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Optik in der Medizintechnik – Endoskopie

28.06.201219:19 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Optik in der Medizintechnik – Endoskopie
Prof. Dr. Heinz Rupp und Prof. Dr. Elke Roeb (Foto: timm)
Prof. Dr. Heinz Rupp und Prof. Dr. Elke Roeb (Foto: timm)

(openPR) Optische Technologien haben die Medizintechnik maßgeblich verändert und geprägt. Photonische Techniken kommen in zahlreichen Applikationsfeldern der Life Sciences und der Medizintechnik zum Einsatz. Dabei zählt die Endoskopie heute zu den innovativsten Gebieten der Medizin.



Die Netzwerkinitiative timm konnte zu einem Expertengespräch Optik in der Medizintechnik – Endoskopie zwei Wissenschaftler und Mediziner der Region als Referenten zu dem Thema gewinnen, die in Impulsvorträgen von ihren wissenschaftlichen und klinischen Schwerpunkten berichteten.

Die Internistin Prof. Dr. Elke Roeb ist als Professorin für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen und als Chefärztin der Gastroenterologie am UKGM in Gießen tätig.
Schwerpunkte ihres Beitrags umfassten die neuen Entwicklungen der modernen Bildgebung und der interventionellen Techniken in der gastrointestinalen Endoskopie. Neben der modernen Standardendoskopie wurden zukünftige Entwicklungen und technologische Innovationen besprochen. Der Dual Focus, mit dem der Endoskopiker auf Knopfdruck zwischen einem Nah- und einem Normalfokus umschalten kann, ist bereits in die Routine eingezogen. Bei der Begutachtung von Schleimhautläsionen erleichtert das Narrow Band Imaging (NBI) die Detektion und Klassifikation von Pathologien. Molekulares Imaging, Endomikroskopie und „smart probes“, sogenannte molekulare Sonden, werden die diagnostischen Optionen in der Krebsvorsorge und Früherkennung vorantreiben. Aber auch innovative Einführteile für Endoskope, wie die „responsive insertion“ Technologie führen zu Verbesserungen durch schonende und effektive Untersuchungsgänge mit deutlicher Zeitersparnis.
Weiterentwicklungen in der gastroenterologischen Endoskopie beruhen auf einem intensiven Austausch von Ärzten, Ingenieuren, Anwendern und Herstellern. „Wir Wissenschaftler wünschen uns in Zukunft Endomikroskope, mit denen einzelne Zellen sichtbar gemacht werden können“, so Prof. Roeb.

Prof. Dr. Heinz Rupp lehrt an der Philipps-Universität in Marburg und ist an der Klinik für Kardiologie am Standort Marburg tätig. Die Arbeitsgruppe von Prof. Rupp hat neuartige Instrumente entwickelt, die er in seinen anschaulichen Vortrag vorstellte.
Der sogenannte „AttachLifter“ ermöglicht das Greifen von empfindlichem und glattem Gewebe und Material für die anschließende Manipulation. Es wird eine Unterdruckvermittelte Ansaugung an einen Kopf mit flexiblen Klemmen verwendet, wobei eine Visualisierung der Gewebemanipulation mittels Endoskop erfolgt.
Der „AttachGuider“ ermöglicht die gezielte Bewegung in einem Hohlraum ohne eine, wie beim klassischen Endoskop erforderliche, abweisende Wand. Durch eine innere und äußere Wandung kann mittels einer Ablenkmöglichkeit durch eine abwechselnde, z.B. Unterdruck-vermittelte Anheftung, eine gezielte Steuerung und Bewegung erreicht werden.
Derzeit fehlen Instrumente, um in den normalen Herzbeutel zu gelangen, um dort Arrhythmie-Herde zu lokalisieren.
Prof. Rupp hat bereits Prototypen der Instrumente entwickelt, der „AttachLifter“ wurde inzwischen erfolgreich am lebenden Tier eingesetzt. „Je einfacher anzuwenden, je schneller und billiger herzustellen, desto besser ist ein Instrument“, so Prof. Rupp. Er sieht in den neuen Technologien eine hohe Marktrelevanz.

Die interessierten Zuhörer aus mittelhessischen Unternehmen der Medizintechnik und optischen Industrie nutzten die Möglichkeit zu angeregten Diskussionen mit den Wissenschaftlern.

timm Expertengespräche finden in regelmäßigen Abständen in den Räumen der TransMIT GmbH in Gießen statt. Wissenschaftler der Region Mittelhessen stellen ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte vor. Durch den direkten Kontakt mit den Akteuren der Medizinwirtschaft bietet timm mit diesem Veranstaltungsformat eine Plattform zur Anbahnung von Kooperationen an.

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timm - Technologie & Innovation Medizinregion Mittelhessen
Kerkrader Straße 3 35394 Gießen

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