(openPR) Im Haus der Technik, Außeninstitut der RWTH Aachen, Essen, konnten die Teilnehmer der dritten berufsbegleitenden Ausbildung zum Bau-Mediator unter Leitung von Christoph Bubert und Andrea Wegner-Katzenstein nach bestandener Prüfung ihre Zertifikate in Empfang nehmen.
Aufgrund der bei Baustreitigkeiten oft hohen Streitwerte und den damit verbundenen extremen Prozesskosten sowie langwierigen Prozessen vor Gericht, bietet die Baumediation eine erfolgreiche Alternative, die in Fachkreisen immer mehr in Anspruch genommen wird. Es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend noch verstärken wird, sobald das Mediationsgesetz, welches zur Zeit im Vermittlungsausschuss diskutiert wird, verabschiedet wird. Gute Aussichten für die neuen Bau-Mediatoren.
Die Absolventen kommen aus ganz Deutschland:
Dipl.-Ing. Eckhard Alfes, ALFES-KRASKA-Architekten Aachen Jülich, Aachen
Roger Genz, Sachverständigenbüro Roger Genz, Korschenbroich
Ralf Glowatzki, UNION Bau- und Verkehrstechnik GmbH, Gelsenkirchen
Stella Hoepner-Fillies, Falkensee
Robert Kempkens, atelier rheinruhr architektur + design, Oberhausen
Dipl.-Ing. Joachim Lorenz, LORENZ Sachverständige
Dipl.-Ing. Sabine Ottenberg
Dipl.-Ing. Janette Scheuren, Architektin, Grevenbroich
Bau-Mediationen können statt finden zwischen Bauherren, Bauträgen, Planern und Subunternehmern, aber auch zwischen Eigentümern und Mietern. Anlässe für Konflikte sind vielfältig: Planungsmängel, Nachträge, Verspätungen, Fehlverhalten, usw. Die Bau-Mediation kann bereits in Vertragsverhandlungen oder projektbegleitend zur Verhinderung oder Eingrenzung eines Streites sowie in bestehenden, unter Umständen hocheskalierten, Baukonflikten eingesetzt werden und dient der Erarbeitung einer win-win Lösung, die nicht nur Kosten spart, sondern auch dem Erhalt von Geschäftsbeziehungen und gegenseitigem Respekt.
Die mittlerweile bereits vierte Ausbildung zum Bau-Mediator beginnt am 07. September 2012 im Haus der Technik in Essen.
(www.baumediator-ausbildung.de)













