openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Euro-Schuldenkrise eskaliert, was tun?

(openPR) In Sachen Verschuldungs-Problematik wird es langsam aber sicher eng in der alten Welt. Ging man zunächst noch davon aus, dass es mit einigen Hilfspaketen für Griechenland, Irland oder Portugal getan sei, ist mit Spanien nunmehr das erste große europäische Flächenland vom Verbindlichkeiten-Virus infiziert.



Und Italien steht ebenso faktisch bereits in den Schlumpflöchern, um noch einen der begehrten aber mittlerweile knappen Plätze unter den Rettungsschirmen zu finden. Kein Wunder, dass die Verunsicherung unter den Anlegern zunimmt und sich immer mehr Investoren fragen, was in dieser Situation am sinnvollsten zu tun ist.

Tatsache ist, dass Europa in seiner Gesamtheit in den kommenden Jahren nicht um einschneidende Sparmaßnahmen umhin kommen wird. Dies führt zu einer nicht unerheblichen Belastung des Wirtschaftswachstums, die primär aus dem rückläufigen Konsum resultiert. Menschen, denen 2012 bereits dreimal das Gehalt gekürzt wurde und das Weihnachtsgeld ebenfalls dem Rotstift zum Opfer fallen wird, sind zwangsläufig nicht mehr ganz so einkaufsfreudig. Welche Dimensionen das Ganze im schlimmsten Fall annehmen kann, erkennt man am Beispiel Griechenlands. Dort kollabiert das Bruttoinlandsprodukt seit nunmehr drei Jahren in einer fast schon erschreckenden Geschwindigkeit. Angesichts solcher Wirtschafts-Perspektiven haben nicht wenige Investoren Zweifel daran, ob beispielsweise Aktien aktuell die richtige Geldanlage ist.

Natürlich lässt sich nicht ableugnen, dass insbesondere in Europa die Gefahr einer rezessiven Wirtschaftsphase, die am Ende sogar in eine Depression führen könnte, nicht zu unterschätzen ist. Kommt es dazu, werden Aktien-Anleger an ihren Investments möglicherweise jahre- oder gar jahrzehntelang wenig Freude haben. Auf der anderen Seite sind und bleiben Aktien nun einmal Sachwerte. Und – wenn man der Schuldenkrise und der daraus schlussendlich resultierenden ausufernden Inflation durch das Drucken immer mehr Papiergelds überhaupt ein Schippchen schlagen will – dann nur mittels Sachwerte. Von daher sind Aktien zumindest für Investoren, denen Immobilien oder Gold zu teuer sind, Dividenden-Papiere durchaus eine Überlegung wert, zumal die durch die Notenbanken zur Verfügung gestellte enorme Liquidität für eine Kursstabilisierung sorgen könnte.

Kurz- bis mittelfristig können fallende Notierungen allerdings unter keinen Umständen ausgeschlossen werden. Langfristanleger scheinen daher gut beraten zu sein, auf so genannte Deep Bonus Zertifikate zu setzen, bei denen die Seitwärtsrendite zwar nicht sonderlich fürstlich, die Bonusschwelle dafür meist 40 bis 60 Prozent unter dem aktuellen Kurs liegt. Wählt man dann noch ein defensives Underlying, bestehen gute Chancen, selbst in der momentanen Situation mit Long-Engagements am Aktienmarkt Geld zu verdienen.

Marc Nitzsche

Dieser Artikel ist erschienen im Derivate pdf-Magazin. | 26.Juli 2012

Weitere Artikel finden sie auf www.derivate-magazin.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 651761
 92

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Euro-Schuldenkrise eskaliert, was tun?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von DMG Derivate Magazin GmbH

Nokia: Fallen Angel vor Wiederauferstehung?
Nokia: Fallen Angel vor Wiederauferstehung?
Was ist nur aus dem einstigen Marktführer in der Handy-Sparte Nokia geworden? Vorbei sind die Zeiten, als sich die Mobiltelefone des finnischen Konzerns verkauften wie warme Semmeln. Bereits seit einiger Zeit ist der Aktienkurs des Unternehmens lediglich noch ein Schatten seiner selbst. Allerdings könnte langsam aber sicher eventuell Licht am Endes des Tunnels zu sehen zu sein. Besserung absehbar trotz schlechter Quartalszahlen! Dies wird jedoch erst auf den zweiten Blick ersichtlich, denn die Geschäftszahlen für das zweite Quartal dieses J…
!Derivate-Magazin: Bankenkrise in China noch abwendbar?
!Derivate-Magazin: Bankenkrise in China noch abwendbar?
An die zuletzt immer schwächeren Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte hatten sich Anleger eigentlich bereits gewöhnt. Von daher hielten sich auch die negativen Reaktionen der Aktienmärkte in Grenzen. Am letzten Montag im Juni rauschte der Shanghai Composite dann jedoch um ganze 5,3 Prozent in den Keller. Verantwortlich für diesen scharfen Rücksetzer war vor allem die Angst, dass es in China zu einer ausgemachten Bankenkrise kommt und die People`s Bank of China dieser Gefahr nicht entschieden genug begegnet. Aber wie kann es sein, dass die …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Heizölpreis - Tageskommentar: Heizöl kennt momentan keine Grenzen nach oben
Heizölpreis - Tageskommentar: Heizöl kennt momentan keine Grenzen nach oben
Auf Basis unserer täglichen Preisermittlungen für Heizöl in über 20 Regionen in Deutschland ergibt sich folgende aktuelle Tendenz für den heutigen Tag (Stand: 14.00 Uhr): Heizölpreise: Der durchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern auf Ebene BRD hat sich gegenüber dem Vortag von 71,76 Euro pro 100 Liter auf 72,77 Euro pro 100 Liter nach oben bewegt - dies entspricht einem erneut starken Preisanstieg von 1,4% bzw. absolut von 1,01 Euro pro 100 Liter, wobei regionale Abwei…
Bild: Agenda 2011-2012: Staats- und Regierungschefs keine Antworten auf die Schuldenkrise habenBild: Agenda 2011-2012: Staats- und Regierungschefs keine Antworten auf die Schuldenkrise haben
Agenda 2011-2012: Staats- und Regierungschefs keine Antworten auf die Schuldenkrise haben
Im Internet und in der Literatur findet man keine umfassenden und realen Konzepte, die eine Lösung der Schuldenkrise anbieten. Ein Indiz ist der explosionsartige Anstieg der Weltsc ------------------------------ Lehrte, 02.03.2018. Im Internet und in der Literatur findet man keine umfassenden und realen Konzepte, die eine Lösung der Schuldenkrise anbieten. Ein Indiz ist der explosionsartige Anstieg der Weltschulden von 100 auf 300 Billionen Euro, die bisher noch nicht einmal allgemein bekannt sind, geschweige denn kommentiert werden. Der Gra…
Bild: EU Schuldenkrise: Arbeitnehmer fürchten finanzielle EinbußenBild: EU Schuldenkrise: Arbeitnehmer fürchten finanzielle Einbußen
EU Schuldenkrise: Arbeitnehmer fürchten finanzielle Einbußen
Nahezu zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland, Österreich und der Schweiz erwarten durch die weitere Verschärfung der EU-Schuldenkrise persönliche finanzielle Einbußen. Dies ergab eine Umfrage unter 307 Teilnehmern auf dem Internetportal für Arbeitgeber Bewertungen www.JOBVOTING.de im Juni bis Juli 2011. Demnach befürchten 23% der Umfrageteilnehmer, sollte sich die Schuldenkrise von Ländern wie Griechenland und Irland auf andere EU Staaten wie z.B. Italien ausweiten, dass dies starke negative Folgen für ihren Geldbeutel mit sich bringe…
Bild: 6 Jahre Agenda 2011-2012 - 6 Jahre ReformvorschlägeBild: 6 Jahre Agenda 2011-2012 - 6 Jahre Reformvorschläge
6 Jahre Agenda 2011-2012 - 6 Jahre Reformvorschläge
Seit 2009 haben Staats-und Regierungschefs keine Antwort auf die Schuldenkrise. Gerhard Schröder scheiterte mit dem Bertelsmann-Konzept, über Agenda 2010 entsprechende, weitreichende Impulse zur Lösung der Krise zu geben. Die Mehrheit der SPD-Mitglieder ist ihm nicht gefolgt. Agenda 2011-2012 ist eine globale, komplexe und sozialpolitische Antwort auf die Schuldenkrise. Es werden Antworten auf die großen Probleme und Aufgaben gegeben und, was einmalig ist, deren Lösungen und Finanzierung angeboten. Die Ursache der Schuldenkrise liegt darin, …
Bild: UfSS: 2007 Vorbote der Schuldenkrise – 2017 Vorbote einer WeltwirtschaftskriseBild: UfSS: 2007 Vorbote der Schuldenkrise – 2017 Vorbote einer Weltwirtschaftskrise
UfSS: 2007 Vorbote der Schuldenkrise – 2017 Vorbote einer Weltwirtschaftskrise
2007 war erkennbar, dass der Immobilienboom/-crash die USA in die Schuldenkrise führen würde. Von 2007 bis 2017 haben sich die Weltschulden von 100 auf 300 Bio. Euro „angereichert“ und eine gefährlichere Sprengkraft entwickelt. Lehrte, 04.08.2017. 2007 war die Welt noch in Ordnung. Deutschlands Bruttoinlandsprodukt (BIP) war gegenüber dem Vorjahr von 2.393 Mrd. Euro auf 2.513 Mrd. Euro um 4,3 Prozent gestiegen. Das Beschäftigtenwachstum von mittelständischen Unternehmen lag 2007 bei 2,8 %, ist 2009 auf 0,4 % eingebrochen und hat sich 2010 a…
Bild: EU-Schuldenkrise - eine Gefahr für den Euro?
EU-Schuldenkrise - eine Gefahr für den Euro?
Vor mehr als 200 interessierten Zuhörern referierte Professor Dr. Rolf J. Daxhammer am 6. September 2011 im Regierungspräsidium Karlsruhe zu dem aktuellen Thema EU-Schuldenkrise. Die Europe Direct Karlsruhe, eine regionale Anlaufstelle für Europafragen, lud exklusiv zu diesem Vortrag zur aktuellen Entwicklung im Euro-Raum ein. Die dramatische Entwicklung der europäischen Staatsschuldenkrise, die am 21.07.2011 zum Beschluss der europäischen Regierungschefs über ein zweites Rettungspaket für Griechenland führte, wirft immer noch viele Fragen …
Bild: Dieter Neumann – Gemeinsam die Krise überwindenBild: Dieter Neumann – Gemeinsam die Krise überwinden
Dieter Neumann – Gemeinsam die Krise überwinden
Lehrte, 08.08.2016. Die Umstände, die zur Gründung von Agenda 2011-2012, eine Initiative von Bürgern für Bürger führten, sind vielfältig. In den vergangenen Jahren ist das deutsche Steuerrecht ungerechter geworden. Während insbesondere Vermögende und Unternehmen entlastet wurden, müssen Beschäftigte immer mehr zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben beitragen. Staats- und Regierungschefs haben keine Antworten auf die Schuldenkrise. Hätten sie Antworten, gäbe es keine Krise. Politiker haben zugelassen, dass die Gräben zwischen Armen und Reich…
Bild: Fake News: Die Staatsschulden Deutschlands verringerten sich 2017 auf etwa 2 Billionen Euro
Fake News: Die Staatsschulden Deutschlands verringerten sich 2017 auf etwa 2 Billionen Euro
Agenda News: Falsch ist, dass sich Deutschlands Schulden nach Medien und Politikern Ende 2017 auf etwa 2 Billionen Euro verringert haben. Richtig ist, dass sie nach der EU-Statistik (EUROSTAT) und Statista, auf 2.092 Mrd. Euro gestiegen sind. Lehrte. 16.07.2018. In einer weiteren Statistik gibt das Statistische Bundesamt die Schulden mit 2.025 Mrd. Euro an plus 439 Mrd Euro. Schulden der Sozialversicherung. Nach der Schuldenkrise von 2008 haben Staats- und Regierungschefs keine Antworten auf die Schuldenkrise. Die Initiative Agenda 2011-2012…
Bild: Agenda 2011-0212: „Das Buch“ – ein Wegweiser aus der SchuldenkriseBild: Agenda 2011-0212: „Das Buch“ – ein Wegweiser aus der Schuldenkrise
Agenda 2011-0212: „Das Buch“ – ein Wegweiser aus der Schuldenkrise
Agenda 2011-2012 bietet im Gegensatz zu Staats- und Regierungschefs, Politikern, Ökonomen, Wirtschaftsverbänden/-instituten, Wirtschaftswissenschaftlern, und Unternehmen eine Lösung der Schuldenkrise an. Lehrte, 13.02.2017. In den letzten 45 Jahren haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel 2.048 Milliarden Euro mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Aufgrund von Zahlungsversprechen werden die Schulden bis 2040 auf 7.000 Mrd. Euro steigen. Parallel dazu gehen 20 Millionen Jobs in Deutschland verloren, was…
Bild: Das Buch - ein soziales Netzwerk bietet ein Programm zur Finanzierung der Schuldenkrise anBild: Das Buch - ein soziales Netzwerk bietet ein Programm zur Finanzierung der Schuldenkrise an
Das Buch - ein soziales Netzwerk bietet ein Programm zur Finanzierung der Schuldenkrise an
Lehrte, 30.08.2016. Bereits im Mai 2010 hat Agenda 2011-2012, eine Initiative von Bürgern für Bürger, der Öffentlichkeit ein Konzept zur Finanzierung der Schuldenkrise vorgestellt. Das Sanierungsprogramm stützt sich auf 33 Thesen, die mit einem aktuellen Finanzrahmen von über 275 Milliarden Euro, für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden stehen. Agenda 2011-2012 steht für soziale Gerechtigkeit, politische Bildung und einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates. Altregierungen ha…
Sie lesen gerade: Euro-Schuldenkrise eskaliert, was tun?