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Studie: Wie verändern Social Media die PR?

24.04.201214:42 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Bis auf wenige Ausnahmen werden österreichische PR-Entscheider in den kommenden Jahren die neuen Möglichkeiten der Online-Kommunikation verstärkt nutzen, trotzdem bleiben Journalisten ihre wichtigsten Ansprechpartner.

Die Wiener PR-Agentur Cloos + Partner . PR Consultants wollte von österreichischen PR-Entscheidern wissen, wie Social Media die PR verändern. Das wichtigste vorweg: Derzeit stehen klassische Printmedien, wie Tageszeitung oder Magazin, und vertraute PR-Instrumente, wie Pressegespräch und Pressekonferenz, und besonders die klassische Website hoch in der Gunst der PR-Treibenden. In den kommenden Jahren werden Soziale Netzwerke aber stark an Bedeutung gewinnen. Obwohl der direkte Kontakt zu den Stakeholdern dadurch einfacher wird, bleibt die Bedeutung von Journalisten für die PR-Branche hoch.



Neue Prioritätensetzung bei der Wahl von Medien und PR-Instrumenten

Die Tageszeitung und das Magazin sind aktuell die Kommunikationskanäle mit der größten Bedeutung, gefolgt vom Internet (inkl. Social Media). Schlusslichter sind Radio und TV. In den kommenden fünf Jahren wird Internet (inkl. Social Media) der Tageszeitung und dem Magazin hinsichtlich medialer Bedeutung den Rang ablaufen.

Welche PR-Instrumente verwenden österreichische PR-Entscheider? Presseaussendungen (97%) gefolgt von der klassischen Website (96%) und Pressekonferenz/Pressegespräch (70%). Über die Hälfte (56%) verwendet Soziale Netzwerke.

Bei der Einschätzung der Bedeutung der PR-Instrumente ist das Bild ähnlich: Es führt die klassische Website vor der Presseaussendung und der Pressekonferenz/Pressegespräch. Soziale Netzwerke folgen erst auf Rang sieben. Allerdings: In den kommenden fünf Jahren werden Soziale Netzwerke die Presseaussendung vom zweiten Rang verdrängen.

Bedeutung von Journalisten bleibt bestehen

92% der Respondenten geben an, dass sie in den kommenden Jahren Online-Kommunikation (inkl. Social Media) verstärkt nutzen werden. Als Hauptgrund hierfür nennen sie die „hohe Dialogfähigkeit“.

Nahezu alle Respondenten (99%) lehnen die Aussage ab, dass Social Media den direkten Kontakt zu Journalisten nicht mehr zwingend notwendig macht. Das deckt sich gut mit einem anderen Befund:
92% stimmen zu, dass Journalisten die wichtigsten Ansprechpartner bleiben. Obwohl 85% zustimmen, dass der direkte Kontakt zu den Stakeholdern einfacher geworden ist. Diesen vermeintlichen Widerspruch begründet Cloos + Partner-Geschäftsführer Lou Cloos mit einem Kernergebnis der letztjährigen Befragung: „PR-Entscheider zweifeln an der Glaubwürdigkeit von Social Media, dies wurde auch wieder in der heurigen Befragung bestätigt. Sie wissen zwar, dass deren Aufwärtstrend sich unaufhaltsam fortsetzt, sie sind aber nicht überzeugt von deren Nutzen.“ Darauf deutet ein weiteres Ergebnis der Studie hin: Über 60% sagen, dass der Nutzen von Social Media für die PR überschätzt wird.

Über die Befragung

Befragt wurden 607 PR-Verantwortliche in österreichischen Unternehmen und Institutionen im Rahmen einer Online-Befragung, die vom 5. bis 19. März 2012 durchgeführt wurde. Geantwortet haben 105 Personen (17,5%). Sie stammten zu 11,4% aus Unternehmen mit 1 bis 9 Mitarbeitern, zu 13,3% aus Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern, zu 17,1% aus Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern, zu 6,7% aus Unternehmen mit 250 bis 500 Mitarbeitern und zu 40% aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. 5,7% der Respondenten gaben als Tätigkeitsschwerpunkt Online-Kommunikation an, 48,6% kommunizieren schwerpunktmäßig mit klassischen PR-Instrumenten, 42,8% verwenden sowohl online als auch klassische PR-Instrumente.

Eine Zusammenfassung des Ergebnisberichts findet sich unter http://www.cloos.at/downloads/Befragung_2012_Ergebnisse-End.pdf

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