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Schlechte Zeugnisse: Warum Eltern mit Schimpfen und Verbieten nichts erreichen

28.06.201211:33 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Backnang , 28.06.2012 - Sommer, Sonne, schönes Wetter – Die meisten Kinder warten in diesen Tagen schon sehnsüchtig auf die großen Ferien, für viele die schönste Zeit des Jahres. Sechs Wochen ohne Schule, Lehrer und Stress. Doch vorher muss noch eine Hürde genommen werden: die Zeugnisvergabe. Fallen Noten oder bei den jüngeren Schülern Beurteilungen nicht so positiv aus wie erwartet, ist der erste Impuls vieler Eltern: schimpfen und verbieten.



„Das Kind unter Druck zu setzen ist keine Lösung, das Problem wird dadurch nur verschärft“, sagt Dr. Matthias Beck, Leiter des LOS in Backnang. Die richtige Reaktion könne daher nur sein, das Kind zu trösten, es aufzumuntern – und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. „Denn hinter angeblicher Faulheit stecken manchmal ganz andere Probleme, eine Lese-/Rechtschreibschwäche zum Beispiel“.

Laut Angaben der UNESCO (EFA-Report 2003) haben rund 25 Prozent aller deutschen Kinder und Jugendlichen Probleme beim Lesen und Schreiben. Auch der letzte Bildungsbericht der deutschen Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) brachte ähnliche alarmierende Ergebnisse ans Licht. Da aber kaum ein Schulfach ohne Lesen und Schreiben zu bewältigen sei, so Beck, erhielten lese-/rechtschreibschwache Schüler nicht nur im Fach Deutsch schlechte Zensuren. „Zu der schulischen gesellt sich zudem die seelische Belastung. Kinder mit einer Lese-/Rechtschreibschwäche befinden sich oft in einem Teufelskreis aus Misserfolg, Kritik und Entmutigung“.

„Der einzig dauerhafte Ausweg aus diesem Dilemma ist eine gezielte Förderung der betroffenen Kinder, wie sie in den meisten Fällen jedoch nicht durch eine öffentliche Schule und erst recht nicht durch eine einfache Nachhilfe realisiert werden kann“, betont Beck. Die LOS, die Lehrinstitute für Orthographie und Sprachkompetenz, widmen sich seit rund 30 Jahren ausschließlich der wissenschaftlich fundierten, pädagogischen Diagnose und Therapie der Lese-/Rechtschreibschwäche. An rund 200 Standorten in Deutschland, Luxemburg und Österreich werden inzwischen jedes Jahr bis zu 20 000 Kinder und Jugendliche erfolgreich betreut, seit 2011 auch in Backnang.

Eltern können beim Verdacht auf eine Lese-/Rechtschreibschwäche die Lese- und Rechtschreibleistung ihres Kindes nach vorheriger Anmeldung unter der Telefonnummer 07191 3401992 im LOS Backnang kostenlos testen lassen. In einem ausführlichen Beratungsgespräch wird das Testergebnis anschließend mit den Eltern besprochen.

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