(openPR) Schönkirchen, 01.06.2012
In wenigen Tagen ist offizieller Anpfiff der Fußball Europameisterschaft. Trotz massenhafter Proteste von Tierfreunden europaweit hat sie bisher schon hunderttausende von Straßenhunden in der Ukraine das Leben gekostet. Massakriert für ein sauberes Stadtbild, damit die erwarteten Gäste sich nicht belästigt fühlen. Eine Welle von Demonstrationen seit November 2011 hatte zwar dazu geführt, dass die Ukraine jetzt erste Projekte mit ausländischen Tierschutzorganisationen durchführt, um das Problem nachhaltiger zu lösen. Doch nach wie vor gibt es Städte, in den Hundefänger unterwegs sind und Straßenstreuner der Willkür der Behörden schutzlos ausgeliefert sind.
‚Aktion Fair Play – EM 2012 ohne Tiermorde‘, eine mittlerweile europaweite Bürgerbewegung gegen das Töten von Straßentieren, wird daher auch während und nach der EM mit Demonstrationen und Mahnwachen auf das Schicksal dieser Tiere aufmerksam machen, die keinerlei Lobby haben. Nächster Termin ist der 09.06., erster Spieltag der deutschen Nationalmannschaft. Aktionen in 8 deutschen Städten und 9 europäischen Ländern wollen auf die Schattenseiten dieser EM aufmerksam machen und das Verantwortungsbewusstsein möglichst vieler Menschen wecken.
Ziel von Aktion Fair Play ist die Schaffung eines europäischen Gesetzes, das die sinnlosen Tötungen verbietet und stattdessen Kastrationsprojekte fördert. Denn jedes getötete Tier macht nur einen Platz im Rudel frei, der rasch durch Nachwuchs ersetzt wird. Weil dieses Problem nicht nur in der Ukraine existiert, sondern in sehr vielen Ländern, heißt es für Aktion Fair Play „Nach der EM ist vor der EM!“.
„Wir haben uns in kurzer Zeit sehr gute Strukturen aufgebaut und Kontakt zu vielen Tierschutzorganisationen geknüpft, in Deutschland und in der Ukraine selbst.“, erklärt Sonja Wende, Initiatorin von Aktion Fair Play. „ Das werden wir auch nach der EM nutzen, um uns für Tierschutz und Tierrechte einzusetzen. Im Fokus werden weiter die Streunertiere bleiben. Aber wir werden uns in unseren Stadtgruppen auch auf regionaler Ebene für einen gewaltfreien Umgang mit Tieren engagieren, z.B. Tierheime unterstützen oder gegen Massentierhaltung eintreten – es gibt noch so viel zu tun.“ Alle Aktionstermine von Aktion Fair Play auf der Homepage von AFP http://aktion-fair-play.de/index.php/termine.













