(openPR) Sonnenschein und tosender Wettersturm umfängt die Galerienszene in der Kunsthauptstadt Berlin zum Juli 2012. Bei dieser Gruppenausstellung »Neue Leipziger Schule - Frauenbilder in der Kunst« geht es um das Seelenfeuer der Frauenbilder festgehalten in den Ölfarben der italienischen Renaissance beispielsweise von Alex Bär. Die Helden der »Neuen Leipziger Schule« und der Deutschen Malerei wurden blockbustermäßig von der Galeristin aufgespürt und ziehen den Betrachter in ihrer Kuratierung in den Bann. Die folgenden Positionen zeigen ihre Sichtweisen zum »Frauenbild in der Kunst«: Alex Bär, Stephanie Nückel, Christine Vogdt, Diana Achtzig, Maxim Karikh, Ralf Sobolla, Eckart Kleusberg, Petra Meyer, und Matthias Trott (Malerei, Fotografie und Skulpturen). Hier finden sich geradezu performative Charakter und ungeahnte Ambiguität (Zweideutigkeit mit System/ moderne akzentuierte Widersprüche) in der zeitgenössischen Kunst wieder, die sogleich Einzug in das moderne Galerieprogramm dieser Galerie halten.
Von der Achtzig-Galerie für zeitgenössische Kunst (www.dianaachtzig.de) wird der Künstler Alex Bär aus der Hochschule für Grafik und Buchkunst zu dieser Gruppenausstellung: »Neue Leipziger Schule - Frauenbilder in der Kunst« präsentiert. Alex Bär studierte bei dem Grandseigneur der »Neuen Leipziger Schule«, Professor Arno Ring, dieser war einst der Lehrer von Neo Rauch. Professor Arno Ring selbst hatte wiederum bei Werner Tübke (30. Juli 1929 - 27. Mai 2004) und Bernhard Heisig (31. März 1925 -10. Juni 2011) studiert und bleibt in seinen bildgewaltigen Figurenszenen den geheimnisvollen weiblichen Körperformen treu. Auch sein Schüler Alex Bär untersucht die weibliche Formensprache auf Symbole der Verführung, Schmerz, Laster und Gewalt.
Die Bildwelt der Position von Alex Bär weist Ähnlichkeiten zur italienischen Renaissance auf, ferner knüpft er an die figürliche Tradition des 20. Jahrhunderts an, seine Malervorbilder lassen sich bei Giorgione, Uccello, Picasso, Guttuso und Balthus verorten. Alex Bär spannt die weiblichen Linien der Gegenwart zu weiteren Malern der alten Generation der »Leipziger Schule« wie z.B. zu Werner Tübke und dessen einnehmende Perfektion. Von italienischen Renaissancefarben, abgegriffenem Braun über ausgebleichtes Sandgelb bis hin zu matten Retrofarben zeigt auch Alex Bär die Farben der »Neuen Leipziger Schule« auf.
Die malerische Bildwelt der Künstlerin Stephanie Nückel lässt sich mit dem Werk von Willem de Kooning (ausgestellt im Museum of Modern Art in New York) mit dem Bildtitel »Seated Woman« vergleichen. Runde weibliche Formen wiegen sich auch hier in den Farben der italienischen Renaissance. Von Stephanie Nückel stammen die folgenden vier Werke: »Carneval bizarre«, »Tiefe Wasser«, »Die Himmelsschwimmerin« und »Auch schön hier«.
Ein Hauch von malerischen Seelenbildern mit dem Zeitgeist des Abstrakten Expressionismus vom Bild »Seated Woman« des Willem de Kooning lässt sich auch bei dieser Position von Christine Vogdt erkunden. Mit energiegeladenen Pinselstrichen eröffnet diese Künstlerin eine Bandbreite von der italienischen Renaissance über den Jugendstil (z.B. das Bild: »Amaryllisfrau«) bis hin zur Gegenwart der »Neuen Leipziger Schule«.
Die künstlerische Position von Diana Achtzig offenbart den schmalen Fad zwischen Figurenarrangements, Landschaftsmalerei und Interieur und Figuren die in den düsteren Abgrund blicken müssen aber stets alle ihre Möglichkeiten nutzen, um davon zu fliegen. Die Bruchstellen zwischen Utopie und Wirklichkeit brechen empor in die Realität der Seelenfeuer die die Frauenbilder umfängt.
Das klassische Studium der »Neuen Leipziger Schule« untersucht beispielsweise: Aktzeichnung, Kupferstich, Klassisches Porträt, Landschaftsmalerei und Interieur. In matten ausgeblichenen Retrofarben wird das menschenleere Interieur gezeigt, die Banalität der alltäglichen Dinge und Rätselhaftigkeit der Bildwelten, stehen hierbei im Fokus der Betrachtung vom Künstler Maxim Karikh. Die Galerie zeigt von Maxim Karikh, das »Telefon« als Kommunikationsmittel des weiblichen Geschlechts zur Vernissage am Freitag, den 20.07.12 um 19:00 Uhr.
Ralf Sobolla ist Fotograf, Fotodesigner und bearbeitet die Abbilder einer real gewordenen Virtualität aus Farbe, Raum und weiblichen Formen bis zur Perfektion am Computer der Gegenwart. Dieser Künstler setzt das »Frauenbild in der Kunst« über die Symbole von Wolken, Traum und eleganten Sprüngen in Szene. Von Ralf Sobolla werden Architekturräume zum Dezember 2012 präsentiert.
Für die abstrakten Positionen der Vernissage »Neue Leipziger Schule - Frauenbilder in der Kunst« werden Eckart Kleusberg und Petra Meyer präsentiert. Bei Eckart Kleusberg bilden die weiblichen runden Formen den Klang seiner Bildwelt ab. Petra Meyer kann den figürlichen und gegenständlichen Positionen dieser Ausstellung entgegengestellt werden, denn für sie bildet das »Weibliche in der Kunst« einen ganz eigenwilligen klammen Raum ihrer Bildwelt z.B. »Lebensfacetten I. bis III.« ab.
Die Eichenskulpturen der Position von Matthias Trott zeigen sich als figürliche Gruppe im hippen Berliner Galerienviertel der Brunnenstraße noch bis zur Finissage am 18.08.12 von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
Diese Vernissage zur Ausstellung findet am 20. Juli 2012 um 19:00 Uhr in den Räumen der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst in der Brunnenstraße 150 in 10115 Berlin Mitte statt.
Ausblick: Die nächsten beiden Vernissagen sind am 24. August 2012 um 19:00 Uhr mit dem Titel: »Neue Leipziger Schule und DDR-Kunst« und am 14. September 2012 um 19:00 Uhr unter der Überschrift »Berliner Liste und Neue Leipziger Schule«.
Unter der Webseite des Kunstwettbewerbs 2012: www.kunstwettbewerb.com können sich deutschsprachige Künstler zum Art Award und Kunstwettbewerb 2012 noch bis zum 31.01.2013 online bewerben und Ihre Werke als Foto selbst hochladen. Bei diesem Art Award und Kunstwettbewerb 2012 können 3 interessierte Künstler in das Galerieprogramm der Achtzig Galerie aufgenommen werden und der erste Platz gewinnt zusätzlich 8.000 €.



















