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Anschlagsserie im Irak. Mehr Todesopfer als angenommen.

23.04.201209:21 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bagdad. Bei der Anschlagsserie vom Donnerstag dem 19.04.2012 im Irak hat die Zahl der Todesopfer auf 57 erhöht. 184 Menschen wurden verletzt.

Nach Angaben von Polizei und Rettungskräften ereigneten sich am Donnerstag in insgesamt sechs Provinzen des Landes Bombenexplosionen, Selbstmordanschläge und bewaffnete Angriffe.

Eine Attacke richtete sich gegen den Konvoi von Gesundheitsminister Madschid Hamad, dieser blieb unverletzt.

In Kirkuk detonierte in der Nähe einer Polizeiwache eine Autobombe, durch die nach Angaben der Polizei vier Polizisten ums Leben kamen.
Ebenfalls in Kirkuk wurde nach den neuesten Angaben der Militärkonvoi des sunnitischen Oberst Kais.K.Awni angegriffen, der sich mit Ingenieuren auf einer Inspektionsreise befand und nur leicht verletzt wurde. Vier Soldaten starben.

Bei den Anschlägen in Kirkuk wurden laut Polizei und Rettungskräften insgesamt 26 Zivilisten, 4 Polizisten, sowie zehn Sicherheitskräfte, vier Soldaten und drei Mitglieder von Milizen getötet. Mehr als 78 Menschen wurden verletzt.
In der strategisch wichtigen Ölstadt Kirkuk hatte es mehrere Anschläge gegeben. Es ist das Zentrum der nordirakischen Erdölproduktion.

Nach Abzug der US-Truppen aus dem Irak Ende Dezember 2011 ist in der irakischen Regierung ein offener Machtkampf zwischen Sunniten und Schiiten ausgebrochen.
Seitdem ist auch die Zahl der Anschläge wieder deutlich gestiegen.

Schiitische und sunnitische Politiker erklärten übereinstimmend, die Terroranschläge seien das Ergebnis des seit Monaten andauernden Konflikts zwischen den politischen Parteien in Bagdad. Die Sprecherin der Irakischen Allianz von Ijad Allawi, Majsun al-Damludschi, warf der Regierung unter Ministerpräsident Nuri al-Maliki Unfähigkeit vor.

Quellen: (AFP/jW / DPA) Al-Sabah

By Paul Danahar. Translated by Saif Karimi.

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