(openPR) Berlin, 13.06.2012 - In den entwickelten Volkswirtschaften wird in den nächsten 50 Jahren die Lebenserwartung bei der Geburt voraussichtlich um 1,7 Monate pro Jahr ansteigen, also alle sieben Jahre um ein zusätzliches Jahr. Grundsätzlich ist das eine gute Nachricht. Weniger erfreulich ist dagegen, dass die Politik den damit verbundenen finanziellen Herausforderungen bisher relativ hilflos gegenübersteht.
Zu diesem Schluss kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in ihrem aktuellen „Pensions Outlook“. Damit stützt die OECD die Position des Bundesverbandes Der Ruhestandsplaner Deutschland e.V. (BDRD).
Neben einer schrittweisen Anhebung des Rentenalters empfiehlt die OECD gerade Ländern wie Deutschland oder Japan, in denen staatliche Renten relativ niedrig sind und die private Altersvorsorge freiwillig ist, den Zugang zu privaten Renten deutlich zu verbessern. Sollte das nicht gelingen, prognostizieren die OECD-Wirtschaftsexperten einen sprunghaften Anstieg der Altersarmut.
„Wir hoffen sehr, dass die Botschaft der OECD bei der deutschen Regierung ankommt“, sagt Peter Härtling, Präsident des BDRD. „Ein Anfang wäre es schon, wenn den Menschen in den Renteninformationen endlich die Wahrheit gesagt würde, was der ihnen vorhergesagte Betrag zum Zeitpunkt des Renteneintritts real noch wert ist und wie viel privat zurückgelegt werden muss, um zumindest diese durch die Inflation gerissene Lücke zu schließen“, fordert der BDRD-Präsident.
Zum Bundesverband Der Ruhestandsplaner Deutschland e.V. BDRD.








