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Ko-Konsum oder die Frage: Sind wir bereit, alles zu teilen?

28.02.201211:47 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Ko-Konsum oder die Frage: Sind wir bereit, alles zu teilen?

(openPR) Teilen statt Besitzen - dieser Trend, der mit den Begriffen „Collaborative Consumption“ oder „Ko-Konsum“ auf einen Nenner gebracht wird, ist aktueller denn je. Was damit gemeint ist? Der Mensch muss nicht mehr alles besitzen, um es nutzen zu können.



Ob Werkzeuge, Fotos, Wohnungen oder Autos: Heutzutage teilt der Mensch, wo er nur kann. Ganz getreu dem Motto „Kaufst Du noch oder teilst Du schon?“ bieten viele Online-Portale die Möglichkeit an, Dinge zu nutzen, ohne sie kaufen zu müssen. Sei es die Bohrmaschine für das Loch in der Wand, um ein Bild aufzuhängen, das Zimmer in Berlin, um günstig und wie ein wahrer Berliner die Stadt kennenzulernen oder das Auto mit großem Kofferraum vom Nachbarn gegenüber, um die Einkäufe aus dem schwedischen Möbelhaus zu transportieren.

Dieser Ko-Konsum, der zumeist über Internetportale wie z.B. tamyca.de, leihdirwas.de oder airbnb.de organisiert wird, ist meistens nicht nur günstiger als der Kauf der gewünschten Güter, sondern bietet auch weitere Vorteile. So können die Personen, die ihre Autos oder Wohnungen mit anderen Menschen teilen und Ko-Konsum ermöglichen, sich etwas dazuverdienen, während sie gleichzeitig anderen Menschen etwas Gutes tun.

Rachel Botsman, die diesen Trend maßgeblich vorangetrieben und geprägt hat, setzt sich mit den Entwicklungen von Collaborative Consumption und Ko-Konsum auseinander und beschreibt in ihrem Buch „What‘s mine is yours - The rise of collaborative consumption“ die Entwicklung des Co-Konsums. Wesentliche Essenz des Buchs ist die Feststellung, dass bei vielen Menschen nicht mehr der Eigentum im Mittelpunkt steht, sondern der Nutzen. Immer mehr Personen sind dazu bereit, ihre Autos, Wohnungen oder auch Werkzeuge mit anderen zu teilen und treiben den Trend des Teilens und Kokonsum ein stückweit voran.

Um beim Trend des Teilens mit dabei zu sein, müssen alle Beteiligten eine wichtige Voraussetzung erfüllen: Sie müssen bereit sein, ihre liebsten Dinge in die Hände von Menschen zu geben, die sie bis dato nicht kannten. Vertrauen ist an dieser Stelle ein wichtiger Faktor. Personen, die Dinge besitzen, sie aber nicht oft benutzen, stellen sie dann anderen kostenlos oder gegen eine geringe Bezahlung zur Verfügung. Auf der anderen Seite können Menschen, die nicht alles kaufen möchten, sich im Internet umsehen, wo sie z.B. ein Auto in ihrer näheren Umgebung günstig von einer Privatperson ausleihen können.

Vor allem in der Mobilitätsbranche zeichnet sich der neue Trend des Teilens ab. Erst vor kurzem berichteten zahlreiche Medien über die Bereitschaft der Menschen, ihr Auto mit anderen zu teilen. Rund eine viertel Million der Deutschen nutzt mittlerweile Carsharing, um individuell und günstig mobil zu sein. Die Gesellschaft steht somit an der Schwelle zu einem neuen und innovativen Mobilitätszeitalter. 2010 wurde tamyca („take my car“), das mittlerweile größte Portal für privates Carsharing in Deutschland gegründet. Im Gegensatz zu den klassischen Carsharing-Modellen, bei denen die Unternehmen neue Autos anschaffen und diese an Hotspots in den Innenstädten platzieren, greift das Konzept von tamyca auf bereits vorhandene, unzureichend genutzte Autos zurück. Das Konzept, was dahinter steckt, ist dabei ganz einfach: Auf der Internetseite www.tamyca.de können sich Personen mit oder ohne Besitz eines Autos kostenlos entweder als Vermieter oder Mieter anmelden. Als Vermieter kann man sein Auto anderen Personen in der näheren Umgebung zur Verfügung stellen. Die Preise für die Vermietung des eigenen Autos werden dabei vom Vermieter selbst bestimmt. Wenn man ein Auto mieten möchte, findet man über die Suchmaske private Autos in seiner näheren Umgebung und kann diese unverbindlich anfragen. Der Preis, der dabei angezeigt wird, beinhaltet immer schon die tamyca-Versicherungsgebühr, mit der Mieter und Vermieter rundum durch eine Vollkasko-, Haftpflichtversicherung, eine Pannenhilfe und einen optionalen Unterschlagungsschutz geschützt sind. In einem Übergabeprotokoll werden die wichtigsten Informationen zum Auto schriftlich festgehalten (z.B. bisherige Schäden, Tankfüllung, usw.). Aber natürlich können auch Vermieter über tamyca Autos mieten, z.B. wenn sie einmal Lust haben, mit einem Porsche die Straßen zu erobern oder einen Transporter für einen Umzug benötigen.

Derzeit sind schon etwa 2500 Autos auf der größten deutschen Plattform für privates Carsharing registriert - Tendenz steigend.

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