(openPR) Schönen guten Tag,
am 14. Juni 2012 widmet sich das „forum.ernährung heute“ im Rahmen eines ganztägigen Symposiums dem Thema „Freiheit oder Fremdbestimmung: Wie privat ist Essen?“ und hinterfragt, inwieweit das Körpergewicht als Politikum begründet ist und ob Eingriffe in die individuelle Ernährungsweise legitim sind.
Das „forum.ernährung heute“ lädt zum Symposium:
„Freiheit oder Fremdbestimmung: Wie privat ist Essen?“
Wann: Donnerstag, 14. Juni 2012
ganztags von 9:00 bis 17:00 Uhr
Wo: Hotel Savoyen, Rennweg 16, 1030 Wien
Das Symposium beleuchtet den aktuellen gesellschaftlichen Diskurs zum persönlichen Ernährungsverhalten. Es wird ein Bogen gespannt von der Gesundheitsgesellschaft und der gesundheitsfördernden Gesamtpolitik über die Klärung der Begriffe Privatheit, Autonomie und Eigenverantwortung, hin zu politischen Instrumenten der Verhaltenssteuerung sowie deren Potenzial, die Privatheit des Individuums zu respektieren.
Ablauf/ Speaker und Themen:
08.30–09.00 Uhr: Registrierung
09.00–09.15 Uhr: Begrüßung: Peter Reinecke, Präsident des f.eh
09.15–10.00 Uhr: DIE GESUNDHEITSGESELLSCHAFT
Walter Wippersberg, Schriftsteller
Gesundheit um der Gesundheit Willen war bisher nie ein Ziel. Ihre Verabsolutierung ist
ein Phänomen unserer Zeit und das Streben nach ihr nimmt religiöse Dimensionen an.
Wird zum Außenseiter, wer ihre Dogmen kritisch sieht?
10.00–10.45 Uhr: ESSFUNDAMENTALISMEN
Martina Kaller, Universität Wien
Denken an Essen und nach dem Denken Essen. Und nach dem Essen Nachdenken. In vier Akten: Was heißt privat in einer liberalen Gesellschaft?
10.45-11.00 Uhr: Diskussion
11.00-11.30 Uhr: Kaffeepause
11.30–12.30 Uhr: PERSPEKTIVENWECHSEL
Wie sollen wir essen?
… gesund: Petra Lehner, Bundesministerium für Gesundheit
… hedonistisch: Katharina Seiser, esskultur.at
… ökologisch: Wolfgang Pekny, Plattform Footprint
… vegan: Felix Hnat, Vegane Gesellschaft Österreichs
12.30-13.30 Uhr: Mittagspause
13.30–14.10 Uhr: POLITISCHE INSTRUMENTARIEN UND LENKUNGSEFFEKTE IM VISIER
Ursula Püringer, Healthcare Pühringer
Soziale und wirtschaftliche Verhältnisse bewirken ein Ernährungsgefälle, das zu gesundheitlichen Ungleichheiten beiträgt. Gesunde Ernährung steht damit nicht nur im Kontext individuellen Verhaltens, sondern bildet ein politisches Handlungsfeld.
14.10–14.50 Uhr: WARUM MAN SEINE PFLICHT NICHT GERNE TUN KANN
Klaus Kocks, Cato Sozietät
Eine praktische Philosophie des aufgeklärten Menschen, der die Dinge um ihrer selbst Willen tut und ein freier Mensch ist, einschließlich des Rechtes, nicht zu seinem eigenen Wohl zwangsernährt zu werden.
14.50-15.00 Uhr: Diskussion
15.00-15.30 Uhr: Kaffeepause
15.30-16.00 Uhr: KÖRPERARCHITEKTUR: GESELLSCHAFTLICHE WÜNSCHE VS. BIOLOGISCHE REALITÄTEN
Udo Pollmer, EU.L.E. e.V.
16.00-16.50 Uhr: Podiumsdiskussion, Moderation: Natasa Konopitzky, Ö1
16.50-17.00 Uhr: Zusammenfassung und Abschlussstatement: Jürgen König, Universität Wien






