(openPR) Marilyn Monroe war wohl die erste Prominente, die sich 1937 von ihrem Zahnarzt Charles Pincus, die Zähne verblenden ließ. Hollywood kann also mit Fug und Recht für sich in Anspruch nehmen, die Wiege der heute sehr beliebten Veneers zu sein.
Sich Verblendschalen für die Zähne, so genannte Veneers machen zu lassen , ist inzwischen nichts Besonderes mehr. Mit diesen fast transparenten Keramikschalen erhalten die sichtbaren Zahnoberflächen ein perfektes, fehlerfreies und natürliches Aussehen. Veneers werden individuell gestaltet und mit einer speziellen Klebetechnik am Zahnschmelz befestigt. Besonders die Zahnärzte, die mit der CEREC-Technik arbeiten, können dies in einer Sitzung perfekt und dauerhaft haltbar anfertigen.
Wann sind Veneers sinnvoll
Veneers bieten sich an, wenn die Zähne zu dünn geworden sind. Auch beim sogenannten Tiefenbiss, bei dem die Unterkieferzähne zu dicht hinter die Zähne des Oberkiefers beißen, helfen Veneers, denn hier ist oft zu wenig Platz für Kronen. Sind Zähne zu kurz, stark verfärbt, mit unschönen Flecken, großen Füllungen, Zahnlücken- und Fehlstellungen, sind Veneers ideal, um zu einem unbeschwerten Lächeln zurück zu finden. Das Gleiche gilt für ästhetische Beeinträchtigungen wie abgebrochene Spitzen, was an den Schneidezähnen manchmal vorkommt. Auch der typische Fahrradunfall bei Kindern mit abgebrochenen Frontzähnen wird durch Veneers elegant gelöst.
Zahnsubstanz schonende Methode
Damit Veneers halten, müssen die Zähne leicht angeschliffen oder -geätzt werden. Hierfür ist keine Betäubung notwendig, da nur der unbelebte Schmelzbereich der Zähne betroffen ist. Insgesamt ist diese Methode extrem Substanz schonend. Sie kann bei der Stabilisierung von sehr dünnen oder abgeknirschten Zähnen helfen.
Gesetzliche und private Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten, wenn eine zahnärztliche Indikation vorliegt. Die ist zum Beispiel bei übergroßen Füllungen, die sich mit Kunststoffaufbauten nicht mehr restaurieren lassen, gegeben. Wer sich aber seine Veneers nur aus ästhetischen Gründen machen lässt, der muss die Kosten alleine tragen.
Auf die Symmetrie achten
Außer bei Material-Unverträglichkeiten gibt es keinen Grund, von Veneers abzuraten. Die Hamburger Zahnärztin und Heilpraktikerin, Dr. Angela Zimmer rät: „Am schönsten wirken Veneers, wenn sie symmetrisch geplant werden. Außerdem sollten wurzeltote Zähne vor der Verblendung gebleicht werden, sonst können sie durchschimmern.“ Darüber hinaus empfehlen Fachleute, hintere Zähne immer zuerst zu versorgen und auf die richtige Bisshöhe zu achten. So werden die Veneers der vorderen Zähne nicht abgeknirscht.













