(openPR) Vor mehr als 200 interessierten Zuhörern referierte Professor Dr. Rolf J. Daxhammer am 6. September 2011 im Regierungspräsidium Karlsruhe zu dem aktuellen Thema EU-Schuldenkrise.
Die Europe Direct Karlsruhe, eine regionale Anlaufstelle für Europafragen, lud exklusiv zu diesem Vortrag zur aktuellen Entwicklung im Euro-Raum ein. Die dramatische Entwicklung der europäischen Staatsschuldenkrise, die am 21.07.2011 zum Beschluss der europäischen Regierungschefs über ein zweites Rettungspaket für Griechenland führte, wirft immer noch viele Fragen zur Zukunft der Europäischen Währungsunion auf. 109 Mrd. € zusätzlicher öffentlicher Mittel sind von 2011 - 14 eingeplant, um Griechenland zu stabilisieren. Weitere Beschlüsse wurden gefasst, um den Euro-Krisenfonds EFSF mit zusätzlichen weitreichenden Kompetenzen auszustatten und so einem erneuten Übergreifen der Schuldenkrise auf andere Länder der Eurozone vorzubeugen.
Die Unsicherheit, ob damit die Krise für den Euro bewältigt werden kann, ist bei den europäischen Bürgerinnen und Bürgern mit Ängsten vor Wohlstandsverlusten und vor einer Gefahr für die eigene Altersversorgung verbunden. Die Stabilität des Euro wird damit zu einem Prüfstein für die Glaubwürdigkeit europäischer Politik auch in Deutschland.
Prof. Dr. Rolf J. Daxhammer von der ESB Business School der Hochschule Reutlingen erörterte in seinem Vortrag nicht nur die Frage, in welcher Weise Deutschland vom Euro als Währung profitiert und wie es mit der Stabilität des Euro aussieht. Ebenso ging er darauf ein, inwieweit die Schuldenkrise absehbar war und welche Auswirkungen von den aktuellen Beschlüssen zum zweiten Rettungspaket für die gesamte Eurozone zu erwarten sind.
Prof. Dr. Daxhammer lehrt seit 1999 an der ESB Business School, der betriebswirtschaftlichen Fakultät der Hochschule Reutlingen. Seine Themenschwerpunkte sind „Internationale Finanzmärkte“ und „Behavioral Finance“.
Seit 1999 leitet er ein Steinbeis Transferzentrum (Euro-Venture-Consulting), das sich u.a. mit Finanzierungsfragen von Klein- und Mittelunternehmen sowie Behavioral Risk Management beschäftigt.
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Über das Unternehmen
Fakultät der Hochschule Reutlingen für Internationale BWL und Wirtschaftsingenieure
Fakten / Facts:
Studierende: ca. 3900 (HS Reutlingen), davon über 2200 an der ESB Business School mit Schwerpunkt: Internationale BWL, Wirtschaftsingenieurwesen
Anzahl Studienfächer: 13 Bachelorstudiengänge, 5 Masterstudiengänge, 2 MBA-Studiengänge
Gelebte Internationalität, Wertebewusstsein, Praxisorientierung und eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung im internationalen Management bilden die Grundpfeiler für ein interdisziplinäres und zukunftsorientiertes Studium. Die ESB Business School verfügt über fast 40 Jahre Erfahrung in der Vermittlung von anwendungsorientiertem Wissen im internationalen Management. Die staatliche Business School zählt zu den renommiertesten betriebswirtschaftlichen Fakultäten Deutschlands und vereint 20 Studiengänge mit betriebswirtschaftlicher Ausrichtung sowie das Wirtschaftsingenieurwesen mit Logistik- und Produktionsmanagement unter dem Dach der Hochschule Reutlingen.
Regelmäßige Spitzenplätze in Hochschulrankings bestätigen die Wichtigkeit internationaler Doppelabschlüsse sowie von Auslands- und Praxissemestern. 2010 wurde die gesamte Hochschule Reutlingen zur „Internationalen Hochschule 2010“ gewählt. Eine Auszeichnung für die hervorragenden Leistungen in der Internationalisierung der Hochschule und der Förderung der Auslandsmobilität deutscher Studierender. Ein eigenes Career Center, Professoren mit langjähriger Management-Erfahrung, die Zusammenarbeit mit erfolgreichen Unternehmen durch den Förderverein V.I.M.A e.V. (Verein zur internationalen Managementausbildung) und über 100 Partnerhochschulen weltweit schaffen ideale Rahmenbedingungen für die herausragende Qualität der internationalen, werteorientierten Aus- und Weiterbildung an der Reutlinger ESB Business School.
Abschlussarbeiten in Kooperation mit Partnern aus der Industrie, ein Research Institute und ein aktives und internationales Alumni-Netzwerk unterstützen die enge Kooperation mit den Unternehmen: Workshops, Case Studies und Planspiele bereichern den Studienalltag. Zweimal im Jahr organisieren die ESB-Studierenden auf dem Hochschulcampus Firmenkontaktmessen mit über 50 ausstellenden mittelständischen und Groß-Unternehmen. Gastvorträge von Firmenvertretern und Exkursionen zu renommierten Unternehmen runden das Praxisangebot ab.
Neben der Pflichtfremdsprache Englisch können die Studierenden Kurse in weiteren Fremdsprachen besuchen. Die Sprachdozenten sind ausschließlich Muttersprachler. Darüber hinaus sind zahlreiche Seminare zu Soft Skills wie Rhetorik, Präsentationstechniken, Ethik und interkultureller Kompetenz in den Studienverlauf integriert.
Großer Wert wird auf studentisches Engagement und Eigeninitiative gelegt. Durch zahlreiche Aktivitäten in internationalen Teams mit interessanten Aufgabenstellungen und Projekten erleben die Studierenden Teamgeist und verbessern ihre interkulturelle Kompetenz. Zudem finden viele Lehrveranstaltungen in kleinen, multinationalen Gruppen statt. Dieser unmittelbare Kontakt zwischen Studierenden und Dozenten prägt die besondere Atmosphäre an der ESB Business School: „Join the ESB-Spirit“ ist das tägliche Ergebnis einer besonderen Symbiose aus Studierenden, Mitarbeitern und Professoren.