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LAUSALARM: Erster Laustest hilft bei der Läusebekämpfung

13.10.200510:13 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Detektorspray lässt Laus-Eier pinkfarben leuchten
In Schulen und Kindergärten gibt es wieder „Lausalarm“

Kopfläuse haben derzeit Hochsaison. In Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten verbreiten sie sich sehr schnell. Da Lausbefall schwierig zu erkennen ist, kommt es daher oft zu regelrechten Epidemien. Am häufigsten sind Kinder zwischen 3 und 12 Jahren befallen. Die Bekämpfung der zwei bis drei Millimeter kleinen Blutsauger ist schwierig, da es bisher immer sehr mühsam war, auch die winzigen Laus-Eier (Nissen) zu finden und restlos zu entfernen. Jetzt gibt es erstmals in Österreich und Deutschland einen speziellen Spray, mit dem die nur 0,33 mm kleinen Eier der Parasiten deutlich sichtbar werden. Nach dem Besprühen der kopfnahen Haare mit „Neon Nits“ (ab sofort in den Apotheken) sieht man die Nissen in leuchtendem Pink und kann sie auskämmen.



Kopfläuse können nicht hüpfen und springen – trotzdem verbreiten sie sich sehr schnell. Über körperliche Direktkontakte ebenso, wie über Kleidungsstücke in der Garderobe. Die 2 – 3 mm kleinen Läuse findet man bevorzugt im Kopfhaar oder bei den Ohren, an der Schläfe oder im Nackenbereich – dort ist es warm und die Blutgefäße befinden sich direkt unter der Haut. Alle drei bis vier Stunden braucht die Laus eine Mahlzeit und saugt Blut. Dabei entsteht ein unangenehmer Juckreiz, der immer wieder zum Kratzen verleitet und in weiterer Folge Wunden, Ekzeme und Infektionen verursachen kann.
Eine einzige Laus (Pediculus Humanus Capitas) lebt nur 30 Tage, legt aber in dieser kurzen Zeit 100 Eier, die auch Nissen genannt werden.

Um einen Lausbefall vollständig zu behandeln, sind nicht nur die Läuse zu entfernen. Auch die Nissen müssen vollständig aus dem Haar beseitigt werden. Diese Nissen werden von den Weibchen mit einem proteinhaltigen Zement fest mit dem Haar verbunden. Bisher waren die winzigen Nissen mit freiem Auge aber nur sehr schwer zu erkennen. Ganz leicht funktioniert das jetzt zur Freude vieler Eltern mit dem neuen Spray Neon Nits: Die Haare werden einfach in Kopfnähe besprüht und danach ausgebürstet. Wenn das Kind tatsächlich Läuse hat, findet man ganz leicht die Laus-Eier – sie sind leuchtend pink gefärbt.

Jetzt kann die eigentliche Lausbekämpfung mit einem Lausmittel nach Empfehlung des Arztes oder Apothekers erfolgen. Beim Auskämmen des Haares braucht es viel Sorgfalt und Geduld, da man Haarsträhne für Haarsträhne mit einem feinzinkigen Lauskamm durchkämmen muss. Da die Nissen eine Größe von ungefähr 0,33 mm haben, sollte man in der Apotheke nach einem Lauskamm mit einem Zahnabstand von 0,2 bis 0,3 mm fragen.

Einfache Anwendung

Neon Nits ist das ideale Lausmittel, wenn es „Lausalarm“ in Kindergärten oder Schulen gibt. Es enthält keine antiparasitäre Mittel (sogenannte Biozide) oder Wirkstoffe im Sinne des Arzneimittelgesetzes. Mit ihm kann festgestellt werden, ob das Kind von Läusen befallen ist. Der neue Laustest ist vollkommen unbedenklich für Kopfhaar und Kopfhaut.

So wird’s gemacht:

Das Haar mit einem Kamm in verschiedene Bereiche teilen. Einzelne Haarbündel mit einem Kamm hochhalten, so dass man das Haar in der Nähe der Kopfhaut gut besprühen kann. Den Spray 20 bis 30 cm vom Kopf entfernt halten und Kopfhaare leicht besprühen. Nach kurzem Trocknen kann die Farbe ausgebürstet werden. Die restliche Farbe auf der Haut kann problemlos mit Wasser und Seife entfernt werden. Wenn Läuse bzw. Nissen vorhanden sind, werden die Nissen durch den Spezialspray rosa eingefärbt und sind somit leicht identifizierbar und entfernbar. Die Lausbekämpfung erfolgt dann mit den üblichen antiparasitären Wirkstoffen oder pflanzlichen Lausmitteln (meist Shampoos) aus der Apotheke. Wenn ein Lausbefall festgestellt wird, sollte unbedingt die ganze Familie auf Läuse untersucht werden!
--- Nissen können trotz einer Lausbehandlung im Haar verblieben sein. Zur Kontrolle ist daher der neue Spray sehr gut geeignet.
--- Bei der Auswahl des Lauskammes sollte man nicht sparen. Billige Plastikkämme kommen durch die verlausten Haare schlecht durch.
--- Um ganz sicher zu sein, dass auch alle Parasiten abgetötet werden, am besten Handtücher, Mützen, Bettwäsche etc. bei mindestens 60 Grad waschen.
--- Pölster, Stofftiere, Sofaüberzüge etc. kann man auch über Nacht in einem Plastiksack in die Tiefkühltruhe legen, um die Tiere abzutöten.

Das Produkt:

Neon Nits ist ein Medizinprodukt Klasse 1 (Österr. Pharmazentralnummer 3049550) und ab dem 17. Oktober in allen österreichischen Apotheken zum Preis von EUR 13,90 erhältlich.

In Deutschland wird Neon Nits vorerst nur vereinzelnd über deutsche Apotheken vertrieben, kann aber problemlos aus Österreich bestellt werden.
Auf der Webseite der Österreichischen Apothekerkammer kann man nach allen österreichischen Apotheken suchen: www.apotheker.or.at

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