(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Da hat das Talfahrt-Ende gleich am Montagmittag selbst ein schnelles Ende gefunden. Hatten noch heute Morgen Aufwärtskorrekturen und Wirbelsturm Debby dazu geführt, dass sich die stark gefallenen Ölpreise wieder etwas nach oben korrigierten, geht der Sinkflug nun weiter. Zwar kam es auch in Norwegen streikbedingt zu Produktionsstopps. Aber: „Diese Angebotsausfälle sind nur vorübergehend und das Überangebot noch immer beträchtlich“, begründen Commerzbank-Analysten und schlussfolgern: „Nachhaltig helfen kann nur eine Produktionskürzung der OPEC und hier vor allem von Saudi-Arabien.“ Enttäuschende Wirtschaftsdaten sorgen für schwache Aktienmärkte und einen Euro, der zur Stunde nicht einmal mehr 1,25 Dollar wert ist. „Immer mehr Investoren zeigen sich pessimistisch im Hinblick auf einen vermeintlichen, durchschlagenden Erfolg des kommenden EU-Gipfels“, konstatiert der Branchendienst Futures Services. Kurz nach 16 Uhr MESZ wird Nordseeöl Brent in London für 90 Dollar je Barrel gehandelt, US-Leichtöl WTI in New York für 78,50 Dollar je Barrel.
Gegenüber dem Frühhandel ist das ein stattlicher Verlust von je mehr als einem Dollar, langsam nähern sich die Kurven wieder den Jahrestiefs. Die Rohölpreise sind noch stärker gefallen als der Euro. Deswegen ist Heizöl entgegen der Prognose hierzulande nun sogar etwas preiswerter zu haben – 100 Liter einer 3.000-Liter-Anlieferung kosten durchschnittlich 83,28 Euro brutto. Heizölkunden können nach langer Frustrationsperiode zu Jahresbeginn nun wieder etwas frohgelaunter auf Kälte warten: Besten Dank ans Talfahrt-Ende-Ende...
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