(openPR) München – „Zufrieden mit dem bewussten Ja der CSU-Landtagsfraktion zu den stillen Feiertagen und ihre deutliche Markierung im Jahreslauf“ sind die Verfechter einer selbstbewussten Traditionspflege im Blick auf das christliche Menschenbild, Thomas Goppel für die ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU und Christa Stewens für die Bevölkerungsmehrheit im Freistaat. „Stille Feiertage sind wie Pausen heute in unserer ruhelosen Welt vielleicht sogar noch wichtiger als vor Generationen“, so Goppel.
„Wenn die Kirchen glauben, einen Stundenhandel mit den Beliebigkeitsaposteln unserer Tage beginnen zu können, um weiteren Unterminierungstendenzen für unsere christliche Kalenderstruktur zu entgehen, dann sei Ihnen ein Blick auf die jüngere Geschichte der kirchlich/religiösen Nachgiebigkeiten empfohlen“, erinnert der Sprecher der CSK, dem in Sonderheit die seit dem letzten Krieg preisgegebenen Feiertage ins Auge stechen. „Die Salamitaktik ist seit langem bekannt und schon deshalb gerechtfertigt, hier Einhalt zu gebieten. Zehn Mal zwei Tanzstunden im Jahr mehr retten die einschlägige Gastronomie nicht, bewahren aber für fast 90 Prozent unserer Landsleute den Kern lebbarer Glaubensnähe oder zumindest eine für die Psyche wohltuende Ruhepause.“
Die jüngsten Äußerungen der FDP und ihres Geschäftsführers Tobias Thalhammer hält Goppel für entlarvend und degoutant. „Der hauptamtliche Prozentjäger der FDP traut sich etwas, wenn er die Traditions- und Grundsatztreue der CSU in der Frage der stillen Feiertage „albern, altmodisch und absurd“ nennt. Das Triple-A ist eine international anerkannte Qualitätsmarke für Erstklassigkeit, Intelligenz und Leistungsfähigkeit. Mir ist nicht erinnerlich, dass die FDP in einer der drei Disziplinen unlängst aufgefallen wäre. Die Zeit, da Bestleistungen zu liefern, wird allerdings eng. Es gibt gute Gründe, wichtige Bevölkerungsgruppen für mehr Beteiligung zu gewinnen. Einen Grund, die glaubensorientierte Mehrheit der Bayern zu desavouieren, kann ich nicht erkennen.“












