(openPR) (dmhuebsch). Zeig mir Deine Zähne und ich sage Dir, ob Du Kassen- oder Privatpatient bist? Diese Frage ist zynisch, aber wenn Kassenpatienten mit einem zahnärztlichen Heil- und Kostenplan bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse vorstellig werden, merken sie schnell, dass die sogenannte Regelversorgung für viele Behandlungsmaßnahmen nicht ausreicht, selbst wenn diese medizinisch notwendig sind. Hier ist nicht nur guter Rat teuer! Gesunde, schöne und gepflegte Zähne sind wichtig für das eigene Wohlbefinden und den Erfolg. Deswegen macht sich frühzeitige Vorsorge in mehrfacher Hinsicht bezahlt.
Erster Schritt: Regelleistungen optimieren
Neben der richtigen Pflege sollten Patienten die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt regelmäßig wahrnehmen. Pro Jahr entfällt die Praxisgebühr bei zwei Vorsorgeuntersuchungen. Werden im Rahmen dieser Vorsorge Röntgenkontrollen und die Zahnsteinentfernung vorgenommen, sind diese ebenfalls enthalten. Bei einer Zahnfüllung wird jedoch die Praxisgebühr fällig. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für den Umfang von Amalgamfüllungen. Für alle weiteren Zahnersatzarten wie Kronen, Brücken und Prothesen sind Zuzahlungen fällig. Wer sein Bonusheft gut führt, regelmäßige Pflege und Vorsorgeuntersuchungen nachweist, erhält von seiner gesetzlichen Krankenkasse die höchstmögliche Beteiligung am Zahnersatz. Für Härtefälle gibt es weitere Zuschüsse. Diese werden Einzelfallabhängig und nur unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze gewährt.
Zweiter Schritt: die richtige Zusatzversicherung abschließen
Laut einer Emnid Untersuchung spielt für 39 Prozent aller Befragten bei Zahnersatz die Materialverträglichkeit die größte Rolle, gefolgt von der Haltbarkeit des Zahnersatzes (32 Prozent). Kosten sind nur für 16 Prozent der Patienten die wichtigste Frage. Allerdings verursacht die von den gesetzlichen Kassenkassen übernommene Amalgamfüllung viele Unverträglichkeiten, während verträglichere Materialien Zusatzkosten bedeuten. Mit der privaten Zusatzversicherung können die Kosten abgefedert werden. Hier lohnt sich aber genaues Hinsehen, denn die Unterschiede sind groß. Verbraucherzentralen empfehlen, sich vor Abschluss einer privaten Zusatz-Versicherung gut zu informieren und ihren Bedarf mit ihrem Zahnarzt abzusprechen.
Dritter Schritt: den richtigen Zahnarzt wählen
Gute Zahnärzte haben Sprechzeiten, die bequem mit dem Patientenalltag zu vereinbaren sind. Wartezeiten sollten nur in Notfällen länger als 20-30 Minuten dauern. Für ihren Patienten nehmen sich gute Zahnärzte ausreichend Zeit. Sie erklären Diagnose und Therapie gut verständlich, beraten umfassend zu allen Vorsorgeuntersuchungen, zeigen Alternativen für Therapien auf und binden den Patienten in Entscheidungen mit ein. Die Preise sind transparent und werden ausführlich mit dem Patienten erörtert. Auch die Risiken mit billigerem Zahnersatz aus dem Ausland sollten besprochen werden.
Optimal: ganzheitliche Zahnmedizin
Ganzheitlich orientierte Zahnärzte haben darüber hinaus durch ihre Zusatzausbildungen Möglichkeiten, Einflüsse von Zahnwerkstoffen auf den Stoffwechsel zu erkennen. Denn der Mensch hängt an seinen Zähnen. Und gerade Patienten mit Amalgamfüllungen und Kunststoff-Unverträglichkeiten können diese Zusammenhänge spüren. Sie leiden häufig an Stoffwechsel- oder Hormonstörungen. Die Hamburger Zahnärztin und Heilpraktikerin Dr. Angela Zimmer kennt das aus ihrer langjährigen ganzheitlichen Praxis: „Wir stellen immer wieder fest, dass Patienten Amalgamfüllungen oder andere Zahn-Werkstoffe nicht vertragen. Das verursacht toxische Reaktionen und Krankheitsherde im Körper, welche in den Mundraum abstrahlen und dort Entzündungen verstärken!“ Amalgam enthält Quecksilber, das normalerweise im Sondermüll entsorgt werden muss. Dr. Angela Zimmer meint hierzu: „Ich verstehe nicht, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Verarbeitung dieses Materials überhaupt zulassen!“ Daher arbeitet sie nur mit Materialien, die sie vorher mit ihren Patienten auf Verträglichkeit ausgetestet hat und bietet auch spezielle Ausleitverfahren zum Beispiel Amalgamvergiftungen an. Mehr unter www.leben-mit-biss.de
















