(openPR) LEIPZIG. (Ceto) An einem relativ ereignisarmen Tag haben die Rohölnotierungen von US-Leichtöl (WTI) und Nordseeöl (Brent) auch ohne bahnbrechende Preisrutsch-News deutlich nachgegeben. Brent kostet mit 117 Dollar pro Barrel etwa 1,30 Dollar weniger als zum Tagesauftakt. Ein Fass WTI ist nach der Eröffnung der Märkte in den USA deutlich preiswerter zu haben, kostet derzeit 103,20 Dollar und somit beinahe 2 Dollar weniger als am (deutschen!) Morgen. Was ist da passiert? Nun, halbwegs optimistische Wirtschaftsprognosen werden taufrisch mit gegensätzlichen US-Statistiken bombardiert (Produktivität, Beschäftigungsverhältnisse), auch bessere Zahlen zu den Arbeitslosengeld-Anträgen sind dem Rutsch keine Bremse. Selbigen begünstigen wohl auch immer noch die gestern veröffentlichten Daten des US-Energieministeriums über Rekordvorräte in den USA. Proppevoll wie lange nicht sind die Läger hinterm großen Teich. Und auch wenn in Europa ein Lager noch Kapazitäten hat: Die OPEC hilft beim Füllen, hat erneut Interesse an ausreichender Zurverfügungstellung bekundet. Am fleißigsten ist, relativ gesehen, derzeit der Irak. Dass der Iran Medienberichten zufolge einmal mehr übers Staatsfernsehen verlauten lässt, die Exporte nach Deutschland eingestellt zu haben, ist ungefähr so interessant wie der umfallende chinesische Reissack.
Der Euro steht nach spätvormittäglichen Verlusten und frühnachmittäglichen Gewinnen wieder an der Startlinie des heutigen Tages. Die liegt bei etwa 1,315 Dollar. Ein wenig Niederschlag finden die sinkenden Röhölnotierungen beim deutschen Durchschnitts-Heizölpreis. Laut unserer Tagespreiserfassung sind heute 91,71 Euro brutto pro 100 Liter in einer 3.000-Liter-Lieferung fällig – ein Minus von 46 Cent gegenüber dem Vortag.
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