(openPR) Photovoltaikunternehmen brauchen endlich wieder Planungssicherheit
Frankfurt (Oder) – In der heutigen Sitzung haben sich die Bundesratsmitglieder für die Anrufung eines Vermittlungsausschusses entschieden, der die Details der Änderungen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) klären soll. Die Mitglieder der Solarregion Berlin-Brandenburg freuen sich, dass sich Sachverstand und Vernunft durchgesetzt haben und ein Vermittlungsverfahren in die Wege geleitet wird.
Thoralf Schapke, Geschäftsführer der Solarregion Berlin-Brandenburg, erklärt: „Der Vermittlungsausschuss ist eine Chance für die deutsche Photovoltaikbranche. Wir hoffen, dass die Politik die gravierenden Schwächen der beschlossenen Förderkürzung erkennt und einzelne Punkte mildert.“ Gleichzeitig plädiert er dafür, das Verfahren möglichst schnell abzuschließen: „Unsere Unternehmen brauchen jetzt mehr denn je langfristige Planungssicherheit, um wieder mit mehr Optimismus in die Zukunft schauen zu können. Derzeit befindet sich die gesamte Branche durch die anhaltenden Diskussionen in einer Art Wartestellung, die aufgebrochen werden muss!“
Seit der Entscheidung der Bundesregierung, die Solarförderung zum 1. April je nach Anlagentyp um 20 bis 40 Prozent zu kürzen, diskutieren Politik und Wirtschaft über die drastischen Einschnitte und die Auswirkung auf die gesamte Photovoltaikbranche.„Unsere Unternehmen können derzeit mit keinen konkreten Zahlen an Kunden und Investoren herantreten. Dadurch geraten bereits angeschobene Projekte ins Stocken, neue Geschäfte können nicht abgeschlossen werden und die Konsequenzen sehen wir fast täglich in den Medien: Insolvenzen, Kurzarbeit und Entlassungen! Das muss ein Ende haben“, fordert Schapke weiter.Sollte es in diesem Vermittlungsverfahren zu keiner Einigung kommen, hofft die Solarregion Berlin-Brandenburg darauf, dass der Bundesrat mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit die EEG-Novelle ausbremst.
Weitere Informationen finden Sie unter www.solarregion-berlin-brandenburg.de







