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Krebs- und Medikamentenforschung mit Innsbrucker Schulen

19.06.201211:09 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Krebs- und Medikamentenforschung mit Innsbrucker Schulen
Oncotyrol-Geschäftsführer Bernhard Hofer, MSc, und Leiterin des Oncotyrol-Projekts ?Science Inspires
Oncotyrol-Geschäftsführer Bernhard Hofer, MSc, und Leiterin des Oncotyrol-Projekts ?Science Inspires

(openPR) Oncotyrol traut der Jugend viel zu: neues Bildungsprojekt „Science Inspires“

(Innsbruck, 19.06.2012) Forschung muss bunt, cool, spektakulär und mit „Spaßfaktor“ aufgepeppt sein, sonst interessieren sich Jugendliche nicht dafür – das glauben zumindest viele Erwachsene. Dabei vergessen sie, dass das Bedürfnis, sich für sinnvolle Anliegen einzusetzen nicht erst mit der Volljährigkeit aufkommt. Forschen um Krankheiten zu heilen, ist etwas wofür sich junge Menschen von sich aus begeistern. Man muss ihren Idealismus nur aufgreifen. Das tut das Innsbrucker Krebsforschungszentrum Oncotyrol in seinem Schulprojekt „Science Inspires“, das soeben vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) bewilligt worden ist. „Wir trauen Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit ernsten und anspruchsvollen Themen zu. Außerdem sehen wir es als Teil unserer unternehmerischen Verantwortung, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu unterstützen“, sagt Oncotyrol-Geschäftsführer Bernhard Hofer.



„Science Inspires“ widmet sich gleich zwei Schwerpunkten, darunter der personalisierten Medizin, wie sie in Oncotyrol stattfindet. Dieses Teilprojekt findet in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Innsbruck statt. „Es ist nach unserem Wissen österreichweit das erste Schulprojekt, das sich überhaupt mit Krebsforschung auseinandersetzt. Auf dem Gebiet der Krebsforschung wiederum ist die personalisierte Medizin einer der aktuellsten und innovativsten Trends“, erklärt Oncotyrol-Projektleiterin Elisabeth Lukasser-Vogl.

Der zweite Schwerpunkt des Projekts ist nicht minder herausfordernd, nämlich die Entwicklung pflanzlicher Arzneimittel, unter anderem für Atemwegserkrankungen, Frauenheilkunde, Urologie und Schmerz. „Science Inspires“ will den jungen Leuten vermitteln, dass moderne Pharmaforschung und Pflanzenheilkunde kein Gegensatz sind, sondern dass die Entschlüsselung des Wirkstoffpotentials von Pflanzen auf äußerst innovativen Technologien basiert. Dieses Prinzip nennt sich Phytoneering und ist die Kern-Kompetenz des Firmenpartners Bionorica research GmbH Innsbruck, die an dem Projekt aktiv teilnimmt.
Ein weiterer Partner in dem Projekt ist das MCI Management Center Innsbruck, das eine tragende Rolle im Durchführen von Workshops und Praktika spielt.

Ein besonderes Anliegen von “Science inspires“ ist es, vor allem Mädchen medizinische, technische und naturwissenschaftliche Karrieren näherzubringen. Diesbezüglich wird das Projekt durch die Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck unter der Leitung von Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner mit ihrer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich unterstützt.
Als Bildungspartner sind die drei Innsbrucker Gymnasien BORG, BRG Adolf-Pichler-Platz und WRG Ursulinen, sowie die Volksschule Angergasse und der Kindergarten der Medizin-Universität beteiligt.

„Science Inspires“ ist als eines von 11 Projekten in der Ausschreibung „Talente regional“ zum Zug gekommen. 35 Projektideen waren eingereicht worden. Es gehört zu einem der ganz wenigen Schulprojekten dieser Art, die bislang in Westösterreich durchgeführt wurden. Neben den traditionell üblichen Exkursionen, Workshops und Vorträgen zeichnet sich „Science Inspires“ durch eine Besonderheit aus: Die Jugendlichen können im Rahmen der neuen Matura eine vorwissenschaftliche Arbeit zu einem brandheißen Forschungsthema durchführen, und werden dabei von Mentoren unterstützt.
Projektleiterin Elisabeth Lukasser-Vogl beschreibt das übergeordnete Ziel des Projekts wie folgt: „Wir wollen Jugendlichen zeigen, wie das Berufsziel Forschung in der Wirklichkeit aussieht und wie es sich anfühlt, selbst zu forschen. Dabei haben wir insbesondere Mädchen im Blick. Jüngere Kinder, für die die Berufswahl noch weit entfernt ist, wollen wir an die Themen Krebsforschung und Arzneimittelentwicklung heranführen.“
„Science inspires“ startet am ersten August und läuft eineinhalb Jahre. Das Ministerium stellt knapp 60000 Euro zur Verfügung, von denen 10 000 Euro über sogenannte Kooperationszuschüsse für naturwissenschaftlich Projekte an weitere interessierte Pädagogen vergeben werden können.

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