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Bestehende offene Jugendarbeit muß erhalten bleiben

06.10.200514:54 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Bestehende offene Jugendarbeit muß erhalten bleiben
Junge Union Bergisch Gladbach
Junge Union Bergisch Gladbach

(openPR) Schulterschluß zwischen den Generationen: „Keine weiteren Einsparungen!“


Die Junge Union und die Senioren Union Bergisch Gladbach sind sich einig, daß die von Bürgermeister Klaus Orth propagierten radikalen Kürzungen, insbesondere im Jugend-, aber auch im Seniorenbereich nicht hinnehmbar sind, da sie zu starker sozialer Ungerechtigkeit führen werden.



Deshalb fordern beide, sowohl die Junge Union, als auch die Senioren Union den Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach in einem offenen Brief auf, die immensen Einsparungspläne, insbesondere unter Verweis auf die Versprechen Orths während des Wahlkampfes, die Mittel für bspw. die Jugendarbeit nicht zu beschneiden, noch einmal gründlich zu überdenken. Aber auch die Fraktionen aller Parteien stehen in der Pflicht.

In dem jetzt vorliegenden Haushaltsentwurf der Stadt Bergisch Gladbach sind so einschneidende Einsparungen in den Bereichen Jugend und Senioren vorgesehen, daß eine vernünftige Aufgabenerfüllung schon bald in den betroffenen Einrichtungen nicht mehr möglich sein wird, darüber sind sich die Vorsitzenden Peter Molitor (JU) und Hans Steinbach (Senioren Union) einig.

Allein was die „Offene Jugendarbeit“ im Jugendbereich anbelangt, sind kurzfristig Kürzungen i. H. v. 300.000 € vorgesehen. Dies wird zur Folge haben, daß die insgesamt 13 Jugendeinrichtungen in Bergisch Gladbach, die bereits in 2003 Einsparungen von rund 250.000 € hinnehmen mußten, nun das Angebot nicht mehr aufrecht erhalten werden können. Schon heute verfügen viele Einrichtungen über nur noch eine bis eine halbe Personalstelle, so daß eine qualifizierte Betreuung eben gerade noch möglich erscheint. Bereits in diesem Jahr wurden von den vorhandenen 16,03 Stellen 2,75 gekürzt und eine Einrichtung geschlossen.

Zwar befindet sich die Stadt Bergisch Gladbach, wie viele Kommunen, im HSK (Haushalts-Sicherungskonzept), doch sind solch enorme und zudem völlig konzeptlose Einsparungen in gerade diesen Bereichen nicht hinnehmbar. Molitor ist sich sicher, daß es auch andere Bereiche gebe, in denen Einsparungen möglich sind und eine Beratung hierüber im Stadtrat zu erfolgen habe.

Gerade in Zeiten knapper Kassen müssen Schwerpunkte gesetzt werden. Dies einseitig zu ungunsten der zukünftigen Generationen zu tun wäre ein schwerer, unverzeihlicher Fehler, so auch der stv. JU Vorsitzende Johannes Rupprich.

Betroffen von den Kürzungsplänen auf Seiten der Senioren wären u. a. der Senioren Beirat, das Seniorenbüro, Altenclubs und Begegnungsstätten.

Wenn der eingereichte Haushalt so eins zu eins beschlossen würde, wären heute kaum absehbare Konsequenzen die Folge.

Die Junge Union und die Senioren Union fordert den Bürgermeister Klaus Orth auf nicht nur von der „Konzeptionellen Neuausrichtung der Jugendarbeit“ zu sprechen und darunter lediglich die benannten Kürzungen zu verstehen, sondern auch ein tragfähiges und nachhaltiges Gesamtkonzept vorzulegen. Die jetzt bestehende Planungsunsicherheit für die Einrichtungen und Träger ist absolut unakzeptabel und nicht zielführend.

Des weiteren wird um eine substantiierte Stellungnahme von Bürgermeister Klaus Orth noch vor der geplanten Verabschiedung des Doppelhaushalts 2005/2006 gebeten.



Der offene Brief ist unter www.ju-gl.de abzurufen!



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