(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Der Verlauf der Rohölnotierungen gleicht in der Tendenz dem Zeitraum 24 Stunden zuvor: Auch da hatte es im zunächst einen Abwärtsrutsch gegeben, der bis zum gestrigen Frühhandel ein weitgehend korrigiert wurde, ohne die Gesamtverluste der vorangegangenen Woche auch nur ansatzweise wettzumachen. Am heutigen Mittwochmorgen lief dies ebenso – derzeit bewegen sich die Preise seitlich: für Nordseeöl (Brent) bei 112,20 Dollar je Barrel, für amerikanisches Leichtöl (WTI) bei 96,50 Dollar je Barrel. In der Gesamtbetrachtung hat sich trotz deutlichen Schwankungen am Preislevel gegenüber Wochenbeginn bisher kaum etwas verändert. Dass es nicht zeitnah, wie Charttechniker orakelten, zu einer Aufwärtskorrektur kommt, ist wohl vorwiegend der OPEC zuzuschreiben: Die prospektiert nicht nur erneut höhere Förderung für April, sondern visiert laut Branchendienst Futures Services beim Treffen im Juni eine Anhebung der offiziellen Förderquoten an. Das ist die richtige Wellenlänge für den saudischen Öl-Minister Ali al-Naimi, der sich zuletzt häufiger dezidiert über „zu hohe Preise“ geäußert hatte.
Eben weil sich insgesamt das oben genannte Niveau verstetigt, ist eine Bewegung bei den Heizölpreisen heute wohl maßgeblich vom Euro abhängig. Der schwächelt nach den Wahlerfahrungen aus Griechenland, wo die Fortsetzung des griechischen Sparkurses ungewiss ist und Gesamt-Europa einmal mehr vor enorme wirtschaftliche Probleme stellt. Gestern noch mehrheitlich knapp über der 1,30-Dollar-Marke, liegt die Gemeinschaftswährung heute bisher beständig knapp darunter. Dieses Zusammenspiel „Öl seitwärts, Euro runter“ lässt erwarten, dass Heizöl im Vergleich zu gestern etwas teurer wird.
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