(openPR) Kreis Minden- Lübbecke. Erschöpfung ist eines der häufigsten Symptome der Multiplen Sklerose (MS). Dr. med. Patrick Schöner, Oberarzt der Neurologie in den Johanniter Ordenshäusern, Bad Oeynhausen, stellt darum klar: „Information ist wichtig, damit die fehlende Leistungsfähigkeit der Betroffenen nicht fälschlich als Desinteresse gewertet wird".
Fakt ist, dass erhebliche Probleme als Folge dieser Symptomatik, die medizinisch korrekt Fatigue-Syndrom genannt wird, in fast allen Lebensbereichen entstehen können. „Mit Unverständnis konfrontiert geraten die Patienten häufig in Erklärungsnot“. Mit weitreichenden Folgen, denn es kann zwar etwas unternommen werden um gegenzusteuern, wie zum Beispiel eine medikamentöse Therapie die die Belastungsfähigkeit verbessern helfen kann und nicht medikamentöse Maßnahmen, wie zum Beispiel Physiotherapie und MS -Sportgruppen. Doch letztlich spielt die Anpassungsbereitschaft der Gesellschaft eine wichtige Rolle, wenn es um die Teilhabe am Arbeitsleben und gesellschaftliche Aktivitäten geht, ist Schöner überzeugt.
Der Reha- Mediziner weiß, dass chronisch Erkrankten zwar Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zustehen, doch gäbe es vieles im Antragsverfahren zu beachten um diese Leistungen auch zu erhalten. Kooperierende Unternehmensleiter können an dieser Stelle einiges für den Erhalt der individuellen Arbeitskraft tun, indem sie ihre Arbeitsplätze und -zeiten entsprechend gestalten. Idealerweise sollte zudem eine „Lebensbalance“ mit Regenerationsmöglichkeiten angestrebt werden. Mehr zum Thema gibt es im Internet auf ms-kompetenznetz-owl.de.











