(openPR) • Egal ob Klamotten, Autos oder die eigene Couch – Verbraucher entdecken den neuen Trend des Teilens
• Der private Carsharing-Anbieter tamyca (tamyca.de) stellt die hippsten Collaborative-Consumption-Modelle vor
Aachen, 15. Mai 2012 – Sharing, Swapping oder einfach gemeinsam Konsumieren - Der angesagte Trend, der junge Unternehmen wie Verbraucher bezirzt, wird unter dem Fachwort „Collaborative Consumption“ zusammgefasst. Wie die Vorreiterin Rachel Botsman in ihrem Buch „What’s mine is yours“ eindrücklich beschreibt, sind die Zugpferde der Bewegung die digitale Technik und eine gesättigte Wohlstandsgesellschaft, für die Konsum das neue Cholesterin ist. Das Internet macht das Teilen von digitalen und physischen Gütern einfacher denn je und verwandelt zum Beispiel uncoole Second-Hand-Wear zu hippen „Swapping-Aktionen“, bei denen die alten Klamotten getauscht werden. Michael Minis, Gründer und Geschäftsführer der privaten Carsharing-Plattform tamyca verwundert der Teil-Trend keineswegs: „Die Anhäufung von Besitztümern und maßloser Konsum ist in einer bewusst lebenden Gesellschaft, die sich dafür interessiert, woher der Strom und das Ei auf dem Tisch kommen nicht mehr erstrebenswert.“ Mehr Güter zu teilen, bedeutet weniger zu produzieren und damit weniger Müll. In welchen Bereichen der Trend bereits vorherrscht, zeigen die klügsten Collaborative-Consumption-Modelle:
Prada-Pumps gegen Balenciaga-Bag – Mode online Tauschen
Wenn die beste Freundin das nächste Mal fragt, ob sie sich die Miu Miu Clutch ausleihen darf, verweisen US-Amerikanerinnen die Liebste vermutlich an threadflip.com. Die frisch gelaunchte Fashion-Tauschbörse macht sich die Tatsache zu Nutze, dass Frau ihre Lieblingskleider und Accessoires nur ungern verleiht und setzt auf „Swapping“ – zu Deutsch „Tauschen“. Die Threadflip-Investoren sagen dem Portal mit einer Finanzspritze von 1,6 Millionen US-Dollar eine goldene Zukunft voraus. In Deutschland hat kinderado.de diese Idee für Eltern weitergedacht und umgesetzt. Auf dem Portal können Eltern die Kleidung, aus denen ihre Kleinen herausgewachsen sind, zum Tauschen und Kaufen anbieten.
Mein Auto ist dein Auto – Carsharing liegt im Trend
In Deutschland erfreut sich privates Carsharing derzeit großer Beliebtheit. Nicht nur, weil es umweltschonender ist, sich mit mehreren Personen ein Auto zu teilen, sondern auch weil die Spritpreise es für Durchschnittsverdiener kaum noch zulassen, ein eigenes Auto anzuschaffen beziehungsweise zu unterhalten. Das Konzept: Mehrere Nutzer greifen nach Bedarf auf ein freistehendes privates Fahrzeug aus ihrer Umgebung zurück und zahlen dafür eine Nutzungsgebühr an den Besitzer. Die größte Carsharing-Plattform in Deutschland ist tamyca (www.tamyca.de) mit 2.500 registrierten Autos in 650 Städten. Neben den Pluspunkten für Nachhaltigkeit und Sparsamkeit ist privates Carsharing auch deshalb reizvoll, weil man sich echte Unikate für besondere Anlässe leihen kann. Bei tamyca finden sich vom neu zugelassenen Roadster bis zum Oldtimer allerhand außergewöhnliche Fahrzeuge.
Wer es nicht weit hat, kann inzwischen auch auf unzählige gemeinschaftliche Fahrrad-Portale wie www.nextbike.de, www.callabike-interaktiv.de und www.fahrradstation.com zurückgreifen. Hier werden geprüfte, stadttaugliche und sichere Fahrräder zur Verfügung gestellt, die kostengünstig gemietet und bei den zahlreichen Rückgabestationen am Zielort wieder zurückgegeben werden können.
Mi casa es su casa – Die eigene Wohnung als Hotel
Im Reisesegment ist der Trend des Teilens ebenfalls angekommen und macht das Reisen zu einer ganz neuen Erfahrung. Auf Portalen wie airbnb.com bieten Mieter ihre Wohnungen als authentische Alternative zum Hotel an. Reisende wohnen so wesentlich günstiger, können in das Leben der Ansässigen eintauchen und bekommen vom Vermieter zusätzlich praktische Insidertipps. airbnb gab kürzlich bekannt, dass über die Plattform bereits über 5 Millionen Nächte in privaten Wohnungen vermittelt wurden. Nachhaltig ist an diesem Collaborative-Consumption-Modell vor allem die Vermeidung von chemischer und übermäßig häufiger Reinigung, wie in der Hotelindustrie üblich.
Gemeinsam in die Pilze gehen - Erlebnisse teilen
Besondere Momente und Erlebnisse sind am schönsten, wenn man sie mit jemandem teilen kann. Dass das Prinzip des gemeinsamen Konsumierens keinesfalls auf Gegenstände beschränkt ist, haben auch die Gründer von Gidsy (www.gidsy.com) erkannt und eine Community für gemeinsame Erlebnisse ins Leben gerufen. Sogenannte lokale Experten nehmen andere an die Hand und zeigen Ihnen, was sie besonders gut können – so die Idee. Ob ein balinesischer Kochkurs oder ein Workshop über den perfekten persönlichen Social-Media-Auftritt – der Fantasie der privaten Anbieter sind keine Grenzen gesetzt und die Nachfrage ist groß. Inzwischen gibt es Angebote in San Francisco, New York, Berlin, London und Amsterdam. Ein ähnliches Konzept verfolgt auch niriu (www.niriu.com). Unter dem Motto „Dein Viertel, dein Vorteil“ möchte die Plattform Menschen durch gegenseitiges Leihen, Tauschen, Helfen oder einfach nur durch ein Treffen näher zusammenbringen.












