(openPR) München / Pegnitz, den 29. September 2005. Nach einem einstimmigen Be-schluss des Stadtrates Pegnitz übernimmt die Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA zum 30. September 2005 das Stadtkrankenhaus Pegnitz. Eine entsprechende nota-rielle Beurkundung werden Sana und die Stadt Pegnitz heute unterzeichnen. Die Stadt Pegnitz wird über eine noch zu gründende Träger-GmbH weiterhin über Sitz und Stimme im Aufsichtsrat des Krankenhauses verfügen. Geschäftsführerin wird die Diplom-Betriebswirtin Ingrid Schmidt. Die Funktion des Verwaltungsdirektors übernimmt der langjährige Vorstandsvorsitzende Manfred Peer.
Das Akutkrankenhaus Pegnitz, das als Ziel hat, die medizinische Grundversorgung in Pegnitz und im südlichen Landkreis Bayreuth (Fränkische Schweiz) zu sichern, verfügt über 125 Betten, 200 Mitarbeiter und behandelt jährlich rund 6.000 stationä-re und 13.000 ambulante Patienten. In der geburtshilflichen Belegabteilung kamen im vergangenen Jahr 460 Kinder zur Welt. Bekannt ist die Klinik durch einen hohen medizinischen Leistungsstandard mit interdisziplinärer Versorgung.
„Die künftige Sana Klinik Pegnitz GmbH passt ausgezeichnet in das Sana-Portfolio“, erklärte Dr. Reinhard Schwarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA. Sowohl das Haus in Pegnitz als auch die Sana haben hohes medizinisches Know-how, beispielsweise bei der Behandlung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. „Davon profitierten beide Partner“, so Schwarz.
„Wir sind froh, mit Sana einen starken Partner gefunden und damit auch die regio-nale Krankenhausversorgung und die Arbeitsplätze langfristig gesichert zu haben“, kommentierte Manfred Thümmler, Erster Bürgermeister der Stadt Pegnitz.
Die Gespräche des Personalrates und der Tarifkommission verliefen nach Einschät-zung des Personalratsvorsitzenden Günter Striegl in einer angenehmen und offe-nen Atmosphäre: „Wir freuen uns über den bevorstehenden Abschluss des Person-überleitungstarifvertrages auf Basis des BAT.“
Zur Sicherung der Marktfähigkeit des kleinen aber feinen Krankenhauses soll die medizinische Ausrichtung, beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit dem 85 Kilometer entfernten Sana Klinikum Hof, weiter verbessert werden. Weitere Dienst-leistungen wie beispielsweise die Optimierung des Beschaffungsmanagements sol-len in ihrer Struktur an die Standards der Sana herangeführt werden. „Vor dem Hin-tergrund der fortschreitenden Konsolidierung bei Akutkliniken hängt die wirtschaftli-che Existenz der Kliniken davon ab, wie sehr es den Häusern gelingt, medizinische Qualität bei einer marktfähigen Kostenstruktur anzubieten und medizinische Modell-projekte wie Integrierte Versorgung erfolgreich am Markt zu platzieren“, betonte Schwarz.








