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Hoher Lama und seine Nichte kommen beim Brand ihres Hauses um - Unfall?

23.05.201213:49 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Hoher Lama und seine Nichte kommen beim Brand ihres Hauses um - Unfall?
Das großartige Kloster Dzogchen in Kham/Dege
Das großartige Kloster Dzogchen in Kham/Dege

(openPR) Das Feuer, das einen tibetischen Mönch und seine Nichte letzten Monat in der Gegend Minyag des Bezirks Tawu in der TAP Kardze tötete, könnte ein Unfall gewesen sein oder auch nicht.

Wie RFA von einem Ortsansässigen, der anonym bleiben möchte, erfuhr, starben ein hochrangiger Lama und seine Nichte, eine Nonne, bei einem Brand, der angeblich ausgebrochen sein soll, als sie Butterlampen zu Ehren all der Tibeter, die bei den Selbstverbrennungsprotesten gegen die chinesische Herrschaft ums Leben gekommen sind, anzündeten.



Einem Klosterverwalter zufolge seien Tulku Athub und seine Nichte bei einem plötzlich ausgebrochenen Feuer ums Leben gekommen, während die dort lebenden Tibeter glauben, daß die beiden sich in Wahrheit um der Sache Tibets willen selbst verbrannt haben. RFA konnte diese Nachricht nicht unabhängig bestätigen.

„Um etwa 10.30 h am 6. April fing das in der Nähe der Klosters Dragkar in Kham Minyag gelegene Domizil von Tulku Athub und seiner Nichte Atse Feuer, und etwa zehn Minuten später wurden sie dort tot aufgefunden“, verlautet aus der Quelle... Diese Information erreichte uns erst heute“.

Tulku Athub, auch als Thubten Nyendak Rinpoche bekannt, war früher Abt des Klosters Dzogchen gewesen, wo es kürzlich zu massiven Protestaktionen kam, und zuletzt der Vorsteher des Klosters Minyag Lhakang Dragkar. Er galt als ein entschiedener Befürworter der tibetischen Kultur und Religion und der Einheit unter den Tibetern, fuhr die Quelle fort. Ebenso sei Atse, seine 23jährige Nichte, für ihr großes Engagement zum Wohl der Tibeter bekannt gewesen.

Wenige Tage vor dem Brand habe Tulku Athub seine Angehörigen informiert, er plane die Abhaltung einer Gebetszeremonie mit der Darbringung von Butterlampen zu Ehren derjenigen Tibeter, die sich selbst angezündet hatten, und habe sie gebeten, eine große Menge an Butterlämpchen zu kaufen und zu ihm zu bringen.

„Am 6. April rief Tulku Athub seine Familie an: ‚Jetzt habe ich viele Butterlampen zum Frommen jener, die sich um der Sache Tibets willen in Flammen setzten, entzündet’.“ „Kurz darauf sah man, wie das Domizil lichterloh brannte, und der Tulku und seine Nichte wurden beide tot aufgefunden“.

Auch eine andere Quelle aus der Ortschaft Dzogchen bestätigte den Unfall. Als die Polizei an dem Ort des Geschehens eintraf, erklärte ein Klosterverwalter aus Angst, das Kloster könnte geschlossen werden, das Feuer sei plötzlich ausgebrochen und habe bestimmt nichts mit den Tibet-Protesten zu tun.

„Zufrieden mit dieser Erklärung verließ die Polizei das Kloster wieder. Viele unter den ortsansässigen Tibetern glauben jedoch, daß Tulku Athub und seine Nichte sich um der Sache Tibets willen selbst verbrannten“.

Radio Free Asia, www.rfa.org

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