(openPR) 5. August 2003
I. Positionen, die nicht mit geldpolitischen Operationen zusammenhängenIn der Woche zum 1. August 2003 war der Anstieg um 46 Mio EUR in Gold und Goldforderungen (Aktiva 1) darauf zurückzuführen, dass eine nationale Zentralbank erworbene Münzbestände mit geringem Goldgehalt affiniert und zu Feingoldbarren verarbeitet hat.
In derselben Woche stieg die Nettoposition des Eurosystems in Fremdwährung (Aktiva 2 und 3 abzüglich Passiva 7, 8 und 9) aufgrund von Kunden- und Portfoliotransaktionen um 0,3 Mrd EUR auf 196 Mrd EUR.
Die Bestände des Eurosystems an marktgängigen Wertpapieren in Euro von Ansässigen im Euro-Währungsgebiet (Aktiva 7) erhöhten sich um 0,3 Mrd EUR auf 46,9 Mrd EUR. Der Banknotenumlauf (Passiva 1) stieg um 5,7 Mrd EUR auf 392,1 Mrd EUR. Die Einlagen von öffentlichen Haushalten (Passiva 5.1) gingen um 13,8 Mrd EUR auf 51,4 Mrd EUR zurück.
II. Positionen im Zusammenhang mit geldpolitischen OperationenDie Nettoforderungen des Eurosystems an Kreditinstitute (Aktiva 5 abzüglich Passiva 2.2, 2.3, 2.4, 2.5 und 4) sanken um 25,7 Mrd EUR auf 250 Mrd EUR. Am Mittwoch, dem 30. Juli 2003, wurde ein Hauptrefinanzierungsgeschäft in Höhe von 98 Mrd EUR fällig, und ein neues Geschäft in Höhe von 73 Mrd EUR wurde abgewickelt. Am Donnerstag, dem 31. Juli 2003, wurde ein längerfristiges Refinanzierungsgeschäft in Höhe von 15 Mrd EUR fällig, und ein neues Geschäft in Höhe von 15 Mrd EUR wurde abgewickelt.
Die Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität (Aktiva 5.5) betrug praktisch null (gegenüber 0,7 Mrd EUR in der Vorwoche). Die Inanspruchnahme der Einlagefazilität (Passiva 2.2) belief sich auf 0,1 Mrd EUR (gegenüber praktisch null in der Vorwoche).
III. Einlagen der Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet auf GirokontenIm Ergebnis aller Transaktionen verringerten sich die Einlagen der Kreditinstitute auf Girokonten beim Eurosystem (Passiva 2.1) um 16,6 Mrd EUR auf 125,9 Mrd EUR.









