openPR Recherche & Suche
Presseinformation

China will eine „internationale Tourismus-Zone“ in Südosttibet schaffen

05.07.201212:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: China will eine „internationale Tourismus-Zone“ in Südosttibet schaffen
Bezaubernde Landschaft von Kongpo
Bezaubernde Landschaft von Kongpo

(openPR) China plant, 400 Millionen Yuan (63,5 Mio. US$) in Süd-Ost-Tibet zu investieren, um den Tourismus durch den Bau von 22 Modell-Dörfern zu fördern.

Die chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua meldete, daß dieses Multi-Millionen-Dollar Projekt für die 320 km südöstlich von Lhasa gelegene Region Nyingtri (tib. Kongpo), die reich an „Urwäldern, Schneebergen, Flüssen und Weiden“ ist, geplant sei.



Regierungsvertreter werden zitiert, denen zufolge die Entwicklung eines internationalen Touristenzentrums Investitionen von über 2 Mrd. Yuan seitens der Regierung und Unternehmen erhalten würde.

„Außer der Touristenattraktion werden innerhalb von drei Jahren noch 22 gut gelegene Modell-Dörfer gebaut werden, wobei für jedes eine Investition von 4,5 Mio. Yuan vorgesehen ist. Damit soll den Ortsansässigen geholfen werden, Gästehäuser und Hotels zur Verfügung zu stellen, wodurch sie ihr eigenes Einkommen steigern können“. Die Provinz Guangdong in Süd-China wird bei der Tourismusentwicklung der Region als Partner zur Seite stehen.

Diese Ankündigung erfolgte Wochen, nachdem die chinesische Regierung Tibet wegen der Unruhen in der Region für ausländische Besucher gesperrt hatte. Es ist nicht das erste Mal, daß China ausländische Touristen während politisch heikler Zeiten und Festperioden ausgeschlossen hat. Das Einreiseverbot scheint hingegen keine große Auswirkung auf die Gesamtzahl der Besucher zu haben, da Tibet hauptsächlich ein beliebtes Touristenziel für inländische Reisende ist. Xinhua zufolge machten ausländische Touristen nur 2 % der 1,45 Millionen Besucher aus, die Tibet in den ersten fünf Monaten 2012 verzeichnete.

Den Statistiken der staatlichen chinesischen Eisenbahngesellschaft vom vergangenen Monat zufolge verzeichnete die Gormo-Lhasa Eisenbahn seit ihrer Eröffnung im Juli 2006 über 49 Millionen Fahrgäste.

Eigentlich ist sie, wie der frühere chinesische Staatspräsident Jiang Zemin konstatierte, ein politisches Projekt, deren Zweck es ist, durch die Förderung der Migration von Han-Chinesen eine starke chinesische Präsenz in Tibet zu schaffen.

Als direkter Effekt der Eisenbahn schwoll die Bevölkerung der Hauptstadt Lhasa, die sich zwischen 50-60.000 bewegte, auf 300.000 an, wovon 200.000 zugewanderte Han-Chinesen sind.

Die Tibetische Zentralverwaltung in Dharamsala wirft China vor, die Tibeter beiseite zu drängen und die empfindliche Umwelt der Region zu gefährden. Peking sollte auch den Tibetern ein Mitspracherecht bei der Entwicklung des Hochlandes geben.

China betreibt im Namen des wirtschaftlichen Fortschrittes, der dem tibetischen Volk aber nicht wirklich zugute kommt, massiven Raubbau an den Naturschätzen des Hochlandes.

Trotz Chinas Behauptung, die “tibetische Wirtschaft fördern zu wollen, scheinen seine Motive bei diesem Großprojekt durchsichtig zu sein. So wird die Frage bleiben, wer nun wirklich von dieser Wirtschaftsentwicklung profitieren wird.

Quelle: Phayul, www.phayul.com

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 646054
 1032

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „China will eine „internationale Tourismus-Zone“ in Südosttibet schaffen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von igfm

Bild: Tibet brennt weiter: Sangdak Tsering setzt sich in Flammen und stirbtBild: Tibet brennt weiter: Sangdak Tsering setzt sich in Flammen und stirbt
Tibet brennt weiter: Sangdak Tsering setzt sich in Flammen und stirbt
Die alarmierenden Berichte aus Tibet reißen nicht ab: Ein weiterer Tibeter starb bei seinem Selbstverbrennungsprotest aus Opposition gegen die chinesische Regierung. Der 24jährige Sangdag Tsering verbrannte sich gestern um etwa 7 Uhr abends vor einem chinesischen Regierungsbüro in der Ortschaft Dokar Mo in der Gegend von Rebkong. Er starb am Ort seines feurigen Protestes. Seine Tat erfolgte nur Stunden, nachdem die Tibeterin Chagmo Kyi vor einem chinesischen Finanzamt in der Stadt Rongwo den Flammen erlegen war. Quellen zufolge beriefen d…
Bild: Feueropfer Chakmo Kyi wünschte, daß der neue chinesische Staatsführer mit dem Dalai lama zusammentreffeBild: Feueropfer Chakmo Kyi wünschte, daß der neue chinesische Staatsführer mit dem Dalai lama zusammentreffe
Feueropfer Chakmo Kyi wünschte, daß der neue chinesische Staatsführer mit dem Dalai lama zusammentreffe
Noch eine Tibeterin starb am 17. November den Feuertod im Bezirk Rebkong (chin. Tongren). Somit haben sich alleine in diesem Monat acht Tibeter in Rebkong selbst verbrannt. Chagmo Kyi hinterließ ein auf Chinesisch und Tibetisch beschriebenes Blatt Papier, ehe sie sich am 17. November auf dem Dolma Platz verbrannte. Darauf brachte sie ihren Wunsch für Gleichheit unter allen Nationalitäten zum Ausdruck und rief den neuen chinesischen Staatsführer Xi Jinping auf, mit dem Dalai Lama zusammenzutreffen. Sie schrieb das Wort „Friede“ auf Chinesisch…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: "Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt"Bild: "Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt"
"Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt"
Die Geschichte eines Deutschen auf Hainan- die Ausstellung von Prof. Dr. Hans Stübel in Berlin ------------------------------ Anlässlich des 47. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland, wird mit der Unterstützung der Volksregierung von Hainan, die Ausstellung von Hans Stübel, der auf der tropischen Insel Hainan gelebt …
Neue Flugverbindungen Peking-München-Athen
Neue Flugverbindungen Peking-München-Athen
Air China fliegt jetzt nach Griechenland! Im Zusammenhang mit der Entwicklung des Tourismus spielt China als neuer Quellmarkt eine wichtige Rolle. Der stellvertretende Minister für Kultur und Tourismus Griechenlands, Herr Giorgios Nikitiadis, hatte am 27. April 2011 ein Treffen mit dem Präsidenten der Griechisch-Chinesischen Kammer, Herrn Konstantinos …
Bild: Sanya-Tourismus präsentiert sich auf der ITB 2019Bild: Sanya-Tourismus präsentiert sich auf der ITB 2019
Sanya-Tourismus präsentiert sich auf der ITB 2019
… Herr Wen Delin, Consultant of Haikou Tourism Development Commission und Herr Zhanguo Gao, Erster Sekretär Wirtschaftsabteilung, Botschaft der Volksrepublik China, Herr Matthias Schiemer, Direktor des Heidelberger Tourismusbüros. Aus Deutschland waren Vertreter von lokalen Tourismusbehörden, des Tourismusverbandes, Reiseagenturen sowie Medienvertretern …
Bild: Ingolstadt ist Mitglied in der neu gegründeten China-Vermarktungsgruppe der Bayern Tourismus Marketing GmbHBild: Ingolstadt ist Mitglied in der neu gegründeten China-Vermarktungsgruppe der Bayern Tourismus Marketing GmbH
Ingolstadt ist Mitglied in der neu gegründeten China-Vermarktungsgruppe der Bayern Tourismus Marketing GmbH
Der asiatische Markt, allen voran China, stellt ein großes Potenzial für den Tourismus nach Bayern dar. Mit einer neu gegründeten Vermarktungsgruppe will die Bayern Tourismus Marketing GmbH zukünftig Werbung für Bayern in China machen. Die Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH (ITK) ist Mitglied dieser Gruppe und flankiert damit die China-Strategie …
Kinder machen Zukunftsmusik - in der Strandbar, für Europa
Kinder machen Zukunftsmusik - in der Strandbar, für Europa
Europaabgeordneter stellt „kinderfreie Zone“ der Düsseldorfer Strandbar in europäischen Zusammenhang: Sind Kinderverbote altersbedingte Diskriminierung? / Anfrage an EU-Kommission: Familienfeindlichkeit kostet Europas Wirtschaft Milliarden BRÜSSEL/DÜSSELDORF. Im Streit um die „Kinderfreie Zone“ der Strandbar „Sonnendeck“ in Düsseldorf-Lörick gibt es nun auch eine Wortmeldung aus Brüssel – und den Link zur allgemeinen Diskussion: Sind kinderfreie Zonen überhaupt erlaubt – oder ist es schlicht eine, in der EU an sich verbotene „Diskriminierung…
Bild: Nordost-China: Dalians Entwicklungszone Huayuankou legt mit neuen Förderpaketen zuBild: Nordost-China: Dalians Entwicklungszone Huayuankou legt mit neuen Förderpaketen zu
Nordost-China: Dalians Entwicklungszone Huayuankou legt mit neuen Förderpaketen zu
Berlin/Dalian – ma : Der Nordosten Chinas entwickelt sich immer mehr zum dynamischen Zentrum von Produktion, Handel, Logistik und High Tech. Durch die derzeitige forcierte Erschließung des Schienenverkehrsnetzes, den Ausbau der Landverbindung von Japan, China via Kasachstan nach Europa und den Ausbau der Hauptstädte der Provinzhauptstädte der Region …
Bild: Sinalu vertritt kambodschanische LCH Investment Group in EuropaBild: Sinalu vertritt kambodschanische LCH Investment Group in Europa
Sinalu vertritt kambodschanische LCH Investment Group in Europa
… hat die europäische Alleinvertretung für die kambodschanische LCH Investment Group übernommen. Damit bietet Sinalu als Beratungsspezialist für die Märkte China und Kambodscha erstmals deutschen Unternehmen direkten Zugang zu attraktiven Investitionsprojekten in dem aufstrebenden südostasiatischen Schwellenland. Anfang April unterzeichneten die Sinalu-Gründerin …
Bild: Africa Light / Gray Zone: Internationale FilmfestivaltermineBild: Africa Light / Gray Zone: Internationale Filmfestivaltermine
Africa Light / Gray Zone: Internationale Filmfestivaltermine
Von Deutschland, Schweiz und Italien nach Brasilien, China und in die Vereinigten Staaten. “Africa Light / Gray Zone“, ein deutsch-namibischer Film von 2010, ist auf Welttournee. Den Beginn macht im September das EcoVison Film Festival in Palermo, das durch Unterstützung der UNESCO ebenso in Brasilien und China veranstaltet werden wird. Parallel startet …
Bild: Sonderwirtschaftszone Johor-Singapur (JS-SEZ) eröffnet – RA Henning Schwarzkopf berät UnternehmenBild: Sonderwirtschaftszone Johor-Singapur (JS-SEZ) eröffnet – RA Henning Schwarzkopf berät Unternehmen
Sonderwirtschaftszone Johor-Singapur (JS-SEZ) eröffnet – RA Henning Schwarzkopf berät Unternehmen
… wirtschaftliche Dynamik in Südostasien stärken und die globale Wettbewerbsfähigkeit beider Länder ausbauen.Die JS-SEZ orientiert sich an international erfolgreichen Sonderwirtschaftszonen wie Shenzhen in China oder der Greater Bay Area rund um Hongkong. Ziel ist es, durch eine enge grenzüberschreitende Kooperation ein optimales Umfeld für Investitionen …
Bild: Business Mission to China trifft AHK Beijing und ECONETBild: Business Mission to China trifft AHK Beijing und ECONET
Business Mission to China trifft AHK Beijing und ECONET
Berlin/Beijing: Die "German Delegation der Business Mission to China 2012 besuchte im Rahmen ihrer "Green Cities-Green Industries - The Harbin, Dalian, Zibo & Qingdao Conferences 2012" die Vertretungen der Deutschen Wirtschaft. In Beijing nahmen die Teilnehmer der durch das German Global Trade Forum Berlin und Trempel & Associates betreuten Delegation …
Sie lesen gerade: China will eine „internationale Tourismus-Zone“ in Südosttibet schaffen