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Neuer DNA-Test zur Vermeidung von Unwirksamkeiten und Unverträglichkeiten

03.05.201218:13 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) "Therapiesicherheit Tamoxifen" ermöglicht Brustkrebspatientinnen individuell angepasste adjuvante, antihormonelle Therapie. Mit "Therapiesicherheit Tamoxifen" stellt die humatrix AG aus Frankfurt a.M. auf der heutigen Pressekonferenz einen DNA-Test vor, mit dem vor Beginn einer antihormonellen Brustkrebsbehandlung ein individueller Therapieplan erstellt werden kann. Der Patientin bleiben somit mögliche Unwirksamkeiten und Unverträglichkeiten erspart. Sie erhält die für ihren Stoffwechsel optimale Medikation.



70 bis 80% aller Brusttumore sind auf das körpereigene Hormon Östrogen angewiesen. Hier greift das antihormonelle Medikament Tamoxifen an, das die Östrogen-Rezeptoren blockiert und so das Wachstum des Tumors verhindert. Tamoxifen ist ein Prodrug und muss vom körpereigenen Enzym CYP2D6 in den aktiven Wirkstoff Endoxifen umgewandelt werden. Bei jeder zweiten Frau weist dieses Gen jedoch Variationen auf, die die Aktivität des Enzyms erhöhen oder reduzieren. Erhöhte Aktivität bedeutet, dass zuviel Endoxifen gebildet wird - bei diesen Frauen (ca. 3%) treten häufig starke Nebenwirkungen auf. Ist die CYP2D6-Aktivität reduziert (bei ca. 40% der Patientinnen) oder gar nicht vorhanden (ca. 7%), kann das therapeutische Endoxifen-Fenster meist nicht erreicht werden.

Aus der Erfahrung häufiger Unwirksamkeiten resultiert der heutige Behandlungsstandard, eine sequenzielle Therapie mit Tamoxifen und sogenannten Aromatasehemmern. Letztere blockieren nicht den Östrogen-Rezeptor, sondern verhindern die Bildung von Östrogen und sind nicht von genetischen Variationen betroffen. Sie werden von vielen Patientinnen aber aufgrund von Nebenwirkungen und Angst vor Langzeitfolgen als stärkere Belastung empfunden und daher häufig nicht mit der erforderlichen Compliance eingenommen.

"Therapiesicherheit Tamoxifen" gibt der Patientin und dem behandelnden Arzt die Gewissheit, nach der operativen Entfernung eines hormonabhängigen Brusttumors die wirkungsvollste adjuvante Therapie einzuleiten. "Gehört die Patientin zu den 50%, die Tamoxifen optimal verstoffwechseln, ist der Wechsel auf Aromatasehemmer nicht erforderlich. Das Wissen um verringerte oder nicht vorhandene CYP2D6-Aktivität verdeutlicht der Patientin andernfalls, wie wichtig Aromatasehemmer für sie sind und erhöht so die Compliance.", beschreibt Dr. med. Christian M. Kurbacher, Medizinisches Zentrum Bonn, seine Erfahrungen mit einer CYP2D6-Genotypiserung vor Beginn der Behandlung im Praxisalltag.

Zwar wird häufig gefordert, pharmakogenetische Analysen erst dann im Alltag einzusetzen, wenn ihr Einsatz in prospektiven Studien einen signifikanten Vorteil gezeigt hat. Prof. Dr. Theodor Dingermann, Pharmazeut und Sprecher des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesapothekerkammer, kontert jedoch: "Das Dilemma, von einer statistischen Signifikanz einer Testpopulation auf den Behandlungserfolg eines Einzelnen zu extrapolieren, wird in immer größerem Maße durch individuelle Biomarker und rationale Entscheidungsoptionen ersetzt."

Und so fordert auch Ursula Goldmann-Posch, Gründerin und Vorstand von mamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V., "alle Möglichkeiten der Vorhersage für eine sinnhafte und gelingende Therapie auszuschöpfen. Denn es kann kein Ziel sein, als folgsame Patientinnen zu sterben, es muss unser Ziel sein, als fordernde Patientinnen zu überleben."

"Therapiesicherheit Tamoxifen" ist zum Preis von EUR 395,49 inkl. MWSt. in Apotheken erhältlich und kann nur in der ärztlichen Praxis angewendet werden.

Weitere Informationen sowie Links zu den Vorträgen erhalten Sie unter: http://www.humatrix.de/therapiesicherheit/

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