(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Bereits am Wochenende deutete sich an, dass unser Hoch Querida doch nicht die ganze Woche durchhalten würde. Zur Wochenmitte sollte es seinen Einfluss im Westen verlieren, so die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd..
Doch nun gleicht die Wettervorhersage für die Nordwest- und Westhälfte unseres Landes in diesen Tagen einem Glücksspiel – und das wahrscheinlich noch bis Sonntag. Die Modelle sind sich nicht nur uneins, sondern ändern sich auch ständig. Das wäre für uns nicht weiter schlimm, wenn es dabei nicht direkt um das Wetter im westlichen Mitteleuropa gehen würde.
So war ursprünglich von einem rascheren Abschwächen und langsameren Vorankommen der Kaltfront des Tiefs Danny bei den Britischen Inseln auszugehen. Die Front sollte bereits westlich des Rheins merklich an Schwung und Intensität verlieren, nur noch mit letzten Resten den Westen erreichen und sich dann dort bei einzelnen, meist leichten Regenfällen auflösen.
Tatsächlich erreichte uns heute das Niederschlagsband mit wesentlich intensiverem Niederschlag und einer größeren Ausdehnung bereits in den späten Vormittagsstunden und hinterließ einige Liter Regen pro Quadratmeter.
Zur Stunde hat es den Rhein fast komplett überquert und erstreckt sich mit seiner vorderen Begrenzung von Emden über Gießen und Heilbronn bis nach Kempten. Es wird zwar langsam schmaler, hat aber von seiner Intensität noch immer kaum etwas eingebüßt. Lediglich südlich des Neckars ist es etwas schwächer ausgeprägt.
Daher ist zu vermuten, dass das Regenband in der Nacht noch bis zur Weser und zur Fulda gelangen könnte, bis es sich ganz auflöst.
Das Wetter ist immer wieder für Überraschungen gut. Bleibt nur zu hoffen, dass diese Grenzlage zwischen Hoch und Tief bzw. warm und kalt über unserem Raum möglichst bald beendet wird.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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