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Festival des deutschen Films veröffentlicht Programm

23.05.201213:47 UhrKunst & Kultur

(openPR) Glücksmomente auf der Insel
Das 8. Festival des deutschen Films (14. - 24. Juni) veröffentlicht Programm für 2012

Das 8. Festival des deutschen Films – am 28.4.2012 in der Frankfurter-Allgemeinen-Zeitung unter 1000 Festival europaweit zu einem der sieben „schönsten Festivals“ gekürt – setzt auch in diesem Jahr wieder auf eine authentische Mischung herausragender Kino- und Fernsehfilme. „Wir haben eine Auswahl getroffen - der Filme, die wir nach bestem Wissen und künstlerischem Gewissen für qualitativ hochwertig und sehenswert für unsere Zuschauer halten,“ so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz.
Der Wettbewerb (12 Filme) um den „Filmkunstpreis“ und die Sektion „Lichtblicke“ (11 Filme) stellen eine gute Mischung aus bekannten und weniger bekannten Regisseuren der deutschen Filmszene vor. Die diesjährigen Reihe „Einblicke“ führt mit drei dokumentarischen Werken bekannter deutscher Regisseure hinter die Kulissen von Politik und Medien. Die Spezialreihe „Über die Grenzen“ zeigt drei Filme aus Österreich und der Schweiz, die durch besondere Qualität aufgefallen sind und daher „über die Grenzen hinweg“ beim Festival des deutschen Films im Sinne des deutschsprachigen Films nicht fehlen sollten. Zudem laufen 13 besonders sorgfältig ausgewählte Kinderfilme, zu denen das Festival wieder eine begleitende Medienschule anbietet, um auch die jungen Zuschauer an Filmkunst heranzuführen.
Insgesamt zeigt das Festival 42 Filme im Hauptprogramm und in den Nebenreihen. Mit der Reihe „Einblicke“ laufen insgesamt 6 Dokumentarfilme in diesem Jahr.
Alle Wettbewerbsfilme konkurrieren um den „Filmkunstpreis“, der am 24. Juni an die beste deutsche Filmproduktion – unabhängig ob für Kino, Fernsehen oder digitalen Vertrieb – vergeben wird.
Zahlreiche namhafte Schauspieler sind auch in diesem Jahr im Programm vertreten, einige davon bereits als Gäste in Ludwigshafen bestätigt wie etwa Devid Striesow in „Blaubeerblau“, Fritzi Haberlandt, Lars Eidinger und Mark Waschke in „Fenster zum Sommer“, Julia Brendler in „Schuld sind immer die anderen“, Jasna Fritzi Bauer in „Für Elise“ und Alexander Fehling in „Der Fluss war einst ein Mensch.“





Wettbewerb:
Blaubeerblau (Eröffnungsfilm)
Regie: Rainer Kaufmann
Mit Devid Striesow, Stipe Erceg, Nina Kunzendorf, Dagmar Manzel
Fritjof hat nie so richtig seinen Platz im Leben gefunden. Auch in seinem Architekturbüro wird er als Schwächling herumgeschubst. Eines Tages überträgt man ihm die Aufmaßarbeiten in einem Sterbehospiz, das umgebaut werden soll. Er trifft dabei auf seinen todkranken Schulfreund Hannes, der ihm den Weg in ein neues Leben weist.

Ameisen gehen andere Wege
Regie: Catharina Deus
Mit Tim Oliver Schultz, Henriette Confurius, Andreas Nickl, Sven Pippig
Der 17-jährige Richard geht freiwillig in das Jugendheim „Hahnhof“, um den Selbstmord seines Vaters zu verarbeiten. Er findet ein ganz neues Leben.

Eine tödliche Legende
Regie: Torsten C. Fischer
Mit Christian Redel, Rieke Schäffer, Thorsten Merten, Rüdiger Vogler
Ein Spreewald-Krimi. Rätselhafte Todesfälle weisen auf Legenden der fast verschwundenen Minderheit der Sorben in den brandenburgischen Sümpfen hin. Ein auf mehreren Ebenen erzähltes, magisches Märchen.

Fenster zum Sommer
Regie: Hendrik Handloegten
Mit Nina Hoss, Mark Waschke, Lars Eidinger, Fritzi Haberlandt
Sie schläft ein, mitten im Glück, und wird durch einen Zeitsprung zurückgeworfen in ihr früheres Leben. Wie kann sie ihre Zukunft wiederfinden?

Der Fluss war einst ein Mensch
Regie: Jan Zabeil
Mit Alexander Fehling, Sariqo Sakaga
Ein Schauspieler als einsamer „homo sapiens“ in den Sümpfen des Okavango-Deltas in Botswana auf der Suche nach Wahrheit, Identität und dem Gespräch mit Afrika.

Für Elise
Regie: Wolfgang Dinslage
Mit Jasna Fritzi Bauer, Christina Große, Hendrik Duryn
Musik ist die große Leidenschaft der 15-jährigen Elise. Das Klavierstück gleichen namens von Ludwig van Beethoven scheint eigens für sie komponiert. Doch der Alltag mit ihrer alkoholkranken Mutter überfordert sie.

Implosion
Regie: Sören Voigt
Mit Sven Gielnik, Eye Haidara, Hans-Jochen Wagner
Der 17-jährige Thomas begegnet im spanischen Sommerurlaub mit seinem Vater dem kongolesischen Flüchtlingsmädchen Djamile. Seine Versuche, sie in den Familienurlaub zu integrieren, schlagen fehl. Um diese Freundschaft muss er kämpfen.

Schuld sind immer die Anderen
Regie: Lars-Gunnar Lotz
Mit Edin Hasanovic, Julia Brendler
In einem idyllisch gelegenen Waldhaus soll dem Straftäter Ben die Gelegenheit zur Resozialisierung gegeben werden. Überraschenderweise ist die Hausmutter Eva eines seiner Opfer. Langsam dämmert ihr, wer bei ihr eingezogen ist.

Totem
Regie: Jessica Krummacher
Mit Marina Frenk, Natja Brunckhorst, Benno Ifland und Alissa Wilms
Fiona wird Haushaltshilfe bei der Kleinbürgerfamilie Bauer, die mit ihrem Erscheinen und den Rätseln der Perversität auseinanderbricht.

Die Unsichtbare
Regie: Christian Schwochow
Mit Stine Fischer Christensen, Ulrich Noethen, Dagmar Manzel, Anna Maria Mühe, Ronald Zehrfeld, Ulrich Matthes
Fine ist das Mauerblümchen auf der Schauspielschule und zu Hause ist sie auch nicht glücklich. Plötzlich traut ihr der berühmte Regisseur eine schwierige Hauptrolle zu. An der Arbeit daran zerbricht sie fast.

Unter den Linden
Regie: Martin Enlen
Mit Hannelore Hoger, Maren Kroymann, Max Hopp
„Unter den Linden“ ist nicht Berlins Flaniermeile sondern ein Friedhof im Berliner Osten. Dort landet Bella Block als sie eigentlich ein schönes Kulturwochenende in der Hauptstadt verbringen will. Anstatt im schicken Hotel muss sie in einer Notunterkunft übernachten und lernt Berlin von einer ganz anderen Seite kennen.

Was bleibt
Regie: Hans-Christian Schmid
Mit Corinna Harfouch, Lars Eidinger, Sebastian Zimler, Ernst Stötzner
Eigentlich wollte Marko ein ruhiges Wochenende bei seinen Eltern auf dem Land verbringen. Doch die psychischen Probleme seiner Mutter brechen wieder auf, als sie sich entschließt ihre Medikamente nicht mehr zu nehmen.

Lichtblicke:
Beziehungsweisen
Regie: Calle Overweg
Mit Leopold Altenburg, Abak Safaei-Rad, Axel Hartwig, Anja Haferland
Drei Paare in der Krise; Seitensprünge, Ängste, Verletzungen. Im nüchternen Ambiente eines Studios finden Therapiesitzungen statt - doch alles ist inszeniert in diesem Labor der Leidenschaften.

Bis zum Horizont, dann links!
Regie: Bernd Böhlich
Mit Otto Sander, Angelica Domröse, Ralf Wolter, Robert Stadlober, Anna-Maria Mühe
Im Altenheim da ist nichts los. Doch beim Rundflug mit einer JU 52 beschließt Herr Tiedtgen noch einmal etwas zu wagen. Er entführt das Flugzeug mitsamt der Senioren-Crew nach Griechenland. Ist das Meer nicht das Leben selbst?

Formentera
Regie: Ann-Kristin Reyels
Mit Sabine Timoteo, Thure Lindhardt, Ilse Ritter, Christian Brückner
Von Sonne und Wind verwöhnt genießen Nina und Ben, dass sie endlich Zeit für einander haben. Eine junge schöne Frau taucht auf und wirbelt das mediterrane Beziehungsglück durcheinander und lässt einen stillen Zweifel am Lebensentwurf der beiden zurück.

Lagos – Notizen aus einer Stadt
Regie: Jens Wenkel
Dokumentarfilm
Nie zuvor in der menschlichen Siedlungsgeschichte überstieg der Anteil der in der Stadt lebenden Menschen den der Landbevölkerung. Mit 15 Millionen Einwohnern ist Lagos in Nigeria mit allen Slums eine der größten Städte der Welt. Wie stellt man einen solchen Stadt-Moloch dar? Jens Wenkel hat lange als Arzt in Afrika gearbeitet. Er nimmt die Musik als roten Faden.

Das Meer am Morgen
Regie: Volker Schlöndorff
Mit Ulrich Matthes, André Jung, Léo Paul Salmain, Thomas Arnold
Eine wahre Geschichte, die der Schriftsteller Ernst Jünger damals Oberst in der Kommandantur von Paris protokolliert hat. Heinrich Böll schrieb eine Kurzgeschichte über die kaum bekannte Racheaktion der faschistischen Besatzer an 150 Franzosen. Der Tod trifft die Opfer als Verwaltungsakt.

On the inside – The war inside us has no winner
Regie: Uwe Janson
Mit Sheri Hagen, Ken Duken, Tyron Ricketts, Matthias Köberlin
Ein unbekanntes Massaker in der Republik Kongo wird in diesem Rachethriller als eine Parabel über den Krieg komplett in ein Berliner Hotelzimmer verlegt. Der theatralische Kunstgriff bringt uns das Grauen näher als jeder Realismus.

Ruhm
Regie: Isabel Kleefeld
Mit Senta Berger, Heino Ferch, Julia Koschitz, Stefan Kurt, Justus von Dohnányi, Gabriela Maria Schneide, Matthias Brandt
Daniel Kehlmanns Erfolgsroman „Ruhm“ spielt wahrscheinlich komplett im Kopf des Schriftstellers Leo Richter. Seine Figuren werden mit dem Rätselding „Handy“ in aberwitzige und berührende Situationen versetzt. Eine Tragikkomödie über die Grenze zwischen Realität und Erfindung.

Das unsichtbare Mädchen
Regie: Dominik Graf
Mit Elmar Wepper, Ulrich Noethen, Ronald Zehrfeld, Silke Bodenbinder
Vor elf Jahren ist ein kleines Mädchen aus einer Grenzstadt zu Tschechien verschwunden. Ein geistig behinderter Mann wurde als vermeintlicher Mörder in diesem Fall ohne Leiche verurteilt. Zwei Ermittler lässt das nicht ruhen. Sie kommen einander näher und in diesem abgründigen Thriller dem Geheimnis auf die Spur.

Die Vermissten
Regie: Jan Speckenbach
Mit André M. Hennicke, Luzi Ahrens, Sylvana Krappatsch, Jenny Schily
Immer mehr Jugendliche sind in dieser nicht näher charakterisierten Welt aus der Stadt verschwunden und haben anscheinend im Wald eine Gegenkultur gebildet. Vater Lothar entdeckt auf der Suche nach seiner Tochter, dass er in einen Krieg der Generationen geraten ist.

Work Hard – Play Hard
Regie: Carmen Losmann
Dokumentarfilm
Moderne Büroetagen werden heute geplant wie Freizeitoasen, bei denen am Kaffeeautomaten die kreativen Ideen entstehen. Dass doch immer noch gearbeitet wird, soll gar nicht mehr sichtbar werden in der Welt der Meetings und Outdoor-Brainstormings. Albtraum oder Paradies? Ein Dokumentarfilm ohne Kommentar, auf den sich jeder seinen eigenen Reim machen kann.

Wader Wecker Vater Land
Regie: Rudi Gaul
Dokumentarfilm
Hannes Wader und Konstantin Wecker, zwei politische Liedermacher und musikalische Mitgestalter der 68er-Bewegung, gingen erstmals zusammen auf Tournee. Beide sind nun fast 70. Ein Jahr lang hat der Filmemacher Rudi Gaul sie begleitet, er zeigt in diesem Film den Zeitgeist, den sie mit ihren Liedern und mit ihrem Lebensstil verkörpern.

Einblicke (Dokumentarfilme):
Herr Wichmann aus der dritten Reihe
Regie: Andreas Dresen
Vor zehn Jahren begleitete Andreas Dresen in dem tragik-komischen Dokumentarfilm „Herr Wichmann aus der CDU“ den aussichtslosen Versuch eines kleinen Provinzpolitikers in den Landtag zu kommen. Inzwischen ist Wichmann doch im brandenburgischen Landtag und hat mit dem Typen des Politikeralltags zu kämpfen, was Andreas Dresen in dieser Fortsetzung dokumentiert.

Joschka und Herr Fischer
Regie: Pepe Danquart
Sie kennen ihn als 68er-Aktivist mit einer Zigarette im Mundwinkel und als hoch renommierten deutschen Außenminister im Anzug. Joschka Fischers Biographie umspannt die Zeiten der außerparlamentarischen Opposition bis zur ersten Rot-Grünen Bundesregierung. In einer Art filmischen Zeitmaschine präsentiert Pepe Danquart einen aufregenden Querschnitt durch 60 Jahre deutsche Geschichte.

Lawinen der Erinnerung
Regie: Dominik Graf
Die meisten kennen seinen Willy-Brandt-Film „Im Schatten der Macht“. Alle kennen seine Fernsehserie „Raumschiff Orion“. Fast unbekannt ist sein autobiographischer Roman „Die Freibad-Clique“. In persönlichen Interviews lässt Dominik Graf Oliver Storz, die alte Bundesrepublik und das frühe Fernsehen wieder auferstehen. Oliver Storz wurde in Mannheim geboren.

Über die Grenzen:
Am Ende des Tages
Regie: Peter Payer
Mit Simon Schwarz, Anna Unterberger, Nicholas Ofczarek
Es soll ein romantisches Wochenende in Tirol werden, doch den Politiker Simon - kurz vor dem Karrieresprung - holen durch seinen Jugendfreund Wolfgang schuldhafte Verstrickungen der Vergangenheit ein.

Mary & Johnny
Regie: Samuel Schwarz und Julian Grünthal
Mit Nadine Vinzens, Philippe Graber, Nils Althaus
Über das Liebespaar Mary und Johnny bricht in der Nacht des Finales der Fußball-WM 2010 der alttägliche Wahnsinn herein. Sie streiten sich, gehen getrennte Wege und geraten auf ihrer Reise durch die Nacht in turbulente Situationen, die ihre Liebe auf den Prüfstand stellen. Frei nach „Kasimir und Karoline“ von Ödön von Horváth.

Die Vaterlosen
Regie: Marie Kreutzer
Mit Andreas Kiendl, Andrea Wenzl, Emily Cox, Pia Hierzegger, Johannes Krisch
Nach dem Tod ihres echten oder vermeintlichen Vaters Hans, der Oberhäuptling einer alternativen Kommune gewesen ist, treffen sich die WG-Kinder noch einmal auf dem Gehöft und begeben sich auf eine Entdeckungsreise in ihre Kindheit, in der ihre Eltern wild und unstet waren.

Kinderfilme mit Medienschule:
Pommes Essen
Regie: Tina von Traben

Der lange Ritt zur Schule
Regie: Rolf Losansky

Weiße Wolke Carolin
Regie: Rolf Losansky

Die Abenteuer des Prinzen Achmed
Regie: Lotte Reiniger

Die drei Räuber
Regie: Hayo Freitag

Das Kindermädchen Choo Choo
Regie: Garri Bardin

Die Kinder vom Napf
Regie: Alice Schmid

7 oder Warum ich auf der Welt bin
Regie: Antje Starost, Hans Helmut Grotjahn

Die Geschichte vom kleinen Muck
Regie: Wolfgang Staudte

Der rote Ballon
Regie: Albert Lamorisse

Der weiße Hengst
Regie: Albert Lamorisse

Soul Boy
Regie: Hawa Essuman, Tom Tykwer

Märchen, Träume, Phantasien: Kurzfilme für die kleinsten Kinogänger
Aus dem Tagebuch einer Kuh von Britta Andersson
Das schönste Ei der Welt von Christopher Palesty
Tunnel von Roland Zoller
Wie die Dinosaurier fliegen lernten von Isobel Marks
Zugvögel von Christina Schindler

Das 8. Festival des deutschen Films findet vom 14. bis 24. Juni 2012 auf der Parkinsel Ludwigshafen statt. Premiumsponsor ist BASF SE, die das Festival des deutschen Films als ein Projekt der Kulturvision 2015 der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH 2005 mit initiiert hat. Mitgetragen wird das Festival von der Stadt Ludwigshafen und dem Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Kultursommers. Hauptsponsor sind die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL), weitere Sponsoren die Sparkasse Vorderpfalz, die GAG Ludwigshafen am Rhein und das Klinikum Ludwigshafen.

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05.06.2012

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