(openPR) Obwohl schätzungsweise 25 % der Deutschen unter Knochenschwund leiden wird die Vorbeugung gegen Osteoporose und deren Behandlung immer noch vernachlässigt. Es handelt sich um eine Erkrankung der Knochen, bei der die Knochendichte durch einen schnellen Abbau der Knochensubstanz und –struktur vermindert wird. Beim Vergleich der gesunden Knochenstruktur zu der osteoporotischen ist die Veränderung der Knochenarchitektur zu erkennen. Durch die Erkrankung wird die Substanz dünner und wirkt brüchig (s. Bild).
Aus der fehlenden Stabilität resultiert ein höheres Risiko für Knochendeformationen und -brüche (Frakturen), die auf das ganze Skelett übergreifen können. Sehr anfällig für Osteoporosen ist die ältere Generation, also die Gruppe der über 50-jährigen. 80% aller Osteoporose-Erkrankungen betreffen Frauen in den Wechseljahren. Die Heilung von Knochenbrüchen ist zwar nach wie vor gegeben, jedoch können Nerven beschädigt werden, die die Körperteile teilweise oder ganz unbeweglich machen können. Weitere mögliche gefährliche Folgen stellen auch Lungenentzündungen- oder embolien dar.
Gewissheit lässt sich mit Hilfe einer Knochendichtemessung verschaffen. Doch auch im Vorfeld lässt sich dem Knochenschwund vorbeugen. Aktivität und Sport schützen vor dem Strukturabbau, am besten hält man sich im Freien auf. Denn durch Sonnenlicht produziert der Körper Vitamin D, welches wichtig für die Erhaltung der Knochensubstanz ist. Eine große Rolle dabei spielt auch Kalzium, das in vielen Milchprodukten enthalten ist. Mit der passenden Ernährung, z. Bsp. mit Quark, Milch, Natur-Joghurt und Käse lässt sich der Tagesbedarf von ca. 1000 mg leicht erreichen. Dagegen sollte der Konsum von Alkohol, Nikotin, Zucker und Kaffee so weit wie möglich reduziert oder ganz weggelassen werden.
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