(openPR) Straftaten in Krankenhäusern, Arztpraxen und Büroräumen kommen zwar nicht so häufig vor, aber auch hier heißt es wachsam sein vor Trickdieben. Die Langfinger haben hier immer wieder Erfolg, da man an solchen Orten so etwas einfach nicht vermutet. Das Vorgehen der Täter ist meist recht simpel und deshalb schlecht erkennbar.
Vorgehen der Täter
1. Wartezimmer werden allein oder zu zweit aufgesucht, in der Hoffnung, einen leeren Raum mit unbeaufsichtigter Garderobe vorzufinden. Der Arzt hat den letzten Patienten ins Untersuchungszimmer gebeten, die einzige Schwester ist mit dabei und schon wird nicht nur die Garderobe durchsucht, sondern auch die Personalräume, wo Handtaschen unbeaufsichtigt herumstehen.
2. In Ämtern oder Firmen wird wahllos angeklopft. Ist jemand im Zimmer wird nach irgendeiner Person gefragt, ist das Zimmer leer, wird es durchsucht.
3. Andere gehen noch dreister vor: ein weißer Kittel macht aus einem Langfinger ganz schnell einen Herrn Doktor und schon hat man gerade in großen Kliniken ungehindert Zutritt auf Krankenstationen und in Patientenzimmer.
4. Simulanten täuschen Magenschmerzen vor und werden ins Krankenhaus eingewiesen, wo ihnen dann wirklich Türen und Tore offenstehen.
5. Spricht jemand diese "Besucher" darauf an, was sie in den Räumlichkeiten von Firmen, Ämtern, Arztpraxen oder Kliniken wollen, antworten sie, sie seien auf der Suche nach einem bestimmten Job oder einer speziellen Person.
6. Getarnte Handwerker kontrollieren nicht nur die Heizung, sondern durchforsten auch mal schnell den Schreibtisch.
So können Sie sich schützen:
1. Verschließen Sie Büroräume auch bei kurzer Abwesenheit
2. Achten Sie auf fremde Personen, fragen Sie nach dem Grund ihrer Anwesenheit.
3. Wertsachen, Geld, Schecks nicht offen liegen lassen. Handtaschen nicht über die Stuhllehne hängen, sondern im Schrank wegschließen. Ins Krankenhaus keine größeren Bargeldbeträge und Wertsachen mitnehmen.
4. Wertgegenstände sollten Sie lieber Angehörigen zur Aufbewahrung geben oder in die Verwahrung der Krankenhausverwaltung.
5. Viele Krankenhäuser haben spezielle Sicherheitskonzepte entwickelt, mit Kameraüberwachung und Zugang zu den Stationen nur mit Code-Karte. Außerdem verfügen Patienten über Stahlschließfächer in ihren Schränken und Sicherheitsdienste laufen rund um die Uhr Streife.
Im Übrigen haben es die Diebe nicht nur auf Wertsachen, wie Schmuck, Geld, ec-Karte oder Schecks abgesehen, sondern auch auf Computer, Wandbilder oder sogar Armaturen aus den Toilettenräumen. Auch manche wichtige Firmenunterlage ist schon auf diesem Weg einfach verschwunden.
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