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Mikro-Blockheizkraftwerke im Kommen

23.05.201214:01 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Informationen auf Homepage des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern

Warum sich mit einer Nur-Heizung begnügen, wenn man gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen kann? Das fragen sich laut Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern immer mehr Hausbesitzer – und entscheiden sich für ein Blockheizkraftwerk (BHKW) im eigenen Keller. Der Zusammenschluss von rund 20 nordbayerischen Versorgern hat auf seiner Homepage Informationen über die innovativen Klein-Kraftwerke übersichtlich zusammengestellt.



Wer im Netz auf die Seite www.initiativkreis-stadtwerke.de geht, findet dort einen Link zur Initiative „BHKW in der Region“. Klickt er diesen an, gelangt er zu einer Karte, auf der zahlreiche Anlagen in Privathaushalten, öffentlichen Einrichtungen und Gewerbebetrieben dargestellt sind. Die Einträge sind jeweils mit Detailinfos hinterlegt, die sich ebenfalls per Mausklick abrufen lassen. Unter anderem erfährt der Internet-Nutzer, wie das jeweilige Modell heißt, welche elektrische und welche thermische Leistung es hat, wie viel Kohlendioxid sich damit einsparen lässt und wer der zuständige Energieversorger ist. Zumeist gibt es einen Link zum Hersteller, über den weitere technische Einzelheiten zu erfahren sind.

Insgesamt hat der Initiativkreis aktuell über 80 BHKWs aufgelistet, die zusammen über eine elektrische Leistung von mehr als 17.000 Kilowatt verfügen. Dem Klima werden damit im Vergleich zur getrennten, herkömmlichen Erzeugung von Wärme und Strom über 73.500 Tonnen CO2 pro Jahr erspart. Anders als in einem konventionellen Kraftwerk verpufft in einem BHKW die Abwärme aus der Stromherstellung nicht wirkungslos. Sie wird vielmehr über Wärmetauscher zurückgewonnen und zum Heizen eingesetzt. Der Wirkungsgrad beträgt daher bis zu 90 Prozent, es werden etwa 33 Prozent an Primärenergie und bis zu 50 Prozent CO2 eingespart.

All dies können Besucher der Initiativkreis-Website unter dem Stichwort „FAQ“ nachlesen. FAQ steht für „frequently asked questions“, häufig gestellte Fragen, und umfasst natürlich auch die entsprechenden Antworten. Behandelt wird beispielsweise das Thema, wo BHKWs sinnvoll sind. Aus wirtschaftlichen Gründen betreibt man die Anlagen fast immer wärmegeführt, lässt sie also nur dann laufen, wenn die erzeugte Wärme vor Ort abgenommen wird. Ziel ist immer eine hohe Laufzeit, denn je mehr Stunden pro Jahr das Heizkraftwerk eingeschaltet ist, desto eher rechnet sich die Investition. Üblicherweise wird die Anlage deshalb so dimensioniert, dass sie zwischen 10 und 30 Prozent der Wärmehöchstlast deckt. An kalten Wintertagen sorgt eine Zusatzheizung, etwa ein Erdgas-Brennwertgerät, für die fehlende Wärme.

Wieder Förderung durch Staat
Ergänzt werden die FAQ durch ein Glossar der Fachbegriffe, das von A wie Abwärme bis W wie Wirkungsgrad reicht. Für die meisten wahrscheinlich noch wichtiger ist das Verzeichnis der BHKW-Installateure und BHKW-Plaungsbüros in der Region, das dank Sortierung nach der Postleitzahl eine rasche Orientierung erlaubt. Hinzu kommt ein Fördermittelrechner: Seit 1. April 2012 hält das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) wieder Geld für Mini- und Mikro-Blockheizkraftwerke (BHKWs) bereit. Konkret legt der Staat für Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis zu 20 Kilowatt Geld auf den Tisch. Beispiel: Für ein typisches Mikro-BHKW mit 1 Kilowatt elektrischer Leistung kann man sich auf 1.500 Euro freuen.

Nach Ansicht des Initiativkreises wird die staatliche Förderung den BHKWs weiteren Schub verleihen. Das sei wichtig für die Umsetzung der Energiewende, die nur mit dem Engagement vieler Akteure gelingen werde. Auch die Initiativkreis-Mitglieder selbst setzen daher verstärkt auf Blockheizkraftwerke. Diese beliefern Nah- und Fernwärmenetze, an die immer mehr Häuser angeschlossen werden, und erhöhen die Eigenerzeugungs-Quote beim Strom. Steigt die Dichte der Anlagen weiter, dürften Sie zudem künftig dazu beitragen, die Stromnetze zu stabilisieren. Grund: Anders als Photovoltaik- und Windkraftanlagen produzieren BHKWs vor allem zu den verbrauchsstarken Zeiten viel Strom – nämlich dann, wenn gleichzeitig geheizt wird.

Mikro-BHKW auf dem Markt
Für Mehrfamilienhäuser, Wohnanlagen, Gewerbebetriebe, Schwimmbäder, Hotels und viele andere größere Gebäude haben sich größere Blockheizkraftwerke beziehungsweise Mini-BHKWs bis 50 Kilowatt elektrischer Leistung längst etabliert. Seit einigen Monaten sind jedoch auch für kleinere Gebäude passende Geräte mehrerer Hersteller auf dem Markt: die sogenannten Mikro-Blockheizkraftwerke. Mit einer elektrischen Leistung von typischerweise 1 bis 2 Kilowatt und einer entsprechend geringen thermischen Leistung eignen sie sich für den vergleichsweise geringen Wärmebedarf eines Ein- oder Zweifamilienhauses. Der Initiativkreis empfiehlt, unbedingt eventuelle Sanierungsmaßnahmen wie eine verbesserte Dämmung zu berücksichtigen. Je höher die Energieeffizienz sei, desto geringer sollte die Leistung des BHKWs ausfallen.

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