(openPR) 6.8.2003 - Für die RENK AG, Augsburg, weltweit führender Spezialist für Großgetriebe und Antriebselemente, gestaltete sich die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2003 angesichts nachlassender Nachfrage in einzelnen Geschäftssegmenten uneinheitlich. Der Auftragseingang lag mit 108 Mio € wegen Verschiebungen von Großaufträgen um 18 % unter dem Vorjahreswert. Aufgrund nach wie vor sehr hoher Auftragsbestände blieb der Umsatz mit 110 Mio € auf Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Ertragsteuern erreichte 5 Mio €. RENK ist zuversichtlich, sowohl bei den Auftragszahlen wie beim Ertrag im 2. Halbjahr 2003 wieder zuzulegen.
Auftragseingang
Nach 132 Mio € im 1. Halbjahr 2002 erreichte RENK in 2003 einen Auftragseingang von 108 Mio €. Konjunkturell bedingte Rückgänge verzeichneten wir dabei nur bei den Prüfsystemen und den Antriebselementen. Entgegen dem allgemeinen Trend erhielten unsere Geschäftseinheiten Sonderantriebstechnik und Allgemeine Antriebstechnik, also der Großgetriebebau, um ein Drittel höhere Bestellungen. In unserer größten Sparte, den Fahrzeuggetrieben, blieb der Auftragseingang zwar unter dem Vorjahr; vor dem Hintergrund, dass mehrere Exportprojekte kurz vor dem Abschluss stehen, erwarten wir im 2. Halbjahr jedoch einen deutlichen Aufschwung.
Umsatz
Erfreulicherweise konnten wir mit 110 Mio € Umsatzerlösen in der RENK Gruppe den Vorjahreswert wieder erreichen. Hier waren es die Fahrzeuggetriebe, deren Auslieferungen gegenüber der von Serienanlaufproblemen gekennzeichneten Vorperiode Zuwächse erzielten. Alle anderen Geschäftseinheiten mussten leichte Umsatzrückgänge hinnehmen. Da unsere Lieferterminplanung einen Schwerpunkt im zweiten Halbjahr ausweist, erwarten wir für 2003 einen Gesamtumsatz, der mindestens das Niveau von 2002, d. h. 255 Mio €, erreicht.
Weitere Informationen zum Geschäftsverlauf im 1. Halbjahr 2003
Gegenüber dem 31.12.2002 ist der Auftragsbestand unwesentlich von 585 Mio € auf 582 Mio € gesunken. Nach wie vor dominierten die Fahrzeuggetriebe mit einem Anteil von über 80 %.
Am 30. Juni beschäftigte RENK 1.541 Mitarbeiter, das sind 10 oder 0,7 % mehr als am 31. Dezember 2002.
Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände blieben mit 4 Mio € um 20 % unter dem Vorjahr. Schwerpunkte waren Gebäudeeinrichtungen sowie vor allem Verbesserungen der Prüfstands-Infrastruktur am Standort Augsburg.
Auch der eigenfinanzierte Forschungs- und Entwicklungsaufwand erreichte mit 1,7 Mio € nicht mehr den allerdings hohen Referenzwert von 2,2 Mio € im 1. Halbjahr 2002.
Ertragslage
Die Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr entsprach unseren Erwartungen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern erreichte gut 5 Mio € (Vorjahr 8 Mio €).
Wesentlich für den Ergebnisrückgang war insbesondere die schlechte konjunkturelle Situation bei den Antriebselementen.
Ausblick
Das breit aufgestellte RENK Produktprogramm ermöglicht in einigen unserer Geschäftsbereiche einen Ausgleich des konjunkturell bedingten zyklischen Nachfrageverlaufs. Dem zurzeit schleppenden Geschäftsverlauf der Antriebselemente stehen positive Entwicklungen im Großgetriebebau und hier insbesondere bei den Schiffsgetrieben gegenüber. Auch bei den Fahrzeuggetrieben ist die RENK Position unverändert stark. Auf dieser Grundlage erwarten wir für 2003 Auftragszahlen, die wiederum die guten Werte des Vorjahres erreichen können.
Die Ertragslage bleibt durch teilweisen Preisverfall, den starken Euro und die rückläufigen Geschäfte der Antriebselemente belastet. Wir erwarten deshalb für 2003 ein Ergebnis vor Ertragsteuern, das etwas unter dem Vorjahreswert von 19 Mio € bleibt.
RENK Teilkonzern
Mio € Januar – Juni
2003
2002
Auftragseingang
Inland
Ausland
108
41
67
132
59
73
Umsatz
Inland
Ausland
110
40
70
110
48
62
Auftragsbestand *
582
585
Mitarbeiter (Anzahl) *
1.541
1.531
Investitionen SAV und immat. VG
4
5
Forschung und Entwicklung
1,7
2,2
Ergebnis vor Zinsen und Steuern/EBIT
6
9
Ergebnis vor Ertragsteuern/EBT
5
8
Überschuss der Periode
5
5
Cash Flow nach DVFA/SG
9
10
Flüssige Mittel *
29
52
* Stichtagswert 30.06.2003 im Vergleich zum 31. Dezember 2002
Die MAN Gruppe ist eines der führenden Maschinen- und Fahrzeugbauunternehmen in Europa mit jährlich rund 16 Mrd € Umsatz. Als weltweiter Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen der Investitionsgüterindustrie ist MAN mit rd. 75.000 Mitarbeitern in den Kernbereichen Nutzfahrzeuge, Industrielle Dienstleistungen, Druckmaschinen, Dieselmotoren und einigen Spezialgebieten des Maschinen- und Anlagenbaus aktiv. Die MAN Gruppe hält großenteils führende Marktpositionen. Die MAN Aktiengesellschaft, München, ist Mitglied des Deutschen Aktienindex DAX der 30 führenden deutschen Aktiengesellschaften.








