(openPR) Kinder erkennen schon sehr früh, dass Schriftzeichen ein gesprochenes Wort repräsentieren können. Auf die einfachste Ebene herunter gebrochen, wäre dies beispielsweise das große gelbe M einer bekannten Fast-Food-Kette. Geplagte Eltern wissen, dass ihre Kinder dieses „Lesen“ schon weit vor der Einschulung beherrschen. In der Grundschule lernen die Erstklässler anschließend, dass jeder gesprochene Laut durch Buchstaben abgebildet - also aufgeschrieben - werden kann. Dadurch, dass sich die Kinder beim Niederschreiben erster Wörter oft an Anlauttabellen orientieren, finden Schreibvarianten ihren Weg aufs Papier, die viele Eltern und Großeltern schmunzeln lassen, sie aber nicht beunruhigen müssen. Denn oft erst hieran anknüpfend lernen Schüler nach und nach die Rechtschreibregeln anzuwenden, wobei der Übergang auf diese nächste Stufe natürlich fließend ist und beide Stufen vorübergehend parallel verlaufen können.
Was aber, wenn das eigene Kind Probleme hat, Laute zu erkennen und die richtigen Buchstaben aufzuschreiben? Oder aber für Laute zwar die richtigen Buchstaben verwendet, sich jedoch partout nicht an den bekannten Rechtschreibregeln orientieren kann? Fällt Ihnen dies auf, sollten Sie schnell handeln und sich an LernBar wenden. Typische Anzeichen für eine Lese- Rechtschreibstörung (LRS) sind das willkürliche Vertauschen ähnlich klingender Buchstaben wie d und t oder b und p. Aber auch wenn ein Wort auf immer neue Weise falsch geschrieben wird (FAHRAT, VARRAT, FRAD), sollten Sie stutzig werden. Der Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie geht davon aus, dass etwa 4% aller Schüler von einer Teilleistungsstörung betroffen sind. Andere Verbände gehen von weitaus höheren Zahlen aus. Wir ermitteln eine Lese-Rechtschreibstörung mithilfe standardisierter Tests und erstellen eine individuelle Förderdiagnose für eine Lerntherapie. Sollten die Testergebnisse die vermutete Teilleistungsstörung nicht bestätigen, berät das Team von LernBar Eltern und Schüler unverbindlich bezüglich einer möglichen individuellen Förderung, z. B. im Rahmen von Nachhilfeunterricht.
Die Ursachen für LRS gelten auf nationaler und internationaler Ebene noch nicht als abschließend erforscht. Neben neurologischen und genetischen Ursachen werden auch sozioökonomische Aspekte kontrovers diskutiert. Ebenso ist das Vorliegen einer isolierten Lesestörung bei unauffälliger Rechtschreibung (und anders herum) Basis umfangreicher Untersuchungen.
Aber auch im mathematischen Bereich kann eine Teilleistungsstörung vorliegen. Der Fachbegriff hierfür lautet Dyskalkulie. Dass die Zahl 168 größer ist als 14 kann Ihnen auch fast jedes Kind mit einer ausgeprägten Rechenstörung sagen, denn Erstere besteht aus drei und Letztere nur aus zwei Ziffern. Und das zählen auch sehr rechenschwache Kinder noch leicht mit den Fingern ab. Was aber, wenn bestimmt werden soll, ob die Zahl 256 größer ist als 264? Dies ist für viele von Dyskalkulie betroffene Kinder eine Herausforderung, da Zahlen für sie oft nichts darstellen, was sie mit einer Menge verbinden können. Erkannt wird Dyskalkulie jedoch meist erst spät, da sie im Gegensatz zu LRS weniger bekannt ist. LernBar ist hier ein kompetenter Ansprechpartner mit zwei fundiert ausgebildeten Lerntherapeuten für Dyskalkulie. Nehmen Sie doch einfach mal Kontakt auf, wir beraten Sie gerne.











