… 2 müsssen nun mit empfindlichen Kapitaleinschnitten rechnen. MPC Reefer Flottenfonds 1 wird zum Sanierungsfall 2006 hatte MPC Capital den in 14 Kühlschiffe (reefer) investierenden Dachfonds aufgelegt. Zu dem seinerzeit mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 404.333.000,00 € initiierten MPC Reefer Flottenfonds 1 zählen die nachfolgenden Kühlschiffe: …
Bild: MPC Offen Flottenfonds Santa B Schiffe - hohe Weichkosten und hohe ProvisionenBild: MPC Offen Flottenfonds Santa B Schiffe - hohe Weichkosten und hohe Provisionen
MPC Offen Flottenfonds Santa B Schiffe - hohe Weichkosten und hohe Provisionen
… in den MPC Offen Flottenfonds "Santa B Schiffe" investiert haben, bestehen gute Chancen, von ihren Beratern, ihrer sie beratenden Bank oder Sparkasse Schadenersatz zu erlangen. Hintergrund sind unter anderem die exorbitant hohen Weichkosten und Vertriebsaufwendungen bei dem Schiffs-Dachfonds. Nur 70% der Anlegergelder flossen in die Schiffsinvestition Dem …
Bild: MPC Reefer-Flottenfonds 1Bild: MPC Reefer-Flottenfonds 1
MPC Reefer-Flottenfonds 1
Schadenersatz für Schiffsfonds Anleger Bei dem MPC Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG handelt es sich um einen Dachfonds, der in 14 Kühlschiffe investiert hat. Anleger haben sich an dem Fonds mit rund 145 Mio. € beteiligt. Der Fonds wurde im Jahr 2006 platziert. Der Fonds befindet sich in wirtschaftlicher Schieflage. Die Einnahmen bleiben hinter den …
Bild: MPC Best Select – Hilfe für Anleger, Anwälte informierenBild: MPC Best Select – Hilfe für Anleger, Anwälte informieren
MPC Best Select – Hilfe für Anleger, Anwälte informieren
… Fonds, in die die verschiedenen Dachfonds der MPC Best Select 1- 9 investierten, befinden sich aktuell in Schwierigkeiten. Dazu zählen u.a. die Schiffsfonds Reefer-Flottenfonds 1, Reefer-Flottenfonds 2 und CPO Produktentanker Flotte. Die Lebensversicherungsfonds Britische Leben plus II und Britische Leben plus III sind ebenfalls angespannt. Anleger …
MPC Reefer Flottenfonds Zwei: Schadenersatzklage gegen Gründungsgesellschafter
MPC Reefer Flottenfonds Zwei: Schadenersatzklage gegen Gründungsgesellschafter
Schadenersatz wegen Prospektfehlern im Zusammenhang mit dem MPC Fonds Zweite Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG macht die auf die Vertretung geschädigter Kapitalanleger spezialisierte Kanzlei Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht mit Büros in Heidelberg, Berlin, Leipzig, Hamburg und München für Mandanten geltend. Kernargument der nunmehr …
Bild: MPC Reefer Flottenfonds 2 - hohe Weichkosten und hohe ProvisionenBild: MPC Reefer Flottenfonds 2 - hohe Weichkosten und hohe Provisionen
MPC Reefer Flottenfonds 2 - hohe Weichkosten und hohe Provisionen
Fachanwälte setzen Schadenersatz für MPC Schiffsfonds Anleger durch Für Anleger, die in den MPC Reefer Flottenfonds 2 investiert haben, bestehen gute Chancen, von ihren Beratern, ihrer sie beratenden Bank oder Sparkasse Schadenersatz zu erlangen. Hintergrund sind unter anderem die exorbitant hohen Weichkosten und Vertriebsaufwendungen bei dem Schiffs-Dachfonds. Nur …
MPC Zweite Reefer Flottenfonds Prozesserfolg
MPC Zweite Reefer Flottenfonds Prozesserfolg
… Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen bestehen. Mehr Informationen zur MPC Zweite Reefer Flottenfonds GmbH & Co. KG: https://nittel.co/kanzlei/aktuell/mpc-reefer-flottenfonds-2-schadenersatz-fuer-schiffsfonds-anleger.html Von der Sparkasse Dessau wegen geschlossener Fonds beraten? Wir prüfen Ihre Schadenersatzansprüche. Ihr Ansprechpartner Mathias …
Bild: Schiffsfonds Krise: Anlegern des MPC Reefer Flottenfonds 1 und 2 drohen NachschusszahlungenBild: Schiffsfonds Krise: Anlegern des MPC Reefer Flottenfonds 1 und 2 drohen Nachschusszahlungen
Schiffsfonds Krise: Anlegern des MPC Reefer Flottenfonds 1 und 2 drohen Nachschusszahlungen
Bereits zu Beginn des Jahres hatten wir an dieser Stelle über die beiden in wirtschaftliche Schieflage geratenen MPC Fonds Reefer-Flottenfonds mbH & Co. KG und MPC Fonds Zweite Beteiligungsgesellschaft Reefer-Flottenfonds mbH & Co. KG berichtet. Wie das Fondstelegramm in dessen aktuellen Ausgabe berichtet, wird sich die ursprünglich bereits für …
Sie lesen gerade: MPC Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG (Dachfonds) - Schadenersatz für Anleger