(openPR) I. Positionen, die nicht mit geldpolitischen Operationen zusammenhängen
In der Woche zum 5. Dezember 2003 war der Rückgang um 64 Mio EUR in Gold und Goldforderungen (Aktiva I) auf eine Veräußerung von 6 Tonnen durch eine nationale Zentralbank des Eurosystems zurückzuführen (dieser Verkauf erfolgte in Übereinstimmung mit der Vereinbarung der Zentralbanken über Goldbestände vom 26. September 1999).
In derselben Woche erhöhte sich die Nettoposition des Eurosystems in Fremdwährung (Aktiva 2 und 3 abzüglich Passiva 7, 8 und 9) aufgrund von Kundenund Portfoliotransaktionen um 0,1 Mrd EUR auf 190 Mrd EUR.
Die Bestände des Eurosystems an marktgängigen Wertpapieren in Euro von Ansässigen im Euro-Währungsgebiet (Aktiva 7) stiegen um 0,7 Mrd EUR auf 54,3 Mrd EUR. Der Banknotenumlauf (Passiva 1) nahm um 11 Mrd EUR auf 416,2 Mrd EUR zu. Die Einlagen von öffentlichen Haushalten (Passiva 5.1) erhöhten sich um 0,6 Mrd EUR auf 64,8 Mrd EUR.
II. Positionen im Zusammenhang mit geldpolitischen Operationen
Die Nettoforderungen des Eurosystems an Kreditinstitute (Aktiva 5 abzüglich Passiva 2.2, 2.3, 2.4, 2.5 und 4) stiegen um 22 Mrd EUR auf 291,3 Mrd EUR. Am Mittwoch, dem 3. Dezember 2003, wurde ein Hauptrefinanzierungsgeschäft in Höhe von 99 Mrd EUR fällig, und ein neues Geschäft in Höhe von 121 Mrd EUR wurde abgewickelt.
Die Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität (Aktiva 5.5) betrug praktisch null (was in etwa dem Betrag der Vorwoche entsprach). Die Inanspruchnahme der Einlagefazilität (Passiva 2.2) belief sich ebenfalls auf praktisch null (gegenüber 0,1 Mrd EUR in der Vorwoche).
III. Einlagen der Kreditinstitute im Euro-Währungsgebiet auf Girokonten Im Ergebnis aller Transaktionen erhöhten sich die Einlagen der Kreditinstitute auf Girokonten beim Eurosystem (Passiva 2.1) um 12,5 Mrd EUR auf 137,4 Mrd EUR.
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