(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die allwöchentlichen Bestandsschätzungen des American Petroleum Institute (API) bergen oft reichlich Potenzial, sich sofort und heftig auf die Ölpreise auszuwirken. Diesmal nicht! Zum einen decken sich die API-Schätzungen mit den Vermutungen über dieselben – ungeachtet der Aussagen hinter den Zahlen ist dann eine Seitwärtsbewegung viel wahrscheinlicher, weil die Marktteilnehmer sich darauf eingestellt haben. Zum anderen bedingen auch die Werte selbst eine neutrale Entwicklung. Denn den erneuten Aufbauten in den Lägern steht ein etwa gleich starker Abbau der Produkte gegenüber. Die Barrelpreise für amerikanisches Leichtöl (WTI) und Nordseeöl (Brent) haben sich seit unserer gestrigen Meldung am Nachmittag so gut wie nicht verändert: WTI gibt es für 104 Dollar, Brent für 118,70 Dollar. „Nachdem die Eskalationsgefahr in der Iranaffäre auf Eis gelegt wurde, ist es um die Ölpreise stiller geworden“, befindet Analyst Klaus Bergmann.
Auch der Euro verharrt an der 1,31-Dollar-Marke. Für Heizöl werden allenfalls kleine Aufschläge erwartet, die noch aus dem leichten Ölpreisanstieg des gesamten gestrigen Tages resultieren.
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