(openPR) Die GS Gesellschaft für Umweltschutz mbH in Nordhorn erhielt jetzt das exklusive EMAS-Logo für betrieblichen Umweltschutz. EMAS steht dabei für eco-management and audit scheme, dem europäischen Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung.
„Diese Zertifizierung ist die Königsklasse unter den freiwilligen Umweltmanagementsystemen. Betriebe, die sich hier engagieren, handeln vorbildlich“, sagt Eckhard Lammers, IHK-Geschäftsführer für den Bereich Innovation und Umwelt zur erfolgreichen Eintragung ins EMAS-Register.
„Wir vertreiben umweltfreundliche Produkte. Es war für uns daher einfach naheliegend, nach den erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierungen für Qualitäts- und Umweltmanagement nach DIN-ISO auch eine Zertifizierung nach EMAS anzustreben“, sagt Mehmet Satar, Geschäftsführer der GS, der vor der Gründung im Jahr 2009 bereits umfangreiche Erfahrungen im Verkauf von Kälte- und Klimaanlagen sammelte. Binnen kurzer Zeit wurde der Betrieb nach eigenen Angaben zum nationalen Marktführer für Auffang- und Rückhaltesysteme im Bereich Kälte- und Klimatechnik. Aktuell beschäftigt das Unternehmen insgesamt 13 Mitarbeiter, darunter Techniker, technische Zeichner, Projektmanager und Sachverständige. Im August werden erstmals zwei Auszubildende dazukommen, sagt der 27-Jährige.
„Unser Ziel ist es, für unsere Kunden und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden genau die Lösung zu entwickeln, die er für die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben braucht – nichts mehr, aber auch nichts weniger“, erklärt Frank Greiser, Sachverständiger für anlagenbezogenen Gewässerschutz. „Das Wissen über die geltenden Vorgaben ist in vielen Betrieben jedoch noch sehr lückenhaft, so dass wir mit unseren Beratungen zugleich Aufklärungsarbeit in Sachen Umweltschutz betreiben.“
Damit die Beratungsgespräche bei GS besonders umweltfreundlich erfolgen, wird verstärkt auf Online-Services gesetzt. Das Besondere: Der Gesprächspartner sieht dabei auf seinem Bildschirm dasselbe, was der Mitarbeiter bei GS aufruft oder bearbeitet. Fotos und Skizzen etwa. Das Gespräch selbst wird parallel per Telefon abgewickelt. „Auf diese Weise können wir viele unnötige Fahrten vermeiden. Das spart Zeit und Geld und schont die Umwelt“, so Greiser. Je nach Bedarf werden dann Ingenieurbüros für die Planung der Anlage – z.B. für gutachterliche Stellungnahmen oder Statikberechnungen für die Unterkonstruktion – hinzugezogen. Die Produktion wird durch Fachbetriebe durchgeführt, die auch die Montage abwickeln.
„Mit unseren selbst entwickelten Produkten wie einer optischen Erkennung von Glykol heben wir uns vom Wettbewerb ab“, sagt Mehmet Satar. Damit dieses Alleinstellungsmerkmal möglichst lange erhalten bleibt, wurden drei Produkte zum Patent angemeldet, eine weitere Patentanmeldung wird vorbereitet. 2010 wurde GS auf der Fachmesse Chillventa in Nürnberg als innovatives Jungunternehmen ausgezeichnet. Besonders hoch sei zudem die Nachfrage nach Nachrüstungen im laufenden Betrieb. Hierfür wurde bereits eine Abteilung eingerichtet.













