(openPR) Trotz kaum vorhandener Impulse bauten die Rohöl-Notierungen einen Teil ihres Iran-Risiko-Aufschlages ab. Da der Euro ebenso schwächelte, blieb der Heizölproeis in Deutschland stabil, wenn auch mit regional unterschiedlicher Entwicklung.
LEIPZIG. (Ceto) Da geht noch was: Trotz kaum vorhandener Impulse bauten die Rohöl-Notierungen einen Teil ihres Iran-Risiko-Aufschlages ab. Nordseeöl (Brent) kostete ebenso wie US-Leichtöl (WTI) am Nachmittag gut 1,50 US-Dollar je Barrel weniger als im Morgenhandel. Offensichtlich glauben Anleger an einen vorerst weiterhin ruhigen Verlauf des Golf-Konfliktes, nachdem Auguren unkten, dass Obama einem israelischen Angriff weiterhin eher reserviert gegenübersteht. Doch ob dies der Wahrheit entspricht? Man weiß es nicht.
Ein weiterer Malus für auf Steigerungen setzende Anleger: ungünstige Finanznachrichten aus der Euro-Zone. Unterhalb der Griechenland-Nöte hat sich noch allerlei weiteres Konfliktmaterial angestaut. Jüngstes Beispiel: Der Bundesbank, immerhin größte Zentralbank innerhalb der Währungsunion, bricht der Gewinn ein. Das liegt beileibe nicht an den fleißigen und meist ehrlichen deutschen Steuerzahlern, sondern an Risikorückstellungen. Und die werden gemacht für den Fall der Fälle – nämlich eine Staatspleite der Hellenen und anderer südlicher Euro-Nutzer.
Kein Wunder, dass in diesem Umfeld sie gegenseitig aufhebender Entwicklungen die Heizölpreise hierzulande stabil bleiben, wenn auch mit regional unterschiedlicher Ausprägung. Während es im Osten und Westen minimal bergauf ging, konnte der gesamte Süden mit kleinen Abschlägen aufwarten. Nur im Norden regte sich wenig bis gar nichts. Unterm Strich also kaum Bewegung. Im Bundesdurchschnitt wurde so für die 100-Liter-Partie HEL bei einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern 92,57 Euro bezahlt, das sind lediglich 5 Cent weniger als gestern.
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