(openPR) … sondern nur Terroristen, Gewaltbereite und Verbrecher! Wer das Anliegen dieser militanten Provokateure dadurch aufgreift, dass er deren Rechtsbruch als ‚Religionskrieg‘ bezeichnet, hat die Zusammenhänge nicht verstanden (oder versteht nicht, sich richtig auszudrücken).
Keine legitimierte Institution der christlichen oder der islamischen Religion führt in unseren Tagen Krieg. Als Christen und als Muslime, die im engen Kontakt miteinander stehen und religiöse und gesellschaftspolitische Meinungen austauschen und Initiative ergreifen, distanzieren wir uns von jeder Gewalt in jedweder Form. Als Christen und Muslime im Dialog weisen wir auch von uns, dass ein Religionskrieg geführt wird. Den Idioten, die einen Religionskrieg für sich beanspruchen, sollte auch sprachlich nicht gefolgt werden. Diese Leute sind Minderheiten, sie vertreten weder Muslime noch Christen, sondern nur ihre eigene in die Irre geleitete Meinung.
„Wir dürfen uns – auch thematisch – nicht von diesen radikalen Menschen vereinnahmen und uns nicht von ihnen unsere Agenda bestimmen lassen“, sagt Rüstü Aslandur, Vorsitzender des ‚Deutschsprachiger Muslimkreis Karlsruhe‘.
„Muslimischen Glauben und Muslime mit einem Religionskrieg in Zusammenhang zu bringen ist völlig an der Realität des Zusammenlebens in Deutschland vorbei. So eine Aussage hilft niemandem.“ erinnert Jürgen Meyer, Christlicher Vorsitzender des Koordinierungsrats des Christlich-Islamischen Dialogs – KCID.











