(openPR) Eresing, 5. Juni 2012: Wer kennt nicht die Bilder von toten Katzen, auf der Straße oder dem Seitenstreifen? Der eine oder andere stellt sich vielleicht die Frage: “… liegen lassen, oder auf die Seite ziehen?“, damit der Besitzer sie eventuell noch finden kann. Diese Tiere werden dann meist von Mitarbeitern des Bauhofs aufgelesen und dort gesammelt. Selbst bei Kennzeichnung der Tiere (Tätowierung oder Chip), wodurch eine Identifizierung möglich wäre, landen diese Tiere oft in der Tierkörperverwertung. Ein Ende, das sich so mancher sicher nicht für seinen Vierbeiner wünscht.
Der Verein „Katzentatzen…wir hinterlassen Spuren“ mit Sitz in Geltendorf nimmt sich dieses speziellen Problems an. Finder toter Katzen können sich dort , am besten telefonisch, melden. Der Verein sichert baldmöglichst das tote Tier und kann noch vor Ort eine eventuelle Kennzeichnung überprüfen. Über TASSO oder ortsansässige Tierärzte kann im Anschluss der Besitzer ausfindig gemacht werden, sofern das Tier eine Kennzeichnung hatte. Sollte der Besitzer nicht gefunden werden, verbleibt das Tier bei dem Verein und wird einer Sammeleinäscherung zugeführt. Diese Fundtiere werden bei dem Verein „Katzentatzen…wir hinterlassen Spuren“ gelistet und möglichst fotografiert, damit auch zu einem späteren Zeitpunkt eine Identifizierung möglich ist. Außerdem erhält die zuständige Gemeinde (Fundbüro) eine Fundmeldung. Diese Arbeit ermöglicht dem Besitzer auch zu einem späteren Zeitpunkt Gewissheit über den Verbleib seines Schützlings zu erhalten und Abschied nehmen zu können.
Ein ähnliches Projekt gibt es bereits in der Stadt München. Die Tiertrauer München, eines von 12 Krematorien in Deutschland, hat mit der Stadt München und der Abfallgesellschaft vor mittlerweile zehn Jahren beschlossen, dass tote Fundtiere nur noch von der Tiertrauer München abgeholt werden.













