(openPR) 13.2.2003 - Trotz schwieriger gewordener konjunktureller Rahmenbedingungen konnte die RENK Gruppe ihre Ziele in voller Höhe erreichen. Verglichen mit den sehr guten Vorjahreszahlen zeigen die Eckdaten des Geschäftsjahres 2002 folgende Entwicklung:
Mit 305 Mio € ging der Auftragseingang zwar um 12 % zurück. Er lag dennoch wie in den Vorjahren deutlich über den Umsatzerlösen. Diese stiegen leicht auf 255 Mio €. Der Auftragsbestand zum 31.12.2002 erreichte mit 585 Mio € einen neuen Höchststand. EBIT und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lagen mit 21 bzw. 19 Mio € etwas unter dem sehr hohen Niveau des Vorjahres. Die Umsatzrendite betrug 7,5 %, die Rendite auf das eingesetzte Kapital 19,0 %.
Sondermaßnahmen zur schnelleren Nutzung des bei der RENK AG bestehenden steuerlichen Verlustvortrags führten zu einem außerordentlichen Ergebnis von 2,5 Mio €, das im Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nicht enthalten ist.
Der Hauptversammlung soll vorgeschlagen werden, für das Geschäftsjahr 2002 eine Dividende in unveränderter Höhe von 1,20 € je Aktie auszuschütten. Das Aktienrückkaufprogramm wurde 2002 fortgesetzt. Bis zum 31.12.2002 wurden rund 200 Tsd eigene Aktien (2,9 % der Gesamtstückzahl von 7 Mio Aktien) zurückgekauft.
Auftragslage, Beschäftigung
Rund die Hälfte des Auftragseingangs entfiel auf die Geschäftseinheit Fahrzeuggetriebe. Hervorzuheben ist ein Auftrag zur Umrüstung von rund 175 Kettenfahrzeugen bei einem NATO-Partner. Eine wesentliche Steigerung konnte unsere Geschäftseinheit Prüfsysteme verbuchen, deren amerikanische Vertriebsorganisation sehr erfolgreich im Markt agierte. Die anderen Geschäftseinheiten Antriebselemente, Sonderantriebstechnik und Allgemeine Antriebstechnik mussten infolge der nachlassenden Nachfrage etwas rückläufige Auftragseingangszahlen hinnehmen.
Die Umsatzsteigerung auf 255 Mio € ging ausschließlich auf die Sonderantriebstechnik zurück, die den Großgetriebebau im Werk Augsburg umfasst und gegenüber dem Vorjahr um 50 % zulegte. Fahrzeuggetriebe, Antriebselemente, Allgemeine Antriebstechnik und Prüfsysteme konnten die Vorjahreswerte nicht ganz erreichen. Größtenteils waren dafür konjunkturelle Gründe verantwortlich, bei den Fahrzeuggetrieben Lieferverzögerungen bei Serienanläufen.
Der Auftragsbestand stieg von 538 Mio € (31.12.2001) auf 585 Mio € (31.12.2002). Mit diesem Auftragsbestand ist das Werk Augsburg im gesamten Jahr 2003, in einzelnen Bereichen sogar für mehrere Jahre ausgelastet. Die Mitarbeiterzahl lag am 31.12.2002 mit 1.531 nur unwesentlich über dem Vorjahreswert von 1.513.
Ertragslage
Die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2002 entsprach in vollem Umfang unseren Erwartungen. Insbesondere der vorübergehend rückläufige Fahrzeuggetriebeumsatz in Verbindung mit einem höheren Aufwand für drei Serienanläufe führte zu einem gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 19 Mio €. Stabilisierend wirkte die gute Ertragskraft im Großgetriebebau des Werkes Augsburg.
Ausblick
Obwohl für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Euroraum derzeit mehr Risiken als Chancen gesehen werden, gehen wir in unseren Geschäftsfeldern von einer stabilen Entwicklung in 2003 aus. Sowohl im Auftragsvolumen wie im Ertrag erwarten wir das gute Niveau von 2002 halten zu können.
Entwicklung im Geschäftsjahr 2002
RENK
2002
2001
Veränderung
Mio €
Mio €
in %
Auftragseingang
305
348
- 12
Inland
140
94
49
Ausland
165
254
- 35
Umsatz
255
252
1
Inland
106
102
4
Ausland
149
150
- 1
Auftragsbestand*
585
538
9
Mitarbeiter *
1.531
1.513
1
Investitionen
11
10
10
Forschung und Entwicklung
4
4
-
Ergebnis vor Zinsen und Steuern/EBIT
21
26
- 19
Ergebnis vor Ertragsteuern/EBT
19
24
- 21
a. o. Ergebnis
2,5
-
-
Überschuss der Periode
13
17
- 24
Cash Flow nach DVFA/SG
23
27
- 15
* (am 31.12.2002/31.12.2001)
Die MAN Gruppe ist eines der führenden Maschinen- und Fahrzeugbauunternehmen in Europa mit jährlich rund 16 Mrd € Umsatz. Als weltweiter Anbieter von Produkten, Systemen und Dienstleistungen der Investitionsgüterindustrie ist MAN mit rd. 75.000 Mitarbeitern in den Kernbereichen Nutzfahrzeuge, Industrielle Dienstleistungen, Druckmaschinen, Dieselmotoren und einigen Spezialgebieten des Maschinen- und Anlagenbaus aktiv. Die MAN Gruppe hält großenteils führende Marktpositionen. Die MAN Aktiengesellschaft, München, ist Mitglied des Deutschen Aktienindex DAX der 30 führenden deutschen Aktiengesellschaften.
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