(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Als ob dieses Jahr nicht schon genug Hurrikans gewütet hätten - nun schickt sich Wilma an, die Region in Angst und Schrecken zu versetzen, so die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd..
Die Angst ist nicht unbegründet:
Wilma hat einen Durchmesser von rund 700 Kilometern. Sie hatte Mitte der Woche den niedrigsten je gemessenen Kerndruck von 884 hPa erreicht - deutlich unter den Werten von Katrina und Rita. Das Ungetüm bewegt sich mit nur 13 km/h vorwärts und ein überraschender Kurswechsel jederzeit möglich. Seine Windgeschwindigkeiten schwanken zwischen 230 km/h und 270 km/h, in Böen liegen sie über 300 km/h.
Hunderttausende hatten sich in Mexiko in den vergangenen Tagen auf die Flucht gemacht, auf Kuba werden ebenfalls mehrere hunderttausend Menschen evakuiert und in Florida wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen. Eine Völkerwanderung nach Norden hat dort bereits zur Wochenmitte eingesetzt.
Es bleibt nur zu hoffen, dass er das Festland verschont und erst stark abgeschwächt an Land kommt. Doch dann werden die riesigen Regenmengen noch immer verheerende Überschwemmungen nach sich ziehen.
Die Häufung der Hurrikans in den letzten Jahren liegt in einem 20- bis 30-jährigem Zyklus begründet, ihre besonders große Intensität wird allerdings durch die Klimaerwärmung gefördert, denn je wärmer das Wasser, umso mehr Energie kann der Hurrikan aufnehmen.
Bis zum nächsten, hoffentlich friedlicheren Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
Pressekontakt:
V.i.S.d.P. und Ansprechpartner für weitere Informationen und Bildmaterial:
Herr Florian Hirschmann
meteoXpress Ltd.
Niederlassung Deutschland
Emondsstraße 16
D-55276 Oppenheim
Tel. +49 (0) 6133 / 93 33 40
Fax +49 (0) 6133 / 93 33 60
eMail ![]()















