(openPR) 20.04.2012. VIVAWEST modernisiert in Köln-Worringen und bringt zusammen mit Belz Stuck-Putz-Trockenbau die Motive der „Märchensiedlung“ zurück auf die frischen Fassaden.
Die „Märchensiedlung“ an der Alten Neusser Landstraße / Am Tekelkamp in Köln-Worringen erhielt ihren Beinamen früher durch einprägsame Fassadenbilder auf den Giebelseiten. Die Motive zeigten zum Beispiel Szenen aus den Erzählungen „Die sieben Schwaben“ sowie „Max und Moritz“ aus der Feder von Wilhelm Busch. Die sieben Häuser mit 120 Wohnungen stammen aus den sechziger Jahren und werden seit Juni 2011 umfassend energetisch modernisiert. Insgesamt werden hier rund 4,5 Millionen Euro investiert. Leider sind die Giebelmotive in den 80er Jahren bei Arbeiten an der Fassade überputzt worden und waren seitdem nicht mehr sichtbar.
VIVAWEST traf jedoch die Entscheidung, die markanten Bildnisse der Schwaben und Lausbuben zu erneuern. „Wir möchten, dass die Märchensiedlung auch wieder die Märchensiedlung wird!“ sagt Felix Brachthäuser, Kundencenter-Leiter von VIVAWEST.
Die Fassadenbilder werden in der so genannten „Sgraffito-Technik“ erstellt, bei der verschiedenfarbige Putzschichten aufgetragen und die Konturen anschließend von Hand herausgekratzt werden. Die Arbeiten führt die Firma Belz Stuck-Putz-Trockenbau aus Bonn aus, die auch bereits die Kreuzblume auf der Kölner Domplatte reproduziert hat.
„Letzte Woche Freitag wurde das erste Motiv bei Einbruch der Dunkelheit mit Hilfe eines Videobeamers auf die Gebäudefassade projiziert und die Konturen angezeichnet. Im nächsten Schritt werden jetzt die Motive in Handarbeit aus dem Putz gekratzt, wobei die verschiedenen Farben des dunklen Grundputzes und des helleren Kratzputzes freigelegt werden“ erklärt Michael Christmann, Geschäftsführer der Firma Belz die historische Handwerkstechnik. Die Wurzeln der „Sgraffito-Technik“ können bis ins 13. Jahrhundert nachvollzogen werden. In rund drei Wochen wird das letzte Motiv erstellt, welches „die Sieben Schwaben“ zeigt.









